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    ErfurtVC Neuwied fehlt trotz 0:3-Niederlage im Spitzenspiel in Erfurt nur wenig

    Die Volleyballerinnen des VC Neuwied haben das Spitzenspiel beim SWE Volley-Team Erfurt am 15. Spieltag der 2. Bundesliga Süd mit 0:3 (21:25, 22:25, 22:25) verloren. Der Aufsteiger vom Mittelrhein spielte vor rund 600 Zuschauern aber deutlich besser, als es das klare Satzergebnis vermuten lässt. Am Ende waren es Kleinigkeiten, die die gutklassige Partie zu Gunsten der Thüringerinnen entschieden.

    In Rücklage kann Neuwieds Livia Krucovska (Nr. 4) diesen Ball nicht übers Netz schmettern. Sie punktete mit einem Lob über Erfurts Doppelblock, Larissa Claaßen/Julia Herz (von rechts), dennoch. Krucovskas slowakische Landsfrauen Simona Lukacova und Diana Mitrengova (von links) verfolgen den erfolgreichen Angriff. Foto: Paul-Philipp Braun
    In Rücklage kann Neuwieds Livia Krucovska (Nr. 4) diesen Ball nicht übers Netz schmettern. Sie punktete mit einem Lob über Erfurts Doppelblock, Larissa Claaßen/Julia Herz (von rechts), dennoch. Krucovskas slowakische Landsfrauen Simona Lukacova und Diana Mitrengova (von links) verfolgen den erfolgreichen Angriff.
    Foto: Paul-Philipp Braun

    Diese Einschätzung spiegelte sich in Kommentaren der beiden Trainer nach der Begegnung auch treffend wider. "Das war ein echt harter Brocken. Wir hatten es mit der individuellen Klasse von Neuwied zu tun, mussten uns im Block und in der Verteidigung den Stärken des Gegners stellen. Es war zwar kein Spiel mit besonders hoher spielerischer Klasse, aber dafür ein äußerst kampfbetontes. Im Hinspiel haben wir in Neuwied eine richtige Klatsche bekommen. Auch heute hatten wir es sehr schwer", sagte der Erfurter Trainer Heiko Herzberg. "Das Ergebnis klingt klar. Klar war das aber weiß Gott nicht", betonte auch Neuwieds Coach Milan Kocian. "Der Erfurter Sieg ist verdient. Aber auch unsere Leistung war gut, ich kann den Mädels keinen Vorwurf machen, sie haben gekämpft und ein schönes Spiel geliefert", formulierte der Slowake.

    Die Anzeigetafel informiert das Publikum in der Erfurter Riethsporthalle über den Kader des Gegners VC Neuwied. 13 Namen flimmern über die Videowand. Das ist allerdings der komplette Kader des Aufsteigers vom Rhein. Zum Topspiel des Tabellenzweiten gegen den Dritten waren die Gäste nur mit acht Spielerinnen angereist. Dennoch starteten die VCN-Frauen ohne Respekt vor der lautstarken Kulisse und den favorisierten Gastgeberinnen. Bei der ersten technischen Auszeit im ersten Satz lagen sie mit 8:4 vorn, wenig später mit 9:4. Erfurt war spürbar beeindruckt vom Neuwieder Elan.

    Kurz danach wechselte das Aufschlagrecht, und Larissa Claaßen servierte mit Sprungaufschlägen acht brandgefährliche und schwer zu verteidigende Angaben übers Netz ins Feld des VCN. Das Ergebnis: Acht Punkte, davon vier durch Asse erzielt, die Führung wechselte wie im Flug auf 13:9 für Erfurt. Daran hatten die Gäste bis zum Satzende zu knabbern. Sie blieben im weiteren Verlauf bis zum Spielstand von 22:20 dran, doch die Heimmannschaft sicherte sich den ersten Satz unter frenetischem Beifall ihrer Anhänger.

    Der zweite Durchgang nahm einen ähnlichen Verlauf. 4:1, 8:5 und 11:9 hieß es für Kocians Team, ehe die Führung wechselte und sich Erfurt von 15:15 auf 18:15 einen leichten Vorteil erspielte. Es blieb eng: 18:17, 21:21. Danach hatte das einheimische Volley-Team die besseren Nerven und auch bei ein, zwei Bällen etwas Glück. Nach 24:21 hieß es 25:22 und 2:0 für Herzbergs Mannschaft.

    Nahezu eine Kopie des ersten und zweiten wurde auch der dritte Spielabschnitt. Neuwied führte mit 9:4, musste den 11:11-Ausgleich hinnehmen und verteidigte den Gleichstand bis zum 15:15. Erfurt zog auf 20:16 weg, beim 21:19 waren die Neuwieder Deichstadtvolleys wieder dran, auch beim 22:20 noch. Im Finale ließ sich der jetzt einzige echte Verfolger des Tabellenführers VC Offenburg jedoch nicht mehr beirren. Neuwied wehrte die ersten beiden Matchbälle zwar noch ab, Kelsey Sniders diagonal geschlagenen Schmetterball konnten die Gästespielerinnen allerdings nicht mehr abwehren.

    "Wir haben eines unserer besten Spiele in der 2. Bundesliga gemacht. Es hat uns nur wenig gefehlt. Dass wir hier so gut mitspielen, ist für mich positiv", zog Kocian Bilanz. Und seine Spielführerin Lea Schäbitz, die derzeit die am Knie verletzte Laura Hammes als Kapitänin vertritt, gab sich kämpferisch. "Wir sind natürlich enttäuscht über dieses Ergebnis. Aber das nächste Spiel werden wir wieder gewinnen", blickte die Diagonalangreiferin bereits auf das bevorstehende Heimspiel gegen die TG Bad Soden am kommenden Samstag voraus.

    SWE Volley-Team Erfurt: Belitz, Claaßen, Franke, Herz, Hetmann, Messer, Reinisch, Skayhan, Snider, Stautz, Mertten, Walther.

    VC Neuwied: Lea Schäbitz, Mitrengova, Krucovska, Maasewerd, Lukacova, Kamarah, Jana Schäbitz, Werscheck.

    Schiedsrichter: David Stanitzki und Christiane Arndt (beide Leipzig).

    Zuschauer: 610.

    Spielfilm, 1. Satz: 0:2, 1:5, 5:9, 13:9, 17:11, 18:16, 22:17, 22:20, 23:21, 25:21 (26 Minuten). 2. Satz: 0:2, 2:4, 5:8, 7:10, 9:11, 12:11, 14:15, 18:15, 20:17, 21:18, 21:21, 24:21, 25:22 (29 Minuten). 3. Satz: 0:2, 1:4, 3:9, 9:9, 12:12, 15:15, 19:15, 21:19, 22:20, 24:20, 25:22 (30 Minuten).

    Aus Erfurt berichtet unser Redakteur Christoph Hansen

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