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    LAF Sinzig gehen mit Trainer Michno in die Saison

    Nach zwei Jahren der Drittklassigkeit sind die Volleyballer der LAF Sinzig zurück in der Regionalliga Südwest. Der Abstieg brachte einen größeren Umbruch mit sich, der auch kurz vor dem Meisterschaftsstart mit dem Auswärtsspiel beim Aufsteiger SSG Langen (Sa., 19.30 Uhr) noch nicht abgeschlossen ist. Der direkte Wiederaufstieg ist in Sinzig zunächst kein Thema, ein Platz im oberen Mittelfeld soll es aber schon werden.

    Den Spieler Matthias Michno gibt es in dieser Saison nur in Ausnahmefällen zu sehen. Der 28-Jährige übernimmt bei Volleyball-Regionalligist LAF Sinzig zunächst das Traineramt, kann sich aber vorstellen, irgendwann aufs Feld zurückzukehren.  Foto: Vollrath
    Den Spieler Matthias Michno gibt es in dieser Saison nur in Ausnahmefällen zu sehen. Der 28-Jährige übernimmt bei Volleyball-Regionalligist LAF Sinzig zunächst das Traineramt, kann sich aber vorstellen, irgendwann aufs Feld zurückzukehren.
    Foto: Vollrath

    Stark verjüngt und mit einem neuen Trainer präsentieren sich die LAF in der kommenden Saison. Der langjährige Coach Gilbert Deurer war aus persönliche Gründen nach dem Abstieg zurückgetreten und wird sich in Zukunft auf die Jugendarbeit konzentrieren. Ein neuer Mann an der Seitenlinie musste also her, doch die Suche gestaltete sich äußerst schwer. Trotz aller Bemühungen konnte man keinen externen Trainer bekommen. So wurde die vakante Position aus den eigenen Reihen besetzt. Zuspieler Matthias Michno, bereits seit 1994 im Verein, übernimmt nun das Traineramt. „Als wir keinen adäquaten Ersatz für Gilbert finden konnten, mussten wir abwägen. Ich habe mir überlegt, wie ich dem Verein am ehesten helfen kann und habe dann zugesagt. Die Option Spielertrainer kam für mich dabei nicht infrage, auch wenn wir da schon im ersten Spiel zu einer Rolle rückwärts verpflichtet sind“, erklärt Michno. Denn bereits am heutigen Samstag (19.30 Uhr) im ersten Saisonspiel bei Aufsteiger SSG Langen wird Michno auf das Feld zurückkehren. Personalnot erfordert dies. „Das soll wirklich nur einmalig sein, denn es stehen mir nur sieben Akteure zur Verfügung“, schildert der 28-Jährige, der seine Schuhe aber trotzdem noch nicht an den Nagel hängen will. „Wir halten die Augen nach einem Trainer weiterhin offen. Es ist durchaus vorstellbar, dass ich im Fall der Fälle wieder auf das Spielfeld zurückkomme.“

    Die längere Ungewissheit auf der Trainerposition und die späte endgültige Zusammenstellung des Kaders ließen die Sinziger erst Ende August in die Vorbereitung einsteigen. Vor der ersten Pokalrunde gegen Oberligist Bad Salzig konnte deswegen auch erst zwei Mal trainiert werden. Die 1:3- Niederlage war von daher auch nicht wirklich verwunderlich. „Seitdem haben wir aber gut gearbeitet. Bislang lässt es sich gut an. Das Training macht mir und den Akteuren Spaß. Wir haben eine junge, entwicklungsfähige Truppe“, so Michno. Vier Neuzugängen stehen den Abgängen von Konstantin Skok, Patrick Hehmann und Peter Nogueira Schmid gegenüber. Aus dem eigenen Verein rücken Daniel Upgang und Marvin Friedrich in das Regionalligateam auf. Upgang sammelte bereits in der vergangenen Saison erste Erfahrungen in Liga drei und wird die Position des Mittelblockers einnehmen. Friedrich knickte im Abschlusstraining und muss auf seinen ersten Einsatz noch weiter warten.

    Externe Neue sind Lucas Falle, Beachvolleyball-Partner von Dirk Funk, und Aaron Warneken, der aus Niedersachsen nach Sinzig kommt. „Man kann jetzt schon sagen, dass beide uns weiterhelfen werden“, ist sich Michno sicher. Weniger sicher ist sich der neue Trainer dabei, was man von dieser Saison erwarten darf. „Die Frustrationstoleranz muss gerade zu Beginn noch hoch sein. Wir sind noch nicht eingespielt und werden Fehler machen. Die Mannschaft muss noch ihre Erfahrungen machen. Von daher war der direkte Wiederaufstieg nie ein Thema. Wir wissen aber, dass wir an guten Tagen jede Mannschaft dieser Liga bezwingen können“, so Michno.

    Als großen Vorteil sieht Michno daher den Spielplan, der in den ersten sieben Partien gleich fünf Heimspiele für die LAF vorsieht. „Das ist eine Supersache. Es ist leichter für die Mannschaft, sich reinzufinden, wenn sie wie in den letzten Jahren so toll von den Zuschauern unterstützt wird.“ Der Auftakt in Langen wird aber erst einmal ein Gang ins Ungewisse. Man weiß wenig über die Leistungsstärke des Aufsteigers, und neben dem verletzten Friedrich fehlt auch Manuel Michno. Bruder Matthias muss sich mit der Rolle des ungeliebten Spielertrainers arrangieren, deshalb soll Ex-Akteur Artur Wotzke ihn von außen unterstützen.

    Von unserem Mitarbeiter

    Lutz Klattenberg

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