Archivierter Artikel vom 05.11.2018, 15:25 Uhr
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Vom Miteinander vor und hinter dem Wald und Trainer-Grenzgängern auf der Tribüne des SC Idar-Oberstein

Wohin zieht es in der kommenden Saison Fußballer aus dem Kreis Birkenfeld, die das Zeug dazu haben, in der Oberliga zu kicken – vor den Wald oder hinter den Wald? Sie, liebe Leser, kennen den Wald am nordwestlichen Rand des Kreises Birkenfeld, der nicht nur die geografische Grenze zum Kreis Bernkastel/Wittlich bildet? Den Wald, auf dessen einen Seite das Wetter schön und auf der anderen schlecht ist? Jenen, der eine Grenze zwischen Hunsrückern und Moselanern, Kirner und Bitburger Stubbi, Spieß- und Schwenkbraten, Drejze und Drauze (Dialekt für 13), Frauwe und Fraleit sowie dem Südwestdeutschen Fußballverband und dem Fußballverband Rheinland darstellt? Dieser Wald trennt also Welten – und erst die Fußball-Oberliga bringt sie wieder zusammen. Die eine Welt (aus Sicht des Kreises Birkenfeld jene vor dem Wald) birgt den SC Idar-Oberstein, die andere, die hinter dem Wald, beheimatet den SV Morbach.

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