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Mendig

FC Wierschem: Trainerzusage mit Bedingungen

Ausgerechnet das letzte Saisonspiel war sportlich ein Muster ohne Wert. Da schon vor dem Relegationsrückspiel festgestanden hatte, dass der Sieger nicht in die Regionalliga Südwest aufsteigen würde, fehlte den Volleyballerinnen des FC Wierschem der entscheidende Anreiz, um gegen die HTG Bad Homburg das 1:3 aus dem Hinspiel noch umzubiegen. Noch mehr aber fehlten die Stammspielerinnen Donna Sesterhenn und Carolin Janoschek – unter diesen Umständen lieferten die Maifeld Volleys vor rund 100 Zuschauern in der Mendiger Großsporthalle eine engagierte Partie, die knapp mit 2:3 (14:25, 25:17, 25:22, 13:25, 7:15) verloren ging.

Es gibt noch viel zu besprechen: Trainer Peter Nogueira-Schmid will mit den Volleyballerinnen des FC Wierschem auch in der kommenden Saison eine gute Rolle spielen. Foto: Andreas Walz
Es gibt noch viel zu besprechen: Trainer Peter Nogueira-Schmid will mit den Volleyballerinnen des FC Wierschem auch in der kommenden Saison eine gute Rolle spielen.
Foto: Andreas Walz

Das war vor allem eine Folge des dünnen Kaders, mit dem Peter Nogueira-Schmid die ganze Saison über auskommen musste. Die frohe Botschaft seiner vor Wochen noch weit entfernten Zusage für eine weitere Saison verknüpfte der Trainer denn auch mit Bedingungen. Erstens: „Alle acht Spielerinnen müssen dabeibleiben, am besten auch Anna Rüber, die zuletzt wieder häufiger mitwirken konnte.“

Zweitens will der frühere Zweitligaspieler Anna Hartmann aus der zweiten Mannschaft dazu nehmen und ihre jüngere Schwester Louisa Hartmann zumindest mit einem Doppelspielrecht ausstatten. Drittens: Zwei bis drei externe Zugänge würden Wierschem gut zu Gesicht stehen. Die Planungen sind konkret, Gespräche mit Zuspielerin Julia Brink vom Landesligisten TV Feldkirchen und Mittelblockerin Lisa Röder vom Oberligarivalen DJK Andernach in finaler Phase. „Es ist aber noch nichts fix“, sagt Nogueira -Schmid.

Der Coach hätte zudem gern noch eine Außenangreiferin, um Paula Rüber und Lena Weiler entlasten zu können. Eine Rückholaktion von Hannah Dücking hat sich aber wohl zerschlagen – die Angreiferin steht nach nur einem Jahr in Andernach vor einem Wechsel zum VC Neuwied, wo sie ihr Glück in der 2. Bundesliga versuchen will.

Die Personalplanungen zeigen: Die Maifeld Volleys haben noch was vor und wollen die eher überraschende Vizemeisterschaft auch 2018/2019 mit guten Leistungen bestätigen. Seinen Sinneswandel vom eigentlich schon verkündeten Abschied zur Verlängerung begründet Peter Nogueira-Schmid so: „Die Mannschaft hat vergangene Saison eine so positive Entwicklung genommen, diesen Weg wollen wir gemeinsam fortsetzen.“

FC Wierschem: Wey, Paula Rüber, Weiler, Klein, Kopp, Bach; Löcher; Anna Hartmann, Louisa Hartmann. cr

Volleyball (ABCK)
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