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    Vilsbiburg/Neuwied

    Die Volleyballerinnen des VC Neuwied starten mit einer 2:3-Niederlage in Vilsbiburg ins Abenteuer 2. Bundesliga

    Die neu formierte Mannschaft des VC Neuwied hat ihr erstes Spiel in der 2. Volleyball-Bundesliga Süd absolviert und eine zeitweise starke Leistung mit dem ersten Punktgewinn belohnt. Dass der VCN die Begegnung bei den Roten Raben Vilsbiburg II nach einer 2:0-Satzführung doch noch mit 2:3 (25:19, 25:16, 17:25, 21:25, 10:15) verlor, gefiel dem slowakischen Trainer der Neuwiederinnen, Milan Kocian, verständlicherweise überhaupt nicht.

    Die Begleiterscheinungen beim Start in die mit großer Spannung erwartete Saison schienen dem Team des Aufsteigers zunächst nichts auszumachen. Die mehr als 500 Kilometer weite und acht Stunden dauernde Anreise nach Niederbayern - wegen 30 Kilometern im Stau - schüttelten die "Deichstadtvolleys" zunächst einfach ab. Schon die Präsentation von Kocians Team war beeindruckend. Wann hat es in den zurückliegenden Jahren schon mal eine eine derart kompakte Formation mit zwölf (nur Lilly Werscheck fehlte noch verletzt) gleich starken Spielerinnen beim VC Neuwied gegeben?

    Kocian schickte Simona Lukacova (Zuspiel), Sarah Kamarah (Mittelblock) sowie als Angriffsquartett Livia Krucovska, Diana Mitrengova, Lena Maasewerd und Lea Schäbitz mit Libera Svenja Häger ins Spiel. Diese Anfangssechs begann furios. Starke Angaben zwangen die Gastgeberinnen in die Defensive, die die Neuwieder Angreiferinnen zu einer souveränen Führung nutzten. Das Nachwuchsteam des Bundesligisten war vom Auftritt der Neuwiederinnen spürbar überrascht. Zeitweise lag Neuwied mit zehn Punkten vorne und gab diesen Vorsprung bis zur 1:0-Satzführung nicht mehr aus der Hand.

    Noch deutlicher dominierte das VCN-Team den zweiten Satz. Schnell hatte Vilsbiburg II seine Auszeiten verbraucht. Maasewerd und Kamarah fanden immer wieder mit ihren harten und platzierten Angriffsbällen Lücken in der gegnerischen Blockbildung. Das 2:0 für Neuwied war die logische Folge. Der Neuling schien auf dem besten Weg zur ersten Überraschung der 2. Liga Süd in dieser Saison.

    Dass im Volleyball drei Sätze zu einem Gewinn einer Partie nötig sind, schien der Aufsteiger jedoch vergessen zu haben. "Meine Mannschaft hat völlig die Konzentration verloren, das hat mich sehr enttäuscht. Denn ohne Konzentration gibt es keine Sicherheit und Genauigkeit im Aufbau und im Abschluss", meinte Coach Kocian nach dem Spiel.

    Neuwied brachte die Reserve der Roten Raben selbst ins Spiel zurück. Die Gastgeberinnen nahmen die Chance wahr und kämpften sich, unterstützt von ihren Fans, wieder heran. Vor allem ihre Außenangreiferin, die Linkshänderin Sarah Breinbauer, hatte plötzlich Oberwasser. Zudem holte die Libera der Heimmannschaft, Donjeta Kastrati, fortan hinten fast alles raus. Der dritte Satz war für den VCN verloren und der vierte verlief in der Anfangsphase ebenfalls nicht gut. Erst im Schlussspurt kam der Aufsteiger noch einmal auf zwei Punkte heran (19:21), konnte aber den Satzausgleich nicht mehr verhindern. Mit drei eigenen Netzangaben im Tiebreak verhalt Neuwied den Gastgeberinnen letztlich zum Sieg.

    Auch wenn Kocian an der kämpferischen Leistung seiner Frauen nichts zu kritisieren hatte, war er vom Ergebnis enttäuscht: "Dieses Spiel mussten wir eindeutig mit 3:0 gewinnen. Wir haben Vilsbiburg II wieder stark gemacht. In der nächsten Partie in Stuttgart erwarte ich eine stabilere Leistung. Was wir können, haben wir ja in den ersten beiden Sätzen gezeigt."

    Von unserem Mitarbeiter Jörg Linnig

    VC Neuwied: Lea Schäbitz, Mitrengova, Inga Hammes, Krucovska, Häger, Jana Schäbitz, Prange de Oliveira, Laura Hammes, Maasewerd, Lukacova, Kamarah, Neumann.

    Schiedsrichter: Tobias Kilger (Erding) und Jan Opitz (Hallbergmoos). - Zuschauer: 85.

    Spieldauer: 113 Minuten.

    VC Neuwied
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