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    Berlin/NeuwiedSo plant der VC Neuwied für die 2. Volleyball-Bundesliga Süd der Frauen

    Der Termin für die Premiere der Volleyballerinnen des VC Neuwied in der 2. Bundesliga Süd steht. Der Meister der 3. Liga Süd der Saison 2014/2015 wird am Samstag, 19. September, bei den Roten Raben Vilsbiburg II erstmals in der zweithöchsten deutschen Spielklasse ans Netz gehen. Am Mittwoch vergangener Woche hatte der VCN-Trainer Milan Kocian seine Spielerinnen in der Sporthalle der Neuwieder David-Roentgen-Schule zum Trainingsauftakt gebeten. Mit welchen Spielerinnen Kocian rechnen kann und mit welchen sportlichen Zielen der Slowake in die Spielzeit 2015/2016 geht, haben wir rund sechs Wochen vor dem Saisonstart hinterfragt. Mit viel Aufwand haben der Neuwieder Erfolgstrainer und das VCN-Vorstandsteam mittlerweile einige Eckpunkte für die erste Bundesligasaison in der Deichstadt festgeklopft. Bis zum ersten Aufschlag im September gibt es aber noch alle Hände voll zu tun.

    So wie in dieser Aktion im Drittliga-Heimspiel gegen die TSG Heidelberg-Rohrbach blockte der VC Neuwied in der Saison 2014/2015 die meisten Angriffe der Gegnerinnen erfolgreich ab. Der Lohn waren die Meisterschaft und der Zweitligaaufstieg für das Team von Trainer Milan Kocian.  Foto: Jörg Niebergall
    So wie in dieser Aktion im Drittliga-Heimspiel gegen die TSG Heidelberg-Rohrbach blockte der VC Neuwied in der Saison 2014/2015 die meisten Angriffe der Gegnerinnen erfolgreich ab. Der Lohn waren die Meisterschaft und der Zweitligaaufstieg für das Team von Trainer Milan Kocian.
    Foto: Jörg Niebergall

    Den Rahmenterminplan hat die Volleyball-Bundesliga (VBL) in Berlin bereits herausgegeben. Spielort ist weiterhin die Sporthalle des Rhein-Wied-Gymnasiums in Neuwied. Weil die Rhein-Wied-Halle an drei Neuwieder Heimspielterminen bereits durch andere Sportveranstaltungen belegt war, muss der VCN an diesen Terminen ausweichen. Das Heimspiel gegen den VCO Dresden am Samstag, 14. November, wird ebenso wie das am Sonntag, 21. Februar 2016, gegen den SV Lohhof in der Sporthalle der Ludwig-Erhard-Schule auf dem Heddesdorfer Berg ausgetragen. Die Terminkollision am Samstag, 28. November, wurde durch den Tausch des Heimrechts mit dem Leipziger Stadtteilklub SV Lok Engelsdorf gelöst.

    "Wir wollen eine gute Rolle in der 2. Bundesliga spielen", sagt Kocian. Der 53-Jährige macht damit gleich deutlich, dass es nicht nur um den Klassenverbleib gehen soll. Sein Wunschteam wird er auf keinen Fall in die Saison führen. Denn Kocians Landsfrau Majka Hnatova hat sich nach langem Überlegen und Verhandeln nun doch entschieden, keine dritte Spielzeit im Trikot des VC Neuwied zu bestreiten.

    Und so sieht das Personalkonzept bislang aus: Vom Neuwieder Meisterteam der 3. Liga Süd aus der Saison 2014/2015 stehen weiterhin die Schwestern Inga (Mittelblock) und Laura Hammes (Diagonal), Lea (Annahme/Außen) und Jana Schäbitz (Zuspiel), die Slowakin Livia Krucovska (Diagonal) sowie - als einzige echte Neuwiederin - Lea Neumann zur Verfügung.

    Vom Tabellendritten der Regionalliga Südwest, TV Lebach (Saarland), sollte Kerstin Schenke (Mittelblock) an den Rhein wechseln. Die 27-Jährige spielte bereits für den VfL Oythe (2011 bis 2013) in der 2. Bundesliga Nord und für das Allgäu Team des TSV Sonthofen in der 2. Bundesliga Süd (2013/2014). Doch wie Hnatova entschied sich auch Schenke gegen den VCN.

    Die seit zwei Jahren beim VC Neuwied verwaiste Libera-Position besetzt nun Svenja Häger (27), die von den SSF Bonn auf die andere Rheinseite gewechselt ist. Seit Julia Lederer zum Ende der Spielzeit 2012/2013, der ersten des VC Neuwied in der 3. Liga Süd, ihre Laufbahn beendet hat, verfügte das Team nicht mehr über eine Stamm-Libera. Christine Kohl, die mittlerweile für die TSG Bretzenheim in der 3. Liga Süd spielt, und Lea Schäbitz besetzten die Position aushilfsweise in einigen Spielen.

    Häger folgt ihre bisherige Vereinskameradin Lena Maasewerd (Außenangriff/Universal) von Bonn nach Neuwied. Die gerade 21-Jährige war 2012 aus der früheren Bundeshauptstadt zum TSV Bayer Leverkusen gewechselt, deren Mannschaft gerade aus der 1. Bundesliga abgestiegen war. Zwei Spielzeiten lang war sie für Leverkusen in der 2. Bundesliga Nord am Ball, ehe es sie 2014 wieder nach Bonn zurückzog. Sportlich ging es in Bonn jedoch bergab. Die Mannschaft stieg aus der 3. Liga Nord in die Regionalliga ab. Aus dem Bonner Duo ist sogar noch ein Trio geworden. Denn auch das SSF-Eigengewächs Sarah Kamarah (Mittelblock/26) hat im Probetraining in Neuwied einen ordentlichen Eindruck hinterlassen. Die dunkelhäutige Spielerin ist 1,86 Meter groß und verfügt über eine enorme Schlagkraft. Ebenfalls von der anderen Rheinseite, aus Ahrweiler, kommt die erst 16-jährige Lilli Werscheck. Sie versuchte sich in der vergangenen Saison im Internat und bei der Bundesstützpunkt-Mannschaft des MTV Stuttgart in der 3. Liga Süd, kehrte jedoch im Februar dieses Jahres wieder nach Hause zurück.

    Seinen bisherigen Königstransfer hat der frühere slowakische Nationalspieler Kocian allerdings in seinem Heimatland eingefädelt. Vom dortigen Meister Slavia Bratislava kommt die 24 Jahre alte Außenangreiferin Diana Mitrengova zum VC Neuwied.

    Zu den bislang elf Spielerinnen könnte noch die eine oder andere hinzukommen. Eventuell bekommt Kocian auch noch Verstärkung vom Erstligisten aus Aachen. Bei den Ladies in Black, die in der vergangenen Saison Sechster in der 1. Bundesliga der Frauen wurden, ist Kocians Landsmann Marek Rojko der Trainer. Erste Vorgespräche über eine Zusammenarbeit mit Rojko hat Kocian bereits im März dieses Jahres geführt. Bislang kooperierte Aachen mit dem Nord-Zweitligisten SG Marmagen-Nettersheim (Kreis Euskirchen). Obwohl der Verein aus der Eifel den Klassenverbleib knapp gesichert und die Volleyball-Bundesliga die Spielberechtigung auch für die Saison 2015/2016 erteilt hatte, verzichtete die SG auf ihren Startplatz und zog sich freiwillig in die 3. Liga zurück.

    Von unserem Redakteur Christoph Hansen

    VC Neuwied
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