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    Mendig/Andernach

    DJK Andernach bleibt souverän in der Spur – FC Wierschem enttäuscht

    Die DJK Andernach hat sich mit einem Erfolgserlebnis in die Weihnachtspause der Volleyball-Oberliga verabschiedet. Die Frauen des FC Wierschem sind dagegen auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt worden.

    FC Wierschem - ASV Landau 0:3

    Die Hinrunde in der Volleyball-Oberliga Rheinland-Pfalz/Saarland ist vorbei, für die Frauen des FC Wierschem endete sie, wie sie begonnen hatte: mit zwei Niederlagen. Dass dazwischen fünf Siege lagen, entledigt die Maifeld Volleys größerer Sorgen, trotzdem war der Trainer nach dem finalen 0:3 (22:25, 24:26, 19:25) gegen Tabellenführer und Titelverteidiger ASV Landau konsterniert: "Das Saisonziel unter den besten drei Mannschaften war leider zu hoch gesteckt", sagte Peter Nogueira-Schmid, "da muss ich jetzt zurückrudern."

    Aus den Worten sprach die Enttäuschung über die ausgelassene Chance gegen die keinesfalls meisterlich aufspielenden Pfälzerinnen. "Wenn sie diesmal nicht schlagbar waren, wann denn dann?" Es war eine rein rhetorische Frage des Wierschemer Trainers, der bei dem Heimspiel in der Mendiger Großsporthalle jedoch auch arge Personalprobleme auf der Schlüsselposition Zuspiel hatte. Spielführerin Donna Sesterhenn war im Urlaub, Vertreterin Laura Wey wurde nach Kreislaufproblemen nicht fit. Und so musste Claudia Bach ran. Peter Nogueira-Schmid bescheinigte der Allrounderin auf ungewohnter Position zwar eine "starke Leistung", dafür fehlte die Angreiferin aber in der Annahme.

    Und genau jener erste Balkontakt nach gegnerischem Aufschlag war - wie in den Wochen zuvor - ein Schwachpunkt. "Zu unpräzise, zu hektisch", urteilte der Trainer. Umgekehrt war der eigentlich als gefährliches Aufschlagteam bekannte FC Wierschen nicht in der Lage, die Annahme des ASV Landau dauerhaft in Verlegenheit zu bringen. Einmal gelang es, als Elena Kopps Serie bei 19:24 im zweiten Satz die Abwehr von fünf Satzbällen begünstigte. Bei 24:24 gingen jedoch zwei Punkte viel zu schnell weg - verschwunden war auch die Hoffnung auf die Wende.

    Für Nogueira-Schmid ein frustrierendes Erlebnis: "Wir legen immer los wie die Feuerwehr, knicken dann aber oft ein. Und gegen eine Mannschaft, die über dem Oberligadurchschnitt liegt, geht das eben in die Hose." Mit 16 Punkten bleibt Wierschem somit auf Platz vier, die Spitze scheint Meilen entfernt. "In der Rückrunde sollte es darum gehen, dass wir konstant guten Volleyball spielen", so der Coach bescheiden. Möglichst schon im ersten Heimspiel am 8. Januar in Mendig gegen die VSG Saarlouis.

    FC Wierschem: Bach, Dücking, Paula Rüber, Weiler, Berger, Kopp; Löcher; Janoschek, Glück.

    DJK Andernach - VSG Saarlouis 3:0

    Die Volleyballerinnen der DJK Andernach haben eine starke Hinrunde in der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saarland würdig abgeschlossen. Der fulminante Aufsteiger schoss die VSG Saarlouis mit 3:0 (25:13, 25:10, 25:22) aus der Andernacher Berufsschulhalle und beendete die erste Halbserie punkt- und satzgleich mit dem TV Rohrbach auf dem zweiten Platz. Nach sieben Siegen aus neun Spielen geht es am 8. Januar 2017 mit einem Heimspiel gegen den TV Quierschied weiter.

    Für den Tabellenfünften aus Saarlouis gab es in Andernach nichts zu holen. Dass die Partie überhaupt eine glatte Stunde dauerte, lag an gnädigen Gastgeberinnen, die im dritten Satz in in Sachen Konzentration nachließen und zudem munter durchwechselten. Bis 13:14 lag die DJK hinten, "dann haben wir es aber souverän ins Ziel gebracht", sagte Trainer Mario Birk.

    Der Andernacher Coach hatte vor der Begegnung einen Dreier von seinen Spielerinnen eingefordert, "wir wollten schon mit einem Heimsieg aus dem Jahr rausgehen." Dass es dann so deutlich werden würde, überraschte aber doch ein wenig - schließlich hatte Saarlouis bereits den Tabellenvierten FC Wierschem besiegt. In Andernach jedoch war die VSG schon in der Annahme überfordert, die Gastgeberinnen erzielten viele direkte Punkte mit dem Aufschlag.

    Angst und bange werden musste es den Saarländerinnen bei 2:16 im zweiten Satz, einstellig wurde es nur nicht, "weil wir ein paar Fehlerchen eingestreut haben", so Birk mit nur leichtem Bedauern. Insgesamt war die gesamte Partie aber ein einstündiger, sportlicher Vorlauf für die Weihnachtsfeier der Andernacherinnen. Die Stimmung, berichtete der DJK-Coach, sei nicht ganz überraschend "sehr gut" gewesen. cr

    DJK Andernach: Karen Schmitt, Silke Schmitt, Astapowski, Röder, Sevenich, Reudelsdorf; Muscheid; Alef, Handels, Munz, Ramler, Suckow.

    Volleyball (ABCK)
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