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    Wierschem

    Der FC Wierschem hat nichts zu verlieren

    Das Abenteuer Regionalliga Südwest startet für die Volleyballerinnen des FC Wierschem am Samstag (20 Uhr). Ihre Premiere in Deutschlands vierthöchster Spielklasse feiern die Maifeld Volleys in der Lahntalschule Lahnau, wo der TV Waldgirmes seine Heimspiele austrägt. "Wir betreten völliges Neuland", sagt Lutz Kasper, der sich ebenso bescheiden wie realistisch gibt: "Als Aufsteiger kann es nur um den Klassenverbleib gehen."

    Mit dem Aufstieg in die Regionalliga haben der FC Wierschem und sein Trainer Lutz Kasper(im Hintergrund) schon ein kleines Sportwunder vollbracht. Sollten die Volleyballerinnen aus dem Maifeld den Klassenverbleib schaffen, wäre die nächste Überraschung perfekt. Foto: Andreas Walz
    Mit dem Aufstieg in die Regionalliga haben der FC Wierschem und sein Trainer Lutz Kasper(im Hintergrund) schon ein kleines Sportwunder vollbracht. Sollten die Volleyballerinnen aus dem Maifeld den Klassenverbleib schaffen, wäre die nächste Überraschung perfekt.
    Foto: Andreas Walz

    Der FCW-Trainer selbst hat im Volleyball fast alles erlebt und ist im Trikot des VC Mendig auf Einsätze von der Bundesliga bis zur Kreisliga gekommen, war zu besten Zeiten in der zweiten Bundesliga ein gefürchteter Angreifer. Auch daraus speist sich seine Gelassenheit, die seine Mädels naturgemäß noch nicht haben können: "Wir sind ja relativ überraschend aufgestiegen und haben auch von günstigen Umständen profitiert. Im Moment weiß niemand, wie wir uns in der Regionalliga schlagen, und das macht die eine oder andere Spielerin vielleicht nervös." Deshalb gelte es, ihnen vor dem Debütantinnen-Ball einzutrichtern, "dass wir gar nichts zu verlieren haben".

    Diese Einschätzung teilt auch Romy Berger. "Wir haben drei Jahre auf den Aufstieg gehofft und waren total froh, dass es dann geklappt hat", sagt die 23-jährige Spielführerin, die bereits in ihre sechste Saison im FCW-Trikot geht. "Wir wissen momentan nicht, wo wir stehen. Wir lassen das alles mal auf uns zukommen."

    Erschwerend ist allerdings eine Vorbereitung, die mit "suboptimal" vornehm beschrieben ist. In der Regel waren nur fünf Spielerinnen beim Training, spielspezifische Übungsformen so kaum möglich. Turniere oder Testspiele hat der FC nicht bestritten. Das hofft Kasper aber kompensieren zu können, "weil das Team seit drei Jahren eingespielt ist".

    Neu ist nur Libera Anna Muscheid von der DJK Andernach im Stammteam. Die andere Neue, Stefanie Bonacker, fehlt wegen Schwangerschaft in den nächsten Monaten. Aus Verletzungsgründen müssen in Waldgirmes außerdem die zweite Zuspielerin Laura Wey (Knie) und Mittelblockerin Sarah Herrmann (Sprunggelenk) passen.

    Somit stehen Kasper beim Saisonauftakt neun Spielerinnen zur Verfügung, "wenn nicht noch kurzfristig eine ausfällt." Neben der Stammsechs um Donna Sesterhenn (Zuspiel), Jennifer Hatzmann und Romy Berger (beide Mittelblock), den Außenangreiferinnen Lena Weiler und Judith Barzen sowie Hannah Dücking (Diagonalangriff) und Libera Muscheid sind die Talente Elena Kopp und Kimberly Löcher an Bord. "Mal sehen, was wir in Lahnau schaffen können", sagt Kasper. "Ich bin selbst gespannt." cr

    Volleyball (ABCK)
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