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Neuwied

Deichstadtvolleys unterliegen starken Straubingerinnen

Es war der erwartete Härtetest für die Deichstadtvolleys des VC Neuwied in der 2. Bundesliga Süd der Frauen, an dessen Ende eine verdiente erste Saisonniederlage stand. Erstligaabsteiger NawaRo Straubing entführte beim 1:3 (16:25, 25:15, 23:25, 21:25) alle drei Zähler aus der Deichstadt.

Die Deichstadtvolleys, hier die Kapitänin Lea Schäbitz (links), hatten vor allem im zweiten Satz Grund zu jubeln. Die Zuspielerin des VCN, Jaroslava Smatanikova (rechts), wurde von Straubings Trainer Andreas Urmann zur besten Spielerin ihrer Mannschaft gewählt. Fotos: André Jahnke
Die Deichstadtvolleys, hier die Kapitänin Lea Schäbitz (links), hatten vor allem im zweiten Satz Grund zu jubeln. Die Zuspielerin des VCN, Jaroslava Smatanikova (rechts), wurde von Straubings Trainer Andreas Urmann zur besten Spielerin ihrer Mannschaft gewählt. Fotos: André Jahnke
Foto: André Jahnke

Die Deichstadtvolleys, hier die Kapitänin Lea Schäbitz (links), hatten vor allem im zweiten Satz Grund zu jubeln. Die Zuspielerin des VCN, Jaroslava Smatanikova (rechts), wurde von Straubings Trainer Andreas Urmann zur besten Spielerin ihrer Mannschaft gewählt. Fotos: André Jahnke
Die Deichstadtvolleys, hier die Kapitänin Lea Schäbitz (links), hatten vor allem im zweiten Satz Grund zu jubeln. Die Zuspielerin des VCN, Jaroslava Smatanikova (rechts), wurde von Straubings Trainer Andreas Urmann zur besten Spielerin ihrer Mannschaft gewählt. Fotos: André Jahnke
Foto: André Jahnke

Milan Kocian, der Trainer der Deichstadtvolleys, musste nach 103 gespielten Minuten nicht lange nach Gründen für die Niederlage suchen. "Der Gegner war uns heute einfach in allen Belangen überlegen. Wir haben nur phasenweise das gespielt, was wir uns vorgenommen hatten. Mit zunehmender Spieldauer und immer mehr Fehlern ist dann auch das Selbstbewusstsein etwas verloren gegangen", erklärte der Slowake.

Es war eine ehrliche, aber auch harte Analyse zugleich, schließlich war sein Team keinesfalls chancenlos. Im vierten Satz, die Gäste hatten Satz eins und drei für sich entschieden, stand die Partie auf der Kippe. Nach anfänglich deutlichem Rückstand (2:8), kämpften sich die Neuwiederinnen Punkt für Punkt wieder heran. Lilly Werscheck, der mit 18 Jahren jüngsten Akteurin, war es vorbehalten, beim 15:15 den Ausgleich per Schmetterball zu markieren und noch einmal Hoffnung unter den rund 300 Zuschauern zu verbreiten. Die Deichstadtvolleys übernahmen danach die Führung und ein entscheidender fünfter Satz war greifbar nahe. Wie aber schon in den Sätzen zuvor zeigten sich die Niederbayerinnen abgeklärter. Nach dem 20:20 eroberte sich Straubing die Führung zurück und erlaubte den Gastgeberinnen nur noch einen weiteren Punkt. Der Sieg war den Gästen nicht mehr zu nehmen.

Der Bundesligaabsteiger war es auch, der zunächst im ersten Satz besser in die Partie gefunden hatte. Beim 6:3 nahm Kocian eine Auszeit, doch Straubing ließ sich nicht beirren. Eine Aufschlagserie der starken Serbin Danica Markovic ließ die Gästeführung auf 14:6 anwachsen. Neuwied konnte noch leicht verkürzen, doch die Gäste kontrollierten den ersten Durchgang und setzten sich mit 25:16 klar durch.

Zu Beginn des zweiten Satzes zeigten dann auch die Deichstadtvolleys ihr Können. Eine Aufschlagserie von Livia Krucovska brachte eine 8:0-Führung ein, Straubing war beeindruckt. Das VCN-Team um die gute Kapitänin Lea Schäbitz hatte den Rhythmus gefunden und behauptete ihren klaren Vorsprung im gesamten Satzverlauf. Am Ende stand ein 25:15 und der Satzausgleich.

Der dritte Durchgang verlief sehr spannend. Straubing transportierte eine knappe Führung durch den Satz bis das Team von NawaRo-Trainer Andreas Urmann beim 24:20 vier Satzbälle hatte. Die Deichstadtvolleys kämpften und schafften den Anschluss zum 23:24. Ein Schmetterball der US-Amerikanerin Paige Penrod brachte jedoch für Straubing den knappen Satzgewinn.

Der Gästetrainer war nach der Partie sehr zufrieden mit der Vorstellung seines Teams: "Wir haben dem Gegner nicht die Chance gegeben, ins Spiel zu kommen, toll gekämpft und in den entscheidenden Situationen vieles richtig gemacht. Kurzzeitig zu Beginn des zweiten Satzes waren wir noch zu aufgeregt, aber insgesamt dürfen wir schon stolz auf diese Leistung sein." Das erkannte auch Kocian an: "Das war die stärkste Saisonleistung des Gegners und wenn man selbst in Angriff und Abwehr nicht auf sein Leistungsniveau kommt, dann verliert man so ein Spiel. Das zeigt, wie ausgeglichen diese Liga ist."

VC Neuwied: Lea Schäbitz, Mitrengova, Krucovska, Smatanikova, Sachmacinska, Kamarah, Hoffmann, Jana Schäbitz, Werscheck, Landen, Laura Hammes.

NawaRo Straubing: Forrest-Drezet, Markovic, Müller, Swiechowska, Penrod, Bertalanitsch, Seidenstricker, Olinyk, Aulenbrock, Liebschner, Heimrich.

Schiedsrichter: Jochen Röder (Los-heim am See/Saarland) und Thomas Spurzem (Kottenheim).

Zuschauer: 249 zahlende.

Spielfilm, 1. Satz: 2:2, 3:6, 4:9, 6:14, 9:15, 11:18, 15:22, 16:25. 2. Satz: 8:0, 10:2, 11:5, 14:9, 17:12, 18:13, 24:14, 25:15. 3. Satz: 0:3, 3:4, 5:6, 6:9, 8:12, 10:17, 14:18, 17:21, 20:24, 23:25. 4. Satz: 1:1, 2:4, 4:8, 5:9, 8:11, 10:12, 11:13, 12:14, 15:15, 16:16, 19:17, 20:19, 21:22, 21:25.

Von unserem Mitarbeiter Lutz Klattenberg

VC Neuwied
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