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    Bad Neuenahr-Ahrweiler/NeuwiedNeuwieds neuer Trainer Bernd Werscheck will tolle Sportart Volleyball in der Region noch fester verankern

    Mit dem neuen Trainer Bernd Werscheck (56 Jahre) aus Bad Neuenahr-Ahrweiler gehen die Deichstadtvolleys des VC Neuwied im Herbst in ihre dritte Saison in der 2. Volleyball-Bundesliga Süd der Frauen. Mit welchen Erwartungen Werscheck seine Aufgabe angeht, welche Zielsetzung er sich mit seinem neuen Verein stellt und wie das VCN-Team in der Saison 2017/2018 aussehen soll, hat er uns im Interview verraten.

    Bernd Werscheck hat bei den Deichstadtvolleys den Trainerjob von Milan Ko-cian übernommen, der den VCN seit 2013 erfolgreich coachte.  Foto: J. Niebergall
    Bernd Werscheck hat bei den Deichstadtvolleys den Trainerjob von Milan Ko-cian übernommen, der den VCN seit 2013 erfolgreich coachte.
    Foto: J. Niebergall

    Djerba, Riccione, Fuerteventura, Türkei sind Ihre beruflichen Volleyballstationen in den vergangenen Wochen gewesen. Wie passt das damit zusammen, dass Sie in der neuen Saison auch noch die Zweitliga-Frauen des VC Neuwied übernehmen?

    Im Augenblick steht der Beachvolleyball bei mir im Fokus. Ich reise viel und arbeite dabei in verschiedenen Beachvolleyballcamps und mit unterschiedlichen Teams. Die eigentliche Aufgabe in Neuwied beginnt erst im August. Jetzt stehen viele Gespräche mit Spielerinnen und Funktionären an, die auch am Telefon geführt werden können. In bin aber in nächster Zeit wieder viel weniger unterwegs als zuletzt.

    Hat es Sie überrascht, dass der VCN bei seiner Trainersuche auf Sie zugekommen ist? Schließlich war es Ihnen zeitlich ja kaum möglich die Spiele Ihrer Tochter Lilli, die seit 2015 für die Deichstadtvolleys spielt, als Zuschauer zu verfolgen.

    Ein wenig überrascht hat es mich schon, weil Milan in Neuwied einen hervorragenden Job gemacht hat. Kontakt bestand aber in irgendeiner Weise schon immer. Die Volleyballwelt ist halt klein...

    Was reizt Sie besonders an Ihrer neuen Traineraufgabe?

    Mich reizt in erster Linie, dass etwas Neues entsteht. Milan hat den Volleyballsport in der Region etabliert, jetzt müssen mittelfristige Konzepte erarbeitet werden, um diese tolle Sportart ganz fest in der Region zu verankern. Wenn das gelungen ist, müssen neue Aufgaben her, zum Beispiel der Aufstieg in die 1. Bundesliga.

    Wie kann ein Zweitligist wie der VC Neuwied den Volleyballsport in der Region Mittelrhein insgesamt nach vorne bringen?

    Meiner Meinung nach muss es uns gelingen, Talente aus der Region für uns zu gewinnen. Hier gibt es eine lange Volleyballtradition, die es wiederzubeleben gilt. Wir müssen mit dem Leistungssport in Neuwied wieder andere Vereine motivieren, noch mehr für den Volleyballnachwuchs zu tun. Das wiederum bringt den Volleyballverband Rheinland wieder weiter nach vorne. Das ist uns in ähnlicher Weise in Mendig bei den Männern auch gelungen. Wir sind damals immerhin Meister in der 2. Bundesliga geworden und Deutscher Meister mit der U 20. Aus dem Mendiger Jugendkader standen auch sechs Spieler im Bundesligakader. Und mit dem Landeskader Rheinland-Pfalz hatten wir mit den selben Spielern ebenfalls Erfolg auf Bundesebene.

    Welche Ziele haben Sie sich mit Ihrer neuen Mannschaft gesetzt?

    Wir müssen die Mannschaft in großen Teilen mit neuen, jungen Spielerinnen neu aufbauen. Das heißt eventuell, dass kurzfristig Qualität verloren geht. Mittelfristig wollen wir aber in der Liga oben mitspielen. Wir nehmen in der nächsten Saison also erst mal Anlauf für größere Aufgaben.

    Einige Spielerinnen haben beim VC Neuwied aufgehört. Wie steht es aktuell um die Kaderplanung für die Saison 2017/2018?

