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    StuttgartVolleyballerinnen des VC Neuwied feiern in ihrem erst zweiten Spiel gleich den ersten Sieg in der 2. Bundesliga Süd

    Die Frauen des VC Neuwied haben in der 2. Volleyball-Bundesliga ihren ersten Sieg eingefahren. Bei der Reserve des Erstligisten und Deutschen Pokalsieger MTV Stuttgart siegten die "Deichstadtvolleys" in einer hochklassigen Partie mit 3:0 (25:11, 28:26, 25:20).

    Foto: VC Neuwied

    Schon in der vergangenen Drittliga-Saison hatten die VCN-Frauen aus der MoTiV-Halle im Feuerbacher Tal - gegen Stuttgart III - Sieg und Punkte mitgenommen. Entsprechend zuversichtlich reiste der VCN nun an. Jetzt waren die Vorzeichen anders. Es ist eine neue Spielklasse mit erhöhten Anforderungen und wesentlich stärkeren Gegnern. Das Spiel erreichte ein Niveau, das die rund 70 Zuschauer von den Sitzen riss.

    "Vielleicht fehlt den Neuwiederinnen ein wenig Konstanz", hatte MTV-Coach Johannes Koch im Vorfeld deren 2:3 in Vilsbiburg am ersten Spieltag analysiert. VCN- Trainer Milan Kocian vertraute seiner Anfangsformation mit den Angreiferinnen Lea Schäbitz, Diana Mitrengova, Livia Krucovska und Lena Maasewerd, der Mittelblockerin Sarah Kamarah und Simona Lukacova im Zuspiel. Dazu stand Libera Svenja Häger bereit. Die Stuttgarterinnen fanden zunächst kein Konzept, die Angriffsmaschine des VCN zu stoppen. Kocian dirigierte trotzt eines deutlichen Vorsprungs seine Mädels immer wieder von der Bank aus. Der Erfolg war ein schnelles 25:11.

    Den zweiten Satz werden die Neuwiederinnen sicher so schnell nicht vergessen. Koch hatte seine Mannschaft nun viel besser eingestellt, es entwickelte sich ein Schlagabtausch wie er im Volleyball nur bei den Frauen zu sehen ist. Immer wieder wurde der Ball von beiden Mannschaften über das Netz gebracht. Mit harten Schmetterangriffen versuchten beide Teams Punkte zu machen. Annahme und Abwehr kratzten mehrfach die Bälle kurz vor dem Kontakt vom Hallenboden. Keine Mannschaft konnte davonziehen. Über 4:4, 11:11 und 22:22 ging es in die entscheidende Phase des Satzes.

    Nach dem ersten Satzball, den der VCN vergab, unterstrich der folgende Verlauf die Spannung (VCN zuerst genannt): 24:24, 24:25, 25:25, 25:26, 26:26, 27:26 und 28:26 bedeuteten den zweiten Satz und die 2:0 Führung. Besonders in dieser Phase zeigte sich die Ausgeglichenheit des VCN-Kader. Kurzeinsätze aus taktischen oder konditionellen Gründen lösten Inga Hammes, Lea Neumann, Jana Schäbitz und Lilly Werscheck, die mit zwei guten Aufschlägen den umkämpften zweiten Satzerfolg einleitete, bravourös.

    Anders als in Vilsbiburg (2:3) hielt der VCN im dritten Satz die Konzentration hoch, hatte zeitweise zehn Punkte Vorsprung gegen die nun scheinbar resignierenden Gastgeberinnen, die jedoch Punkt um Punkt aufholten. Mit zwei rustikalen Punkterfolgen ließ Sarah Kamarah (Originalkommentar der Spielerin: "Ich kann nicht verlieren.") keinen Zweifel am Sieg. Lea Schäbitz hatte das "Vergnügen", den Deckel draufzumachen.

    Diana Mitrengova wurde zur Spielerin des Abends gekürt. Die Neuwieder Angreiferin spielte, um es kurz und knapp zu sagen, toll. Kocian war sehr zufrieden: "Die Automatismen haben prima funktioniert und alle haben eine deutliche Steigerung gegenüber der Vorwoche geboten. Umso mehr trauere ich den verlorenen zwei Punkten von Vilsbiburg nach."

    Von unserem Mitarbeiter Jörg Linnig

    VC Neuwied: Lea Schäbitz, Jana Schäbitz, Inga Hammes, Mitrengova, Krucovska, Maasewerd, Kamarah, Lukacova, Häger, Neumann, Werscheck, Prange de Oliveira.

    Schiedsrichter: Annika Wirth (Stutt-gart), Bernd Eberwein (Weil am Schönbuch). - Zuschauer: 70.

    VC Neuwied
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