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Vilsbiburg

VCN: Lange Heimfahrt ohne Punkte

Die Volleyballerinnen des VC Neuwied 77 haben trotz einer guten Leistung die Begegnung der 2. Bundesliga Süd bei den Roten Raben Vilsbiburg II verloren. Das 0:3 (21.25, 23:25, 17:25) ist die Art von Ergebnis, das die Volleyballer überhaupt nicht leiden können, vor allem, wenn es auch anders hätte laufen können.

Die Kür zur besten Spielerin ihres Teams war für die Neuwiederin Maike Henning angesichts des 0:3 ein schwacher Trost. Foto: Niebergall
Die Kür zur besten Spielerin ihres Teams war für die Neuwiederin Maike Henning angesichts des 0:3 ein schwacher Trost.
Foto: Niebergall

Sonntagmorgen, 4 Uhr. Wenn andere Mädels gerade aus der Disco kommen, steigen die Deichstadtvolleys in den Bus. Sieben Stunden später spulen sie ihr Vorbereitungsprogramm ab: Spaghetti, Spaziergang, Warm-Up, und alle sind bester Laune.

Die zweite Mannschaft des Bundesligisten Roten Raben startet besser ins Spiel, nach ersten Angaben von Lea Schäbitz wechselt die Führung. Die Gastgeberinnen helfen ein wenig mit, und plötzlich ist der VCN mit 16:12 vorne.

Ein paar Abstimmungsprobleme, vier starke Blocks der körperlich überlegenen bayrischen Formation drehen den Satz zu Gunsten der Heimmannschaft. Schade für den VCN, da war mehr drin.

Nicht viel anders verläuft der zweite Durchgang, nur noch spannender. Keiner kann sich so recht absetzen, bis 14:14 und 22:22 machen immer wieder Kleinigkeiten den Unterschied. Auf Neuwieder Seite läuft Maike Henning, die später vom Gastgebertrainer Luca Tarantani verdient zur wichtigsten Spielerin gewählt wird, zur Höchstform auf. Doch diese Medaille hätte sie sicher hergeschenkt, hätte ihre Mannschaft diesen engen Satz gewonnen.

„Wir hatten viele gute Ansätze und haben schon viel besser harmonisiert als im Heimspiel gegen Grimma“, sagt VCN-Coach Bernd Werscheck nach der Partie. Dass die Vilsbiburger den dritten Satz dominierten und damit den Sieg nach Hause gebracht haben, begründet Werscheck so: „Wir haben die ersten beiden Sätze einfach nicht zu Ende bringen können, und unseren Angriffen fehlte die Kaltblütigkeit.“

Auch wenn sich seine Spielerinnen nach jedem erzielten Punkt freuten, als hätten sie das Spiel gewonnen, es blieb letztendlich kein Erfolgserlebnis für die Heimfahrt übrig. Jetzt gilt es, den Fokus auf das kommende Wochenende zu legen, wenn am Doppelspieltag die TG Bad Soden und der VCO Dresden in Neuwied antreten.

Von unserem Mitarbeiter Jörg Linnig

VC Neuwied: Lea Schäbitz, Mahrokh, Hellmann, Henning, Overländer, Jana Schäbitz, Hoffmann, Voigt, Werscheck, Legcevic, Kamarah.

Schiedsrichter: Jens Barschdorf (Freising) und Vesselin Stanev (München).

Zuschauer: 130.

Spielfilm, 1. Satz: 5:3, 7:7, 10:11, 12:16, 15:17, 19:18, 23:19, 25:21. 2. Satz: 1:3, 6:6, 9:9, 9:12, 14:14, 19:18, 20:21, 22:22, 25:23. Satz 3: 4:3, 6:7, 10:7, 16:10, 18:12, 23:15, 25:17. Spieldauer: 74 Minuten.

Volleyball (ABCK)
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