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    Starke Deichstadtvolleys rupfen die Roten Raben

    Neuwied Eindrucksvoll haben sich die Volleyballerinnen des VC Neuwied in der Zweiten Bundesliga Süd zurückgemeldet. Nach zwei Niederlagen in Folge feierte die Mannschaft von Trainer Milan Kocian einen souveränen 3:0-Erfolg (25:16, 25:19, 25:21) gegen die Roten Raben Vilsbiburg II und kletterte durch den dritten Saisonsieg wieder in die obere Tabellenhälfte.

    Gerade 80 Minuten benötigten die Deichstadtvolleys, um die Bundesligareserve der Roten Raben in die Knie zu zwingen. Zu keinem Zeitpunkt hatte man das Gefühl, dass die Gastgeber an diesem stimmungsvollen Abend in der Sporthalle des Rhein-Wied-Gymnasiums etwas anbrennen lassen würden. Konzentriert bis in die Haarspitzen brachten die Deichstadtvolley einen effektiver Angriff nach dem anderen über die Netzkante.

    Zwar konnten die technisch versierten Gäste einigermaßen mithalten, aber schon im ersten Satz war der VC Neuwied klar tonangebend. Das lag allen voran an der überragenden Außenangreiferin Justyna Sachmacinska, die nicht nur im Angriff überzeugte. Dreimal stand die 31-Jährige im Block in den Anfangsminuten genau richtig, drei Asse Mitte führten schließlich zu einer beruhigenden 15:9-Führung im ersten Satz.

    Kein Wunder, dass die Polin nach der Partie von Raben-Trainer Ronny Johansson zur "Spielerin des Spiels" gewählt wurde. Diesen Titel hätten sich an diesem Abend allerdings auch die starke Diana Mitrengova, Zuspielerin Jana Schäbitz oder Mittelblockerin Livia Krucowska verdienen können. Denn gerade in den entscheidenden Phasen des Spiels waren die drei Neuwiederinnen zur Stelle. "Unser Zusammenspiel hat wieder deutlich besser geklappt. Schön, dass es wieder zu einem Sieg vor eigenem Publikum gereicht hat", freute sich Jana Schäbitz.

    Sensationelle Stimmung

    Apropos Publikum. Zwar verfolgten nur 250 Zuschauer das dritte Saisonheimspiel der Deichstadtvolleys, die Stimmung war dennoch sensationell. Das sah nach dem Spiel auch VCN-Coach Kocian so. "Unsere Fans waren top. Das war mit Abstand die beste Heimkulisse in dieser Spielzeit. Sie haben uns die komplette Spielzeit zum Sieg gepusht", lobte der 54-Jährige.

    Wahrscheinlich hätten seine Mädels die Partie an diesem Abend auch ohne die Fans gewonnen. Denn zur Entfaltung ließ seine Mannschaft den Gegner zu keinem Zeitpunkt mehr kommen. Nach schnellen Angriffen über Sachmacinska, Krucowska und Mitrengova lagen die Gastgeberinnen im zweiten Satz schon mit nach wenigen Minuten mit 7:3 in Front. Zwar kamen die Roten Raben durch eine Aufschlagserie von Livia Latina Zaugg noch einmal auf 8:6 heran, druckvolle Aufschläge von Sachmacinska sorgten schließlich für die 17:10-Führung. Vilsbiburg verkürzte noch einmal auf 18:21, letztlich aber wurde das junge Team den erfahrenen VC-Volleyballerin nicht mehr gefährlich.

    Auch von einer kleineren Schwächephase zu Beginn des dritten Satzes ließ sich das Kocian-Team nicht aus der Ruhe bringen. Einen 6:9-Rückstand verwandelten die Neuwiederinnen schnell in eine 14:9-Führung. Dabei donnerte allen voran Sachmacinska wieder ordentlich um die Wette. Mit den harten Aufschlägen der Außenangreiferin konnte die jungen Raben so gut wie nichts anfangen. So verwandelte der VCN beim Stand von 24:21 gleich den ersten Matchball zum umjubelten Sieg. Gegnerin Diana Lundvall war mit ihrem Angriff im Netz hängen geblieben.

    "Wir haben es Neuwied etwas zu einfach gemacht. Gerne hätten wir wenigstens einen Satz gewonnen. Aber wir müssen anerkennen, dass wir chancenlos waren", gab sich Rote Raben-Trainer Ronny Johansson nach der Partie als fairer Verlierer. Anschließend ging es für die Bundesligareserve knapp 520 Kilometer zurück ins südliche Bayern. Immerhin konnte Johansson dem Auftritt in Neuwied etwas Positives abgewinnen. "Durch die Zeitumstellung wird uns auf der sechsstündigen Rückfahrt eine Stunde geschenkt. Das ist doch toll", scherzte der sympathische Schwede.

    Sein Gegenüber war nach der Zweitligabegegnung hingegen erleichtert. "Es tut gut, wieder einen Sieg eingefahren zu haben. Ich habe immer an meine Mannschaft geglaubt", sagte Kocian. "Wir haben die komplette Spielzeit sehr konzentriert agiert und waren mutig, das gelingt nicht immer." Und dann blickte der Neuwieder Trainer bereits in die Zukunft: "Wir müssen weiter kämpfen, denn diese Liga ist bärenstark. Jetzt wollen wir bei den Auswärtsspielen in Dresden und Grimma nachlegen."

    Von unserem Mitarbeiter Julian Turek

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