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Neuwied

VC Neuwied spielt und kämpft SV Lohhof nieder

Die Volleyballerinnen des VC Neuwied haben in der 2. Bundesliga Süd ihren dritten Saisonsieg eingefahren. In ihrem letzten Heimspiel des Jahres besiegten die Deichstadtvolleys vor 223 Zuschauern den SV Lohhof klar und verdient mit 3:0 (25:14, 25:15, 28:26) und überholten den Gegner dadurch in der Tabelle.

Sabine Hoffmann (Nr. 7) kam spät im dritten Satz aufs Feld und rockte die RWG-Halle mit einigen guten Aktionen in der Schlussphase des Spiels. Links Lea Schäbitz (Nr. 1).
Sabine Hoffmann (Nr. 7) kam spät im dritten Satz aufs Feld und rockte die RWG-Halle mit einigen guten Aktionen in der Schlussphase des Spiels. Links Lea Schäbitz (Nr. 1).
Foto: Jörg Niebergall

„Aufschlag und Annahme haben dieses Spiel entschieden. Wir wurden von Neuwied mit den Aufschlägen sehr stark unter Druck gesetzt. Deshalb hat Neuwied verdient gewonnen. Die Mannschaft war heute einen Tick besser als wir“, räumte Lohhofs Trainer Jürgen Pfletschinger nach der Begegnung ein. Und sein Kollege Bernd Werscheck antwortete auf die Frage, was in diesem siegreichen Spiel seines Teams anders gewesen sei als in den beiden vorangegangenen gegen die Titelfavoriten Offenburg (0:3) und Straubing (1:3): „Wir haben gezeigt, das wir richtig gut aufschlagen können. Zudem haben wir über alle drei Sätze super um jeden Ball gefightet.“

Auffallend häufig gab es für die Lohhofer Angreiferinnen, hier Inga-Katharina Möller (Nr. 6) kein Vorbeikommen am gut postierten Block des VC Neuwied, den hier Sarah Kamarah (links) und Maike Henning stellen.  Fotos: Jörg Niebergall
Auffallend häufig gab es für die Lohhofer Angreiferinnen, hier Inga-Katharina Möller (Nr. 6) kein Vorbeikommen am gut postierten Block des VC Neuwied, den hier Sarah Kamarah (links) und Maike Henning stellen. Fotos: Jörg Niebergall
Foto: Jörg Niebergall

Gerade mal 69 Minuten benötigten die Gastgeberinnen, um – lautstark unterstützt von ihrem Anhang – den Erfolg mit 78:55 Ballpunkten in trockenen Tüchern zu haben. Die ersten Signale setzte Jana Schäbitz, die zu Beginn für den VCN aufschlug. Der erste Ball des Spiels flog scharf übers Netz, Lohhofs Annahme kam unkontrolliert Richtung Neuwieder Feld zurück, wo Lena Overländer lauerte und den Ball krachend auf den Hallenboden hämmerte – 1:0. Die 26-jährige VCN-Zuspielerin Schäbitz fand Gefallen, so leichte Punkte vorzubereiten. Ihr zweite Service war eine Kopie des ersten, diesmal vollendete Lilly Werscheck – 2:0.

Bis zum 4:3 blieb Lohhof im ersten Satz dran, dann hatte Overländer Glück bei einem Schnellangriff über die Mitteposition – 5:3. Danach schritt sie zur Angabe, brachte sieben schwer anzunehmende Aufgaben, davon vier Asse, im Lohhofer Feld unter und hatte damit bereits die Vorentscheidung im ersten Satz eingeleitet – 12:3. Über 15:5, 18:11 und 21:13 ging es unaufhaltsam zum 25:14-Satzgewinn.

