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Neuwied

VC Neuwied wird erst nach großem Kampf besiegt

Die Spielerinnen des VC Neuwied haben ihr Spiel zum Rückrundenauftakt der 2. Volleyball-Bundesliga Süd gegen die Allgäu Strom Volleys Sonthofen in der Sporthalle des Neuwieder Rhein-Wied-Gymnasiums mit 1:3 (21:25, 25:21, 15:25, 20:25) verloren.

Wenn Jelena Zulj, wie in dieser Situation, für Sonthofen angriff, war der Neuwieder Block meist zu spät dran, um wirkungsvoll stören zu können. Hier bekommen Antonija Legcevic (links) und Lena Overländer die Hände nicht zu Abwehr zusammen.  Foto: Jörg Niebergall
Wenn Jelena Zulj, wie in dieser Situation, für Sonthofen angriff, war der Neuwieder Block meist zu spät dran, um wirkungsvoll stören zu können. Hier bekommen Antonija Legcevic (links) und Lena Overländer die Hände nicht zu Abwehr zusammen.
Foto: Jörg Niebergall

Der Sieg der Gäste war verdient. Sie nahmen damit erfolgreich Revanche für die Saisonauftaktniederlage gegen Neuwied Ende September des vergangenen Jahres, als der amtierende Meister, der auf den Aufstieg in die Bundesliga allerdings verzichtet hatte, in eigener Halle völlig überraschend mit 2:3 gegen das neu formierte Team der Deichstadtvolleys verloren hatte.

„Ich bin nicht unzufrieden mit der Leistung, die wir heute gezeigt haben. Wir haben nach dem klar verlorenen dritten Satz durchgehalten und bis zum Schluss super gefightet. Heute haben wir wieder viel gelernt. Sonthofen gehört zu den Top 5-Mannschaften der 2. Bundesliga Süd, wir noch nicht“, zog Neuwieds Trainer Bernd Werscheck sein Fazit.

Sonthofens Coach Dietmar Butschek bestätigte die Einschätzung seines Kollegen Werscheck. „Es war sehr schwer für uns, hier zu gewinnen. Das Spiel hat mir nicht nur von meiner Mannschaft gut gefallen, auch von Neuwied. Die Mannschaft spielt sehr schnell, das hat mir gefallen“, lobte Butschek.

Den Unterschied machten letztlich die überragende Spielerin der Partie, Sonthofens Diagonalangreiferin Jelena Zulj, und die größere Erfahrung im Team der Gäste aus. Wann immer es für die Allgäu Strom Volleys mal knifflig wurde, sorgten die 1,90 Meter große Linkshänderin Zulj, die Außenangreiferin Natascha Niemczyk oder die Zuspielerin Veronika Kettenbach mit überraschenden Lösungen dafür, dass der von den Deichstadtvolleys bekannte große Kampfgeist zumeist nicht mit Punkten belohnt wurde.

Belohnt wurden die Schützlinge von Bernd Werscheck und seines Assistenten Ralf Monschauer dafür aber trotzdem, die knapp 300 Zuschauer feuerten ihre Mannschaft frenetisch bis zum letzten Ballwechsel an. Richtig laut wurde es im vierten Satz, als in der Schlussphase auf beiden Seiten des Netzes um jeden noch so aussichtslosen Ball gekämpft wurde. Neuwied war beim Stand von 18:19 dicht am Favoriten dran, ehe Sonthofen auf 23:19 davonzog. Zulj schlug eine Angabe ins Aus (20:23). Doch weil anschließend Neuwieds im gesamten Spiel bärenstark aufschlagende Lena Overländer mit viel Risiko servieren musste, um die Chance ihres Teams auf den Satzgewinn offenzuhalten, reichte es nicht mehr. Ihre krachende Sprungaufgabe, die wie etliche vorher haarscharf über die Netzkante fliegen sollte, landete zum 20:24 im Netz. Mit einem Ass machte Alexandra Kettenbach Sonthofens Sieg perfekt.

VC Neuwied: Lea Schäbitz, Henning, Overländer, Jana Schäbitz, Lilli Werscheck, Kamarah, Hoffmann, Hellmann, Legcevic.

Allgäu Strom Volleys Sonthofen: Senst, Zulj, Veronika Kettenbach, Alexandra Kettenbach, Strobl, Niemczyk, Liebchen, Keller.

Schiedsrichter: Michael Hölzinger (Seligenstadt) und Jennifer Hesse (Oberursel). – Zuschauer: 272.

Spielfilm, 1. Satz: 2:1, 4:3, 5:6, 6:7, 8:14, 10:15, 12:16, 13:17, 14:18, 16:19, 18:20, 19:21, 20:22, 21:25, 21:25. 2. Satz: 0:2, 1:3, 2:4, 4:5, 5:8, 8:9, 9:11, 10:12, 11:14, 12:15, 16:17, 20:18, 21:20, 24:21, 25:21. 3. Satz: 1:0, 2:4, 3:8, 5:9, 6:10, 7:14, 8:15, 10:18, 13:20, 15:22, 15:25. 4. Satz: 1:2, 2:3, 3:5, 4:6, 6:8, 7:9, 8:11, 10:12, 12:13, 13:14, 14:15, 16:19, 18:21, 19:23, 20:25.

Von unserem Redakteur Christoph Hansen

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