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    Grenzau II: Aufstieg ist zum Greifen nah

    Riesenschritt in Richtung Meisterschaft: Der TTC Zugbrücke Grenzau II hat in der 3. Tischtennis-Bundesliga Süd das Rheinland-Pfalz-Derby gegen den FSV Mainz 05 mit 6:3 gewonnen. Wobei der Erfolg lange Zeit auf wackeligen Füßen stand und nach einem 1:3-Rückstand schwer erkämpft werden musste. Doch am Ende zählte eben nur der Sieg, der die Brexbachtaler in die komfortable Situation bringt, als Spitzenreiter vor den beiden abschließenden Partien gegen Jena (Samstag, 19 Uhr, Zugbrückenhalle) und in Grünwettersbach nur noch ein Remis zu benötigen, um in die 2. Bundesliga aufzusteigen.

    Maikel Sauer lieferte im Derby gegen Mainz eine bärenstarke Leistung ab und gewann beide Einzel. Im zweiten Spiel gegen Altmeister Li Bing wehrte das Grenzauer Talent gar einen Matchball ab. Foto: Wolfgang Heil
    Maikel Sauer lieferte im Derby gegen Mainz eine bärenstarke Leistung ab und gewann beide Einzel. Im zweiten Spiel gegen Altmeister Li Bing wehrte das Grenzauer Talent gar einen Matchball ab.
    Foto: Wolfgang Heil

    Vor rund 80 Zuschauern - darunter die treuen Seelen des TTC-Fanklubs "Die Brexbach-Haie" - entwickelte sich von Beginn an ein hochdramatisches Derby. Beide Teams traten ohne ihre Nummer eins an, da Alberto Mino und Felipe Olivares in Chile um die Olympiaqualifikation Lateinamerikas spielten. Also mussten andere in die Bresche springen, was auf Grenzauer Seite vor allem Luka Fucec und Maikel Sauer gelang. Beide gewannen jeweils ihre Einzel und legten somit die Basis für den Gesamterfolg.

    Den Triumph der Brexbachtaler auf die bