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    NeuwiedVolleyballerinnen des VC Neuwied sind in der 2. Bundesliga Süd in eigener Halle weiter verlustpunktfrei

    Die Volleyballerinnen des Aufsteigers VC Neuwied fühlen sich pudelwohl in der 2. Bundesliga Süd. Vor mehr als 300 Zuschauern gewannen die Deichstadtvolleys auch ihr drittes Heimspiel der Saison 2015/2016 deutlich. Gegen das Bundesstützpunktteam des VC Olympia Dresden bot das Team von Trainer Milan Kocian zwar nicht seine beste Heimleistung in der neuen Umgebung, die Deutlichkeit des 3:0 (28:26, 25:14, 25:16)-Erfolgs stand dennoch nur im ersten Satz in Frage.

    Die Vallendarerin Maike Henning (rechts) kam gegen Neuwied nur sehr selten zu erfolgreichen Angriffen. Hier schlägt sie am Block von Livia Krucovska (links) vorbei. Hinter der Slowakin sichern Jana und Lea Schäbitz (von links) ihre Mannschaftskameradin ab. Foto: Jörg Niebergall
    Die Vallendarerin Maike Henning (rechts) kam gegen Neuwied nur sehr selten zu erfolgreichen Angriffen. Hier schlägt sie am Block von Livia Krucovska (links) vorbei. Hinter der Slowakin sichern Jana und Lea Schäbitz (von links) ihre Mannschaftskameradin ab.
    Foto: Jörg Niebergall

    Nach dem ersten Saisondrittel stellte Kocian zufrieden fest: "Unser Abenteuer 2. Bundesliga geht weiter. Wir haben jetzt 18 Punkte auf dem Konto. Um den Klassenverbleib sicher zu schaffen, fehlen uns noch neun. Wir haben in den beiden aufeinanderfolgenden Auswärtsspielen in Grimma und in Leipzig-Engelsdorf keinen Druck."

    Das Neuwieder Spiel gegen Dresden war nicht hochklassig, spannend und unterhaltsam war es aber allemal. Auf der Tribüne des Sporthalle in der Ludwig-Erhard-Schule auf dem Heddesdorfer Berg taten die Zuschauer ihre Sympathien überraschend für beide Mannschaften lautstark kund. Das lag daran, dass rund 50 Besucher die Gäste, und im Dresdener Team besonders Maike Henning, anfeuerten. Die 16-jährige Vallendarerin lebt, lernt und spielt seit einem Jahr im Sportinternat in Dresden, wohin sie vom VC Wiesbaden aus im Sommer des Vorjahres gewechselt ist. "Ich bin ja nicht mehr so oft zu Hause. Also mussten wir uns hier treffen", sagte Henning nach dem Spiel. Neben Freunden, Bekannten und der Familie hatte ihre Mutter noch weitere Fans mobilisiert. "Meine Mama arbeitet im Kinderheim in Arenberg. Von dort hat sie einfach viele mitgebracht", erklärte Maike Henning nach dem Spiel.

    Sie wirkte ob der Niederlage ihrer Mannschaft geknickt. Und das, obwohl sie zu Recht von Trainer Kocian zur besten Gästespielerin gewählt wurde, wenngleich sie nicht ihren allerbesten Tag erwischt hatte. "Maike hat eine enorme mentale Stärke und einen besonderen Willen. Sie verlangt viel von ihren Mitspielerinnen, aber auch von sich selbst. Sie ist eine Spielerin, die jedem Erstligateam gut tun kann" prognostiziert ihr Trainer Jens Neudeck ihr eine Erfolg versprechende sportliche Zukunft.

    Die Gegenwart brachte zunächst jedoch die Deichstadtvolleys als Sieger hervor. Gegen die jugendliche Unbekümmertheit der Spielerinnen der Jahrgänge 1997 bis 2000 aus Dresden musste der VCN im ersten Satz allerdings ein ganz dickes Brett bohren. Von Beginn an lag Neuwied zurück, Mitte des Satzes mit 14:18 sogar recht deutlich. Das Spiel der Heimmannschaft, die erstmals über die gesamte Spielzeit mit der Zuspielerin Jana Schäbitz agierte - Simona Lukacova konnte das Geschehen verletzt nur von der Bank aus verfolgen - litt unter einigen Abstimmungsproblemen und vielen Ungenauigkeiten. Kocians Team musste beim 23:24-Rückstand sogar einen Satzball abwehren, ehe Sarah Kamarah mit einem Einerblock den ersten Durchgang beim dritten Satzball für ihr Team nach 35 Minuten zumachte.

    "Im ersten Satz haben wir viel richtig gemacht, waren sehr dominant. Wir wollten versuchen, mit guten Aufschlägen das Neuwieder Aufbauspiel zu unterbinden", erläuterte Neudeck seine taktische Marschrichtung nach dem Spiel. "Insgesamt haben wir aber zu viele Eigenfehler gemacht."

    Besser gingen über alle drei Sätze Kocians taktische Schachzüge auf. "Die großen Dresdner Angreiferinnen wollten wir hinten in der Annahme so beschäftigen, dass sie nicht konzentriert und vorbereitet vorn am Netz agieren können", sagte der Slowake, der viele Angaben auf die VCO-Schlüsselspielerin Henning schlagen ließ.

    Jana Schäbitz, die zur besten Spielerin des Spiels gekürt wurde, erläuterte zudem, warum viele Angriffe ihrer Mannschaft mit hinterlaufenen Angriffsbällen, die sie für Livia Krucovska, Kamarah und Lena Maasewerd servierte, liefen: "Das war so geplant, weil wir wussten, dass Dresden Probleme im Block hat. Der ist nicht sehr kompakt." Die ältere der beiden Schäbitz-Schwestern glänzte auch mit zahlreichen guten Aufschlägen. "Ich bin eine mittelmäßige Aufschlägerin. Heute waren meine Angaben aber richtig gut", stellte die 24-Jährige zufrieden fest.

    VC Neuwied: Mitrengova, Krucovska, Häger, Jana Schäbitz, Laura Hammes, Maasewerd, Kamarah, Lea Schäbitz, Neumann, Werscheck, Prange de Oliveira.

    VC Olympia Dresden: Barthel, Maase, Patricia Nestler, Henning, Wolf, Lowke, Klinner, Scholz, Plath, Reindanz, Schramm, Kömmling, Nitsche.

    Schiedsrichter: Axel Borchwaldt (Alsdorf/NRW) und Thomas Kirn (Eschweiler). - Zuschauer: 320.

    Spielfilm, 1. Satz: 0:2, 4:5, 8:8, 11:11, 12:16, 14:18, 16:19, 19:20, 21:21, 22:23, 23:24, 25:24, 26:25, 28:26. 2. Satz: 1:3, 3:6, 8:8, 11:11, 15:11, 18:14, 25:14. 3. Satz: 2:3, 6:7, 12:7, 13:9, 18:9, 19:11, 19:14, 23:14, 25:16.

    Von unserem Redakteur Christoph Hansen

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