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    München-Trudering/NeuwiedVC Neuwied erspielt sich dritten Auswärtssieg

    Mit einem an Spannung kaum zu überbietenden 3:0 (27:25, 25:23, 25:19)-Sieg beim Mitaufsteiger DJK Sportbund München hat sich der VC Neuwied in der 2. Volleyball- Bundesliga-Süd der Frauen weiteren Respekt verschafft und mit diesem Erfolg im Führungsquartett der Liga etabliert.

    Am frühen Sonntagmorgen gegen vier Uhr meldete sich der VCN-Tross in Neuwied zurück. Im "Gepäck" hatte das Team von VCN-Trainer Milan Kocian den fünften Saisonsieg - es war zugleich der dritte in einer fremden Halle - allerdings auch die verletzte Simona Lukacova. Die Zuspielerin war kurz vor dem Matchball umgeknickt. So kam in der Sporthalle des Gymnasiums in Trudering auch noch Jana Schäbitz kurz zum Einsatz, die wegen einer Klausur den Weg nach München separat mit ihrem Vater auf sich genommen hatte. Ihr einziges, und das letzte Zuspiel des VCN an diesem Abend verwertete Livia Krucovska nach 82 Minuten zum 25:19 im entscheidenden Satz.

    Bis zu diesem Zeitpunkt mussten die "Deichstadtvolleys" allerdings ein Spiel umbiegen, das schon fast verloren schien. Von Beginn an galt es, sich an die Atmosphäre in der "GCDW-Arena" zu gewöhnen. "GCDW", das steht für "Geilster Club der Welt". Ein jugendliche Moderator in der Halle versuchte die Gastgeberinnen mit markigen Sprüchen anzutreiben: "Auf geht’s Mädels, die schlucken mer!" Das schien sich nach einem 4:4-Zwischenstand im ersten Satz auch zu bewahrheiten.

    Als ob die VCN-Mannschaft mit den Gedanken noch im Bus sitzen würde, brannte der Mitaufsteiger ein wahres Feuerwerk ab, unterstützt von einer nervösen Annahme der Gäste. Wenig später hatten die Münchnerinnen einen 17:7-Vorsprung herausgespielt. Der Satz war weg. Doch Neuwied wollte das nicht wahr haben. In einer beispiellosen Aufholjagd schafften es die Gäste, Punkt für Punkt gutzumachen. Jetzt klappte fast alles. Eine Serie guter Angaben von Sarah Kamarah flog übers Netz, starke Blockpunkte und sichere Angriffsaktionen ließen München gewaltig ins Schwimmen kommen.

    "Wir haben unsere Ruhe wiedergefunden und bewiesen, dass wir von Spiel zu Spiel dazugelernt haben", analysierte Kocian später. München hatte beim 24:22 dennoch zwei Satzbälle, doch die wehrte der Gast ab und entschied den schon verloren geglaubten Satz noch für sich. Dem mitgereisten VCN-Vorsitzenden Wolfgang Becker standen die Schweißperlen auf der Stirn: "Dieser Satz geht in die Chronik des Vereins ein. So etwas habe ich noch nicht erlebt."

    Die Wende hinterließ Spuren bei den Münchnerinnen. Eine sich steigernde Diana Mitrengova, viele druckvolle Aufschläge und immer wieder gute Angriffsaktionen von Lena Maasewerd, die in engen Passagen souverän die Lücken im gegnerischen Feld erkannte, sicherten den zweiten Durchgang ab. Im dritten und schon entscheidenden Satz ließ der VCN nichts mehr anbrennen. Angreiferin Laura Hammes zeigte ebenso ihr Können wie Libera Svenja Häger. Häger brachte ihre Annahmen präzise ans Netz. Neuwied ließ eine demoralisierte Münchner Mannschaft zurück.

    Münchens Trainer Bastian Henning fand nach dem Spiel kaum Worte, außer: "Plötzlich war unser Selbstbewusstsein weg." Das hatten die Neuwiederinnen Hennings Team mit einer prächtigen Teamleistung geraubt. Coach Kocians kurzes Fazit: "Das war ein wunderbarer Ausflug nach München."

    VC Neuwied: Lukacova, Lea Schäbitz, Krucovska, Maasewerd, Mitrengova, Kamarah, Häger, Laura Hammes, Jana Schäbitz, Werscheck, Prange de Oliveira.

    Schiedsrichter: Peter Kaufmann (Rosenheim) und Jens Barschdorf (Freising). - Zuschauer: 100.

    Spielfilm, 1. Satz: 4:4, 10:5, 17:7, 21:14, 22:19, 24:24, 25:27. 2. Satz: 6:2, 9:7, 9:12, 13:16, 21:23, 23:23, 23:25. 3. Satz: 1:6, 6:10, 16:21, 18:24, 19:25.

    Von unserem Mitarbeiter Jörg Linnig

    VC Neuwied
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