Der zweite Durchgang verlief schon etwas länger ausgeglichen, 2:2, 4:4, 6:6, 8:8. Dann punkteten die Deichstadtvolleys durch Maike Henning per Diagonalangriff zum 9:8 und mit einem Ass zum 10:8. Den folgenden langen Ballwechsel mit starken Abwehraktionen auf beiden Seiten des Netzes beendete Neuwieds Mittelblockerin Sarah Kamarah mit Übersicht. Lohhofs Spielerinnen waren zur Blocksicherung weit nach vorne gerückt. Kamarah pritschte den Ball mit Übersicht ganz weit hinten ins rechte Eck auf die Lohhofer Seite, wo er zum 11:8 auf dem Boden landete. Danach hieß es schnell 13:8. Nach der zweiten technischen Auszeit des Satzes (16:11), zogen die Deichstadtvolleys dann wie im ersten Abschnitt schnell davon: 21:12, 23:14, 25:15.

Im dritten Satz entwickelte sich ein sehenswerter Schlagabtausch mit kämpferischen Höhepunkten die- und jenseits des Netzes. Die Gäste hatten am vorangegangenen Spieltag in eigener Halle gegen die Roten Raben Vilsbiburg II nach einem klaren 0:2-Rückstand noch mit 3:2 gewonnen. Neuwieds Respekt und Aufmerksamkeit war den SVL-Frauen in dieser Situation der Begegnung daher sicher. 10:5, 16:12, 18:13 und 19:18 führte Lohhofs Mannschaft, die nun weniger Eigenfehler machte und zudem einige VCN-Angriffe im Block knackte. Zwei Satzbälle musste die Heimmannschaft abwehren. Und in dieser engen Phase zog Bernd Werscheck einen Joker. Er wechselte Sabine Hoffmann ein. Mit ihr kam der letzte, entscheidende Impuls zum 3:0-Erfolg, auch in der Abwehr stabilisierte Hoffmann ihre kurz taumelnde Mannschaft.

VC Neuwied: Henning, Overländer, Jana Schäbitz, Lilly Werscheck, Legcevic, Kamarah, Lea Schäbitz, Hoffmann, Hellmann, Mahrokh, Voigt.

SV Lohhof: Schieder, John, Möller, Forcher, Haddick, Gentner, Baier, Keferloher, Brandmeier, Hammerschmidt, Malescha.

Schiedsrichter: Mathias Wenzel (Mainz) und Thomas Spurzem (Kottenheim). – Zuschauer: 223.

Spielfilm, 1. Satz: 3:0, 4:2, 12:3, 14:4, 15:5, 16:9, 17:10, 21:11, 22:13, 25:14. 2. Satz: 0:1, 2:2, 4:5, 6:8, 8:8, 13:9, 14:11, 21:12, 22:13, 25:15. 3. Satz: 1:1, 2:3, 4:5, 6:10, 7:11, 10:12, 11:13, 12:14, 13:16, 18:18, 20:19, 21:20, 22:21, 23:23, 25:24, 25:26, 28:26. Spielzeit: 69 Minuten.

Von unserem Redakteur Christoph Hansen

A502-Tabelle-2.Volleyball-Bundesliga-Süd-Frauen_k

Volleyball

2. Bundesliga Süd Frauen

RR Vilsbiburg II - MTV Stuttgart II  3:0 VC Neuwied - SV Lohhof  3:0 VC Offenburg - NawaRo Straubing  0:3 TG Bad Soden - Volleys TSV Sonthofen  1:3 VV Grimma - VC Olympia Dresden  3:2

 1. VV Grimma  7 19:10 16  2. VC Printus Offenburg  6 15: 5 15  3. NawaRo Straubing  7 17:10 15  4. Rote Raben Vilsbiburg II  6 15: 7 13  5. Volleys TSV Sonthofen  7 13:15 11  6. MTV Stuttgart II  7 14:15 10  7. VC Neuwied  8 10:18  8  8. SV Lohhof  7 12:19  6  9. VC Olympia Dresden  8 12:20  6 10. TG Bad Soden  7 10:18  5

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