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    Grimma besiegt Neuwied mit starkem Aufschlag klar

    Die Volleyballerinnen des VC Neuwied haben ihre Heimspielpremiere in der Saison 2017/2018 in der 2. Bundesliga Süd gegen den VV Grimma klar mit 0:3 (24:26, 19:25, 19:25) verloren. Vor rund 300 Zuschauern war der Erfolg der Gäste aus Sachsen verdient, ohne dass die Deichstadtvolleys schlecht gespielt hätten.

    Julia Eckelmann (Nr. 15) führte den VV Grimma mit variablem Zuspiel und bärenstarken Aufschlägen zum klaren und verdienten Auswärtssieg beim VC Neuwied.  Foto: Jörg Niebergall
    Julia Eckelmann (Nr. 15) führte den VV Grimma mit variablem Zuspiel und bärenstarken Aufschlägen zum klaren und verdienten Auswärtssieg beim VC Neuwied.
    Foto: Jörg Niebergall

    „Wir müssen Geduld haben. Gebt uns bitte noch ein bisschen Zeit“, warb Neuwieds neuer Trainer Bernd Werscheck beim Publikum um Verständnis dafür, dass es bei der in großen Teilen neu formierten VCN-Mannschaft noch nicht nach Wunsch lief. Den nicht zu übersehenden Unterschied zwischen beiden Teams fasste Grimmas Spielertrainerin Kristin Stöckmann treffend zusammen: „Es gibt bei uns Abläufe, die zum Teil seit Jahren aufeinander abgestimmt sind. Weil wir unser erstes Saisonspiel zu Hause gegen Vilsbiburg II gewonnen hatten, konnten wir in Neuwied völlig ohne Druck und mit viel Risiko spielen. In den Heimspielen sind die Erwartungen an unsere Mannschaft immer besonders hoch.“ Stöckmann vertrat den argentinischen VV-Trainer Ricardo Jorge Munari, der zu Hause geblieben war, weil er mit seiner Frau die Geburt des eigenen Machwuchses erwartete.

    Erwartungsdruck hatten am Samstagabend in der Sporthalle des Rhein-Wied-Gymnasiums auch auf die Neuwiederinnen auszuhalten, nachdem sie zum Auftakt mit einem völlig überraschenden 3:2-Auswärtssieg beim amtierenden Meister in Sonthofen in der gesamtem Liga hatten aufhorchen lassen. Gegen Grimma waren die Vorzeichen vor der Partie nun umgekehrt.

    Im ersten Satz führten die Gastgeberinnen bis zum 9:8 ständig mit ein, zwei Punkten, ehe Grimma den Verlauf drehte (9:10) und sich schnell auf 9:15 absetzte. Die Qualität der Angabenserie, die Julia Eckelmann in dieser Phase übers Netz ins Neuwieder Feld servierte, sollte im weiteren Verlauf der am Ende nur drei Sätze ein Schlüssel zum klaren Erfolg ihrer Mannschaft werden. Während die VCN-Frauen in der Annahme große Probleme hatten, konnte sich Grimma stets auf die durchweg konstante, und bei Julia Eckelmann und Emily Langguth sogar außerordentlich starke, Leistung von der Aufschlaglinie aus verlassen. Stöckmann lobte ihre Mannschaft nach dem Spielende: „Heute hat jede von uns 100, vielleicht sogar 110 Prozent gegeben.“

    Dadurch war es möglich, dass Neuwied in seiner dritten Spielzeit zum ersten Mal in eigener Halle eine 0:3-Niederlage hinnehmen musste. Von ihren bisher 23 Zweitligaheimspielen seit dem Aufstieg 2015 haben die Deichstadtvolleys bislang insgesamt nur sechs verloren.

    Ab Mitte des ersten Satzes lag der VC Neuwied mit 12:17, 17:20 und 21:24 schon drei Mal scheinbar aussichtslos zurück, kämpfte sich jedoch auf 16:17 wieder heran und glich auf 20:20 und 24:24 sogar zwei Mal aus. Den längeren Atem und die besseren Lösungen hatten aber immer die Gäste, die den Satzgewinn knapp unter Dach und Fach brachten.

    Im zweiten Durchgang lag Bernd Werschecks Mannschaft bis zum 17:16 ständig vorne, zwischenzeitlich mit 10:6, 12:8 und 14:10 vermeintlich komfortabel. Als Grimma Punkt für Punkt herankam, ertönte in den kurzen Pausen während der Ballwechsel wiederholt „Dieser Weg wird kein leichter sein“, von Xavier Naidoo über die Hallenlautsprecher. An diesem Abend sollte es jedoch für Neuwied überhaupt keinen Weg mehr zum Sieg geben. Von 17:15 für Neuwied zog Grimma auf 23:17 davon und sicherte sich auch den Gewinn des zweiten Satzes. Im dritten Spielabschnitt führten die Deichstadtvolleys nur zu Beginn (5:4, 7:5, 8:6), ehe sich die Gäste ungefährdet ihrem zweiten Saisonerfolg entgegenschmetterten.

    „Ansatzweise war das heute trotzdem schon okay. Grimma hat uns mit den Aufschlägen sehr unter Druck gesetzt. Aber so ist das, manchmal läuft es so wie für uns in Sonthofen, mal so wie heute gegen Grimma“, nahm Bernd Werscheck die Niederlage nicht tragisch. „Wir haben aus unseren ersten beiden sehr schweren Saisonspielen zwei Punkte geholt. An unserem Doppelspieltag zu Hause Anfang November muss und wird es schon besser fluppen.“

    VC Neuwied: Lea Schäbitz, Henning, Overländer, Jana Schäbitz, Legcevic, Kamarah, Mahrokh, Werscheck, Voigt, Hoffmann, Hellmann.

    VV Grimma: Erdtmann, Schemel, Stöckmann, Boin, Schröder, Julia Eckelmann, Maria Eckelmann, Langguth, Schnobl, Königsheim.

    Schiedsrichter: Miriam Weickert (Bungen) und Enrico Immig (Wiesbaden). – Zuschauer: 300.

    Spielfilm, 1. Satz: 1:0, 2:1, 5:5, 7:6, 8:8, 9:15, 12:17, 16:18, 17:20, 20:23, 21:24, 24:24, 24:26. 2. Satz: 0:1, 2:2, 4:4, 9:5, 11:6, 12:7, 13:9, 14:10, 15:12, 17:15, 18:23, 19:25. 3. Satz: 0:2, 1:3, 3:4, 5:5, 8:6, 8:11, 9:16, 10:19, 12:20, 14:21, 18:23, 19:25.

    Von unserem Redakteur Christoph Hansen

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    VC Neuwied - VV Grimma  0:3 VC Offenburg - Volleys TSV Sonthofen  3:0 a a a

    1. VC Printus Offenburg  2 6:1 6    VV Grimma  2 6:1 6 3. NawaRo Straubing  1 3:2 2    TG Bad Soden  1 3:2 2 5. Deichstadtvolleys VC Neuwied  2 3:5 2 6. MTV Stuttgart II  1 2:3 1    SV Lohhof  1 2:3 1 8. Volleys TSV Sonthofen  2 2:6 1 9. Rote Raben Vilsbiburg II  1 1:3 0    VC Olympia Dresden  1 1:3 0

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