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    SonthofenVC Neuwied muss um 3:1-Sieg in Sonthofen hart kämpfen

    Die Mannschaft des VC Neuwied hat ihren vierten Tabellenplatz in der 2. Volleyball-Bundesliga Süd der Frauen bei den Volleys des TSV Sonthofen gefestigt. Beim 3:1 (15:25, 25:22, 25:19, 25:20)-Sieg musste sich der Neuling aber gewaltig ins Zeug legen, um die sich vehement wehrenden Gastgeberinnen, die mitten im Abstiegskampf stecken, vor 248 Zuschauern zu besiegen.

    Lea Schäbitz bejubelte mit dem VC Neuwied den hart umkämpften 3:1-Erfolg in Sonthofen.  Foto: Jörg Niebergall
    Lea Schäbitz bejubelte mit dem VC Neuwied den hart umkämpften 3:1-Erfolg in Sonthofen.
    Foto: Jörg Niebergall

    Auf gute Laune folgt ein Knacks

    Die Euphorie um die Deichstadtladys zeigte sich sogar am Treffpunkt zur langen Anreise in die Ansichtskartenidylle der Voralpen. Mehr als ein Dutzend Fans begleiteten ihr Team, in dem Jana Schäbitz aus beruflichen Gründen fehlte. Nach einer begeisternden Trainingseinheit am Freitag (O-Ton Trainer Milan Kocian) gaben sich der Coach und seine Spielerinnen vor dem Spiel betont locker.

    Doch die gute Laune bekam schnell einen Knacks. Angetrieben von den lautstark mitgehenden Zuschauern, die bis zum Ende wie eine Wand hinter ihrer Mannschaft standen, zeigte Sonthofen eine bärenstarke Leistung. Der VCN war beeindruckt. In der Mitte des ersten Satzes sah sich Kocian gezwungen, kurz hintereinander seine beiden Auszeiten zu nehmen, denn ein Debakel zeichnete sich ab. Von 10:7 zogen die Allgäuerinnen bis auf 19:8 davon. Deren Außenangreiferin Christine Weidl schien mit einer Serie von sieben Angaben, fast alle longline geschlagen, den Nerv des VCN getroffen zu haben. Der TSV baute sich durch enormen Einsatz, starke Feldabwehr und konsequente Angriffsbälle selbst auf. Spielerwechsel bei Neuwied brachten zunächst nur etwas Ergebniskosmetik.

    Ab dem zweiten Satz nahm das Gästeteam die ihr von Sonthofens Trainer Andreas Wilhelm zugedachte Favoritenstellung an. Für Sarah Kamarah, die unter der Woche wegen einer Erkältung nicht trainieren konnte und spürbar geschwächt war, kam Lea Neumann ins Team. Das VCN-Eigengewächs nutzte seine Chance. Die Forderung von Kocian nach wesentlich mehr Engagement zeigte Wirkung. Seine Mädels setzten ihre spielerischen Varianten nun besser um, prompt bekam Sonthofen Probleme. Auch wenn die Gastgeberinnen gegen Ende des Satzes die ständige VCN-Führung zum 22:22 egalisierten, Neuwieds Zuspielerin Simona Lukacova machte kurz danach mit zwei druckvollen Angaben den Satzausgleich perfekt.

    Auch der folgende Durchgang war für Zuschauer mit Herzproblemen keine Therapie. Sonthofen stemmte sich massiv gegen eine Niederlage und führte mit 12:10. Doch die Deichstadtvolleys behielten die Nerven. Ihr Mittelblock agierte nun viel erfolgreicher, im Angriff nutzte die oft in Position gebrachte Diana Mitrengova die Lücken im Feld der gegnerischen Abwehr fortan konsequent aus. Mit ein wenig Glück verwandelte der VCN den attraktivsten Ballwechsel des Spiels zu seinem 19. Punkt. Über ein Dutzend Mal hatten beide Mannschaften zuvor versucht, diesen erfolgreich abzuschließen.

    "Neuwied hat im Verlauf der Partie immer weniger Fehler gemacht, und das hat den Ausschlag gegeben", analysierte Sonthofens Trainer Wilhelm. Seine Mannschaft hatte auch im vierten Satz lange vorn gelegen (bis zum 14:14). Nachdem Neuwieds Libera Svenja Häger bei zwei bedrohlichen, hammerharten TSV-Angriffsbällen hervorragend reagiert hatte, war der Weg zum Erfolg des VCN frei. Trainer Kocian "belohnte" die verschnupfte Kamarah für ihr Engagement von der Bank aus und ließ sie die letzten beiden Angaben der Begegnung machen, die Lea Schäbitz konsequent zum Sieg nutzte.

    Kocian zittert bis zum letzten Ball

    Nach diesem hart erkämpften Auswärtssieg riss der VCN-Coach Kocian ungewohnt emotional jubelnd die Arme hoch, um später nüchtern zu kommentieren: "Es war wirklich nicht das Beste was wir heute produziert haben. Wir mussten bis zum letzten Ball zittern."

    VC Neuwied: Lea Schäbitz, Mitrengova, Krucovska, Maasewerd, Lukacova, Kamarah, Neumann, Häger, Laura Hammes, Werscheck.

    Spielfilm, 1. Satz: 2:2, 5:5, 10:7, 16:7, 19:8, 21:11, 25:15. 2. Satz: 2:6, 7:13, 11:16, 15:17, 19:20, 22:22, 22:25. 3. Satz: 6:2, 12:10, 13:15, 17:22, 19:25. 4. Satz: 3:1, 6:2, 8:7, 11:10, 14:15, 15:18, 16:20, 20:25.

    Aus Sonthofen berichtet unser Mitarbeiter Jörg Linnig

    VC Neuwied
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