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    NeuwiedVC Neuwied freut sich auf ein Topspiel zum Jahresauftakt

    Für die Volleyballerinnen des VC Neuwied beginnt das Sportjahr 2016 in der 2. Bundesliga Süd am Samstag (Spielbeginn: 19 Uhr, Sporthalle des Rhein-Wied-Gymnasiums in Neuwied) mit einer reizvollen Heimaufgabe gegen die zweite Mannschaft des MTV Stuttgart.

    Foto: Niebergall

    Neuwied hat seine bislang fünf Heimspiele in der Zweitklassigkeit allesamt gewonnen. Der Aufsteiger aus der Deichstadt hat sich mit 27 Punkten aus den ersten 13 von insgesamt 24 Saisonspielen und dem aktuell dritten Platz für sein couragiertes und attraktives Spiel belohnt. Dennoch sieht Neuwieds Trainer Milan Kocian seine Mädels in der nun folgenden zweiten Rückrundenpartie gegen die auf Platz sechs rangierende Bundesliga-Reserve aus Stuttgart keineswegs in der Favoritenrolle.

    "Wir haben schon gegen die dritte Stuttgarter Mannschaft in unserer Meistersaison in der 3. Liga eine schlechte Erfahrung gemacht", erinnert sich Kocian. In der Saison 2014/2015 gewannen die Neuwiederinnen in der Hinrunde in Stuttgart ebenso klar mit 3:0 wie in der laufenden Saison gegen Stuttgart II. Im Rückspiel in eigener Halle gab es auf dem Weg zur Meisterschaft allerdings eine ernüchternde 1:3-Niederlage für den VCN.

    Kocian erwartet am Samstag einen Gegner, der gegenüber seinem eigenen Team gleich in mehrfacher Hinsicht im Vorteil ist: "Wir hatten zwei Wochen lang kein Mannschaftstraining. Bei unserem ersten Training nach der Weihnachtspause am Montag dieser Woche ist der Ball in alle Richtungen geflogen." Kocian geht davon aus, dass das im Bundesstützpunkt in Stuttgart völlig anders gewesen ist: "Die hatten keine lange Pause und werden den Ball auch während der Pause gesehen haben." Und weil die Bundesligamannschaft des MTV wegen der gerade laufenden Olympia-Qualifikation für Rio in diesem Jahr am Wochenende pausiert, erwartet der Neuwieder Coach eine andere Stuttgarter Formation als im Hinspiel: "Die kommen in stärkster Besetzung nach Neuwied."

    Das alles deutet auf eine spannende Begegnung hin, in der der 53-jährige Slowake Kocian personell einige Sorgen hat. Inga Hammes fällt auch im neuen Jahr wahrscheinlich noch auf längere Sicht aus. Eine weitere Mittelblockerin, das einzige Neuwieder Eigengewächs im 13-köpfigen Kader, Lea Neumann, ist zwar wieder verletzungsfrei, kann aber aus beruflichen Gründen derzeit nicht trainieren. Stefanie Prange de Oliveira musste dem Trainer zudem jüngst mitteilen, dass sie aus privaten Gründen zunächst nicht mehr zur Verfügung stehen kann. Und zu allem Überfluss hat sich die VCN-Kapitänin Laura Hammes - wie ihre Schwester Inga - nun auch noch am Knie verletzt. "Vielleicht kann ich sie wenigstens in der Annahme einsetzen", hofft Kocian.

    Ein besonders starker Gegner und die Personalprobleme bei der Heimmannschaft sind dennoch kein Grund für Neuwieds Volleyball-Aushängeschild, nicht selbstbewusst an die nächsten Aufgaben heranzugehen. 27 Punkte hatte der Trainer als magische Grenze, die den Klassenverbleib sicherstellen sollte, nach den ersten Erfolgen in der neuen Umgebung genannt. Die Punktzahl ist bereits erreicht, nun stehen noch elf Spiele aus, in denen Kocians Team unbelastet ans Netz gehen kann. "Mit dem Klassenverbleib beschäftige ich mich nicht mehr. Man muss wirklich nicht so bescheiden sein, zu sagen, dass das noch ein Thema für uns ist."

    Für die Restrunde hat der frühere Nationalspieler seines Heimatlandes eine besondere Motivation für sich und seine Schützlinge: "Wir haben in der Hinrunde außer in Offenburg und in Lohhof in jedem Spiel gepunktet. Dass man auswärts gegen solche Gegner klar verliert, ist für einen Aufsteiger nicht ungewöhnlich. Eine Bilanz, wie wir sie erspielt haben, ist für einen Neuling sicher eine Rarität", sagt Kocian selbstbewusst. Und nun? "Wir wollen jetzt gegen jeden Gegner mindestens einen Punkt holen", formuliert er seine Vorstellungen und Ansprüche.

    Von unserem Redakteur Christoph Hansen

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