Archivierter Artikel vom 05.02.2021, 20:19 Uhr
Berlin

Leichtathletik

Mihambo siegt erneut – Blech wird Zweiter mit dem Stab

Die zweimalige „Sportlerin des Jahres“ Malaika Mihambo übertraf zwar noch nicht die Sieben-Meter-Marke, gewann dennoch in Berlin wie zuvor in Düsseldorf. In Topform präsentierte sich erneut Stabhochspringer Torben Blech, der mit 5,80 Meter Zweiter wurde.

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Malaika Mihambo
Malaika Mihambo jubelt über ihren Sieg beim Istaf-Indoor in Berlin.
Foto: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa

Berlin (dpa). Weitsprung-Weltmeisterin Malaika Mihambo und Stabhochsprung-Aufsteiger Torben Blech sind beim Hallen-Meeting Istaf Indoor in Berlin die herausragenden deutschen Leichtathleten gewesen.

Torben Blech
Stabhochspringer Torben Blech wurde mit 5,80 Meter Zweiter beim Hallen-Meeting in Berlin.
Foto: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa

Die 27 Jahre alte Athletin von der LG Kurpfalz steigerte sich bei ihrem Sieg auf 6,77 Meter. So weit sprang bisher keine andere Frau in diesem Jahr auf der Welt. Bei ihrem Erfolg am vergangenen Wochenende in Düsseldorf war sie 6,74 Meter weit gesprungen. Zum ersten Sieben-Meter-Satz im Olympia-Jahr reichte es in Berlin noch nicht.

„Ich bin zufrieden. Man sieht, dass es in die richtige Richtung geht“, sagte Mihambo. Zweite wurde Maryna Bech-Romantschuk mit 6,64 Meter. Die Ukrainerin hatte bei der WM 2019 in Doha/Katar hinter Mihambo Platz zwei erreicht.

Erneut stellte der Leverkusener Blech seine Topform unter Beweis und belegte den zweiten Platz hinter dem Überraschungssieger John Ernest Obiena von den Philippinen, der mit 5,80 Meter alle ausstach. Beim Düsseldorfer Meeting hatte der 25 Jahre alte Blech seine Bestleistung um 18 Zentimeter auf 5,86 Meter verbessert. In Berlin sprang er ebenso wie Obiena 5,80 Meter.

Ex-Weltmeister Raphael Holzdeppe musste seine Stäbe als erster Springer wieder einpacken. Der 31-jährige Athlet vom LAZ Zweibrücken konnte nur 5,42 Meter überwinden und verkündete das Ende seiner Hallensaison. „Körperlich bin ich gut drauf, aber der Kopf ist nicht fit, mental bin ich ausgebrannt“, sagte Holzdeppe.

Im Hürdensprint setzte sich der US-Amerikaner Aaron Mallet im Foto-Finish gegen den favorisierten Olympia-Zweiten Orlando Ortega aus Spanien durch. Beide Läufer rannten 7,64 Sekunden über die 60 Meter. Dritter wurde Erik Balnuweit (VfL Wolfsburg) in 7,70 Sekunden. Damit unterbot er die Norm für die Hallen-EM Anfang März Torun/Polen Bei den Hürden-Frauen kam Christina Clemons aus den USA in 7,83 Sekunden als Erste ins Ziel. Den zweiten Rang erreichte die Niederländerin Nadine Visser in 7,90 Sekunden.

Arthur Cissé siegte im 60-Meter-Sprint. Der Mann von der Elfenbeinküste gewann in 6,53 Sekunden vor Marcell Jacobs (Italien/6,55). Kevin Kranz aus Wetzlar wurde in 6,62 Sekunden Dritter. Nach einem etwas verpatzten Start erreichte Lisa Mayer ebenfalls aus Wetzlar in 7,26 Sekunden im Kurzsprint Rang zwei. Die Slowenin Maja Mihalinec-Zidar gewann in 7,23 Sekunden. Lokalmatadorin Lisa-Marie Kwayie wurde in 7,36 Sekunden Sechste.

© dpa-infocom, dpa:210205-99-322237/4

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