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    VC Neuwied geht beim Spitzenreiter leer aus

    Aus Offenburg berichtet

    Was kommt da auf uns zu? Die Neuwiederinnen (von links) Lea Schäbitz, Lily Werscheck und Stephanie Prange de Oliveira erwarten den Aufschlag des Gegners. In Offenburg schaffte der VCN keinen Satzgewinn. Foto: Jörg Niebergall/RZ-Archiv
    Was kommt da auf uns zu? Die Neuwiederinnen (von links) Lea Schäbitz, Lily Werscheck und Stephanie Prange de Oliveira erwarten den Aufschlag des Gegners. In Offenburg schaffte der VCN keinen Satzgewinn.
    Foto: Jörg Niebergall/RZ-Archiv

    unser Mitarbeiter Jörg Linnig

    Offenburg. Die Volleyballerinnen des VC Neuwied haben am letzten Spieltag der Hinrunde in der zweiten Bundesliga ihre Vorschusslorbeeren nur bedingt bestätigen können. Der "beste Aufsteiger seit Jahren", wie die Deichstadtvolleys" von den Gastgeberinnen des VC Offenburg im Vorfeld respektvoll bezeichnet wurden, unterlag im Spitzenspiel beim souveränen Tabellenführer vom Ergebnis her deutlich mit 0:3 (18:25, 23:25, 21:25). Für die Neuwiederinnen gleichwohl kein Grund, sich zu grämen, steht doch das Team von Coach Milan Kocian als Tabellenvierter besser da als es vorher zu erwarten war.

    Minutiös und routiniert, frei von jeglicher Hektik, bereiteten die Badenerinnen den Boden für ihre geplante "Herbstmeister-Feier". Sie wollten nichts dem Zufall überlassen. Als es pünktlich zur ersten Angabe kam, füllten mehr als 500 Zuschauer die Ränge der Nord-West-Halle. Der VCN schien davon jedoch nicht beeindruckt, nahm Offenburg den ersten Aufschlag ab, und Lena Maasewerd donnerte gleich mal drei tolle Angaben auf die andere Seite. Über 4:0, 8:3 und 9:8 schienen die Deichstadtvolleys auf eine guten Weg zu sein.

    Doch langsam kam der VCO unter der Regie der überragenden Zuspielerin Ricarda Zorn ins Rollen. Um den Spielfluss der Offenburgerinnen zu unterbrechen, nahm Kocian in kurzen Abständen seine beiden Auszeiten. Es nutzte nichts. Offenburg zog davon.

    Als dann kurz vor dem Satzfinale Kapitänin Zorn einen kaum mehr erreichbaren Ball auf der Höhe des Schiedsrichterstuhls sensationell rückwärts über Kopf direkt kurz hinter das Netz platzierte, brach ein Beifallsorkan los. Mit einem Netzroller beendete Offenburg den ersten Satz.

    Die Stimmung bei den VCN-Spielerinnen blieb weiter gut, und im zweiten Satz schienen sie ernst zu machen. Hoch konzentriert setzten sie die gegnerische Annahme mit starken und variablen Angaben unter Druck. Die eigenen Annahme um Libera Svenja Häger brachte die Bälle präzise ans Netz, Sabrina Lukacova setzte Livia Krucowska und Lea Schäbitz, Sarah Kamarah und Lena Maasewerd erfolgreich in Szene.

    Für einige Spielszenen baute Kocian die talentierte Charlotta Werscheck, Stellerin Jana Schäbitz und Laura Hammes ein. Und Diana Mitrengova? Sie hatte an diesem Tag nur wenig auffällige Aktionen und wurde zwischenzeitlich ausgewechselt. Ihre Spielstärke ist natürlich der ganzen Liga nicht verborgen geblieben, die Gegner versuchen demzufolge, den Dreh- und Angelpunkt der Deichstadtvolleys aus dem Spiel zu nehmen. "Unsere Taktik ist mit zunehmender Dauer immer öfter aufgegangen", bestätigte VCO-Trainerin Tanja Scheuer später diese Marschrichtung.

    Nichtsdestotrotz lag der VCN mit sieben Punkten (16:9) vorn, der Satzgewinn war greifbar nahe. Doch dann holte der Spitzenreiter Punkt um Punkt auf und schaffte bei 22:22 den Gleichstand. Maßgeblichen Anteil an der Aufholjagd hatte die US-Amerikanerin Jeane Horton, die mit ihrer gewaltigen Sprungkraft zum absoluten Publikumsliebling avancierte. Der 23:25- Satzverlust nahm dem Liga-Neuling den Glauben an die eigene Stärke und brachte Offenburg endgültig in Feierlaune.

    Der dritte Satz wurde zum Schaulaufen des Favoriten, gepaart mit Netzroller-Glück und einigen unglücklichen Entscheidungen der Schiedsrichter, die VCN-Coach Kocian wütend machten. Verdient kam Offenburg zum elften Sieg im zwölften Spiel.

    VC Neuwied: Lea Schäbitz, Mitrengova, Krucowska, Häger, Jana Schäbitz, Prange de Oliveira, Laura Hammes, Maasewerd, Lukacova, Kamarah, Werscheck.

    Schiedsrichter: Bernd Eberwein (Weil am Schönbuch) und Annika Wirth (Stuttgart). Zuschauer: 512. Gesamtspielzeit: 84 Minuten.

    VC Neuwied
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