    Wir sind mitten in der Kaderplanung. Unser Ziel ist es, einen gewissen Stamm der bisherigen VCN-Mannschaft zu halten und mit jungen Spielerinnen aus der Region zu ergänzen. Dazu laufen gerade viele Gespräche.

    Bis wann wird der Kader stehen?

    Dafür gibt es natürlich keine Zeitvorgaben. Im August beginnt die direkte Vorbereitung auf die neue Saison, bis dahin brauche ich zwölf Spielerinnen im Training.

    Gesucht wird auch noch ein Co-Trainer, der Sie unterstützen wird. Was muss er (oder sie) mitbringen?

    Ich brauche etwas mehr als einen Co-Trainer. Da meine Lebensplanung anders aussah, bin ich am Anfang der Saison noch einige Male unterwegs. Es gibt Verträge, die ich einhalten muss. In dieser Zeit sollte der zweite Trainer meine Aufgaben im Training komplett übernehmen.

    Wie ist der Fahrplan für die Vorbereitung auf die Ende September beginnende Saison?

    Das Team bekommt von mir ab Juli Hausaufgaben im Bereich Athletik, die jeder individuell gestalten muss. Dann beginnt Anfang August die direkte Vorbereitung auf die Bundesligasaison.

    Die 2. Bundesliga Süd wird in der Saison 2017/2018 mit nur zehn Mannschaften spielen. Ist das nach Ihrer Meinung eher hilfreich oder schlecht in einer Saison des Neuaufbaus?

    Das wird sich herausstellen. Dadurch, dass keines der Topteams in die 1. Bundesliga aufgestiegen ist, bleibt das Niveau in der 2. Bundesliga Süd hoch. Es gibt also weniger Möglichkeiten, gegen Teams auf Augenhöhe zu punkten. Ich bin sehr gespannt, wie sich die Liga in der neuen Saison präsentieren wird.

    Die Fragen stellte Christoph Hansen

    2. Bundesliga Süd Frauen 2017/18

    Nur zehn Vereine haben für die Saison 2017/2018 in der 2. Volleyball-Bundesliga Süd der Frauen Mannschaften zur Lizenzierung angemeldet. Nach 13 Teams in der Neuwie-der Premierensaison 2015/2016 und nur noch elf 2016/2017 spielen nun mit Ausnahme des Absteigers DJK Sportbund München-Ost wieder dieselben Mannschaften wie in der Vorsaison gegeneinander. Kein Team wollte in die 1. Bundesliga, keine Mannschaft aus den 3. Ligen Süd und Ost in die 2. Bundesliga Süd aufsteigen. Nachfolgend die zehn Frauen Zweitligisten 2017/2018 in der Reihenfolge ihrer Platzierungen der Spielzeit 2016/2017:

    1. Allgäu Strom Volleys TSV Sonthofen, 2. VC Printus Offenburg, 3. NawaRo Straubing, 4. VV Grimma, 5. Deichstadtvolleys VC Neuwied, 6. Rote Raben Vilsbiburg II, 7. VC Olympia Dresden, 8. SV Lohhof, 9. Allianz MTV Stuttgart II, 10. TG Bad Soden. han

    2. Bundesliga Süd Frauen, Saison 2017/2018

    Nur zehn Vereine haben für die Saison 2017/2018 in der 2. Volleyball-Bundesliga Süd der Frauen Mannschaften zur Lizenzierung angemeldet. Nach 13 Teams in der Neuwie-der Premierensaison 2015/2016 und nur noch elf 2016/2017 spielen nun mit Ausnahme des Absteigers DJK Sportbund München-Ost wieder dieselben Mannschaften wie in der Vorsaison gegeneinander. Kein Team wollte in die 1. Bundesliga, keine Mannschaft aus den 3. Ligen Süd und Ost in die 2. Bundesliga Süd aufsteigen. Nachfolgend die zehn Frauen Zweitligisten 2017/2018 in der Reihenfolge ihrer Platzierungen der Spielzeit 2016/2017:

    1. Allgäu Strom Volleys TSV Sonthofen, 2. VC Printus Offenburg, 3.

    NawaRo Straubing, 4. VV Grimma, 5. Deichstadtvolleys VC Neuwied, 6. Rote Raben Vilsbiburg II, 7. VC Olympia Dresden, 8. SV Lohhof, 9. Allianz MTV Stuttgart II, 10. TG Bad Soden. han

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