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    NeuwiedVC Neuwied schlägt zum zweiten Zweitligajahr auf

    Für die Volleyballerinnen des VC Neuwied endet am Samstagabend eine siebenwöchige, ebenso intensive wie schweißtreibende, Vorbereitungszeit auf die Saison 2016/2017 in der 2. Bundesliga Süd. Zu ihrem ersten Saisonspiel erwarten die Deichstadtvolleys um 19 Uhr in der Sporthalle des Rhein-Wied-Gymnasiums in Neuwied den SV Lohhof.

    Das ist das neue Team des VC Neuwied. Die Deichstadtvolleys starten am Samstagabend in ihre zweite Saison in der 2. Bundesliga Süd, von links: Sarah Kamarah, Jaroslava Smatanikova (Neuzugang von ASKÖ Linz-Steg/Österreich), Lea Schäbitz, Jana Schäbitz, Justyna Sachmacinska (Neuzugang von Wisla Warschau/Polen), Livia Krucovska, Laura Hammes, Sabine Hoffmann, Lilli Werscheck, Diana Mitrengova, Kerstin Landen-Schenke (Neuzugang von CS Gym Volley Luxemburg), Trainer Milan Kocian. Auf dem Foto fehlen Inga Hammes und Co-Trainerin Denisa Merava. Foto: Jörg Niebergall
    Das ist das neue Team des VC Neuwied. Die Deichstadtvolleys starten am Samstagabend in ihre zweite Saison in der 2. Bundesliga Süd, von links: Sarah Kamarah, Jaroslava Smatanikova (Neuzugang von ASKÖ Linz-Steg/Österreich), Lea Schäbitz, Jana Schäbitz, Justyna Sachmacinska (Neuzugang von Wisla Warschau/Polen), Livia Krucovska, Laura Hammes, Sabine Hoffmann, Lilli Werscheck, Diana Mitrengova, Kerstin Landen-Schenke (Neuzugang von CS Gym Volley Luxemburg), Trainer Milan Kocian. Auf dem Foto fehlen Inga Hammes und Co-Trainerin Denisa Merava.
    Foto: Jörg Niebergall

    Es ist gleich zum Start das Verfolgerduell zwischen dem Überraschungsdritten 2015/2016, dem damaligen Aufsteiger Neuwied, und dem Vierten SV Lohhof. Das Publikum darf nicht zuletzt deshalb schon zum Auftakt eine gutklassige und spannende Auseinandersetzung dies- und jenseits des Netzes erwarten. Beide Konkurrenten haben es sich zum Ziel gesetzt, auch in der neuen Saison vorne in der Tabelle ein Wort mitzusprechen.

    "Wir sind die Jäger", hat Lohhofs Trainer Jürgen Pfletschinger in der Saisonvorschau der Volleyball-Bundesliga selbstbewusst verlauten lassen. Der Coach des Deutschen Meisters der Jahre 1982 bis 1984 und 1986 will den ausgemachten Titelfavoriten VC Offenburg (Meister 2015/2016, der auf sein Aufstiegsrecht in die Bundesliga verzichtet hat) und Allgäu Strom Volleys Sonthofen auf den Pelz rücken. "Große mannschaftliche Geschlossenheit, starkes Block-Abwehr-Verhalten und eine enorme Lust aufs Gewinnen", nennt Pfletschinger als Trümpfe seines Teams.

    Wie schwer die Abgänge der Libera Marion Mirtl und der Außenangreiferin Tamara Zeller nach Sonthofen wiegen, wird das erste Spiel möglicherweise schon zeigen. Als Neuzugänge hat Lohhof Sandra Baier (Libera) vom DJK SB München-Ost und Lisa Haddick (Mittelblock) aus der eigenen zweiten Mannschaft in den Kader aufgenommen. Pfletschinger hat sein Team unter anderem mit einem Trainingslager in Italien auf die Saison vorbereitet.

    Der äußerst ehrgeizige Neuwieder Trainer Milan Kocian bat seine Spielerinnen in der Woche vor dem Auftaktspiel gleich vier Mal zum Training. Neben den Einheiten am Montag, Mittwoch und Freitag in der gewohnten Trainingshalle kam am Donnerstagabend noch eine in der Heimspielhalle des Rhein-Wied-Gymnasiums hinzu. Dort wurde in der Sommerpause das Hauptspielfeld nach den Vorgaben der die Liga organisierenden Volleyball-Bundesliga GmbH im Kontrast zum übrigen Hallenboden eingefärbt. "Die Lichtverhältnisse in dieser Halle sind anders, die Decke ist anders. Wir haben drei neue Spielerinnen in unseren Reihen, die sich damit vertraut machen müssen. Für die Zuspielerinnen und für den Aufschlag ist das besonders wichtig. Wir tun alles dafür, um optimal vorbereitet zu sein", begründet der frühere slowakische Nationalspieler Kocian die Zusatzschicht.

    Es ist eine von zahlreichen Maßnahmen, die dazu beitragen sollen, dass der Coup seiner Mannschaft in der Vorsaison, als der Aufsteiger vom Mittelrhein als bester Neuling seit vielen Jahren die 2. Bundesliga Süd eroberte und gleich auf den dritten Platz vorstürmte, eine Wiederholung erfahren kann. "Ich erwarte, dass sich meine Mannschaft wieder durch großen Teamgeist und Erfolgshunger auszeichnet. Ich freue mich, dass es am Samstag endlich losgeht", sagt Kocian.

    Dass der Gegner aus dem Stadtteil Lohhof der 17 Kilometer nördlich von München gelegenen Stadt Unterschließheim einige Abgänge zu verzeichnen hat, ist für Kocian nur eine unbedeutende Tatsache: "Mein Kollege Pfletschinger ist ein sehr erfahrener Trainer, ein alter Hase. Er weiß, was los ist, und wird die personellen Veränderungen hinbekommen."

    Personell ist auch das Neuwieder Teams verändert worden. An Stelle der slowakischen Zuspielerin Simona Lukacova, die nach einer Saison wieder in ihr Heimatland zurückgekehrt ist, ist nun deren Landsfrau Jaroslava Smatanikova die zweite Stellerin neben Jana Schäbitz bei den Deichstadtvolleys. Die neue Außenangreiferin Justyna Sachmacinska, die aus der ersten und zweiten polnischen Liga eine Menge Erfahrung an den Rhein mitgebracht hat, lässt den studienbedingten Abgang von Lena Maasewerd (nach Stuttgart) etwas leichter verschmerzen. Maasewerd, die im Sommer 2015 von Bayer Leverkusen zum VCN gewechselt war, war nicht nur eine sportlich äußerst wichtige Akteurin im Neuwieder Team, sondern trotz ihres noch jungen Alters auch bereits eine, die sehr viel für den Zusammenhalt im Mannschaftsgefüge beigetragen hat. Die dritte Neue bei den Deichstadtvolleys ist die zweitligaerfahrene Mittelblockerin Kerstin Landen-Schenke, die zuletzt in der ersten luxemburgischen Liga spielte. Unter anderem beim VfL Oythe (2. Bundesliga Nord) und in Sonthofen (2. Bundesliga Süd) hat die Diplom-Sportlererin zuvor bereits aufgeschlagen.

    Kocian hatte seine ersten Sechs fürs Auftaktspiel nach eigenem Bekunden Mitte dieser Woche schon im Kopf. Er will die Namen der Spielerinnen, die beim ersten Aufschlag der neuen Saison auf dem Spielfeld stehen werden, aber noch nicht verraten. Kocian: "Das erfahren die Spielerinnen von mir und nicht aus der Zeitung." Egal wer anfängt, der VCN-Kader der Spielzeit 2016/2017 ist auf hohem Niveau noch etwas breiter aufgestellt als in der Premierensaison der Deichstadtvolleys.

    Von unserem Redakteur Christoph Hansen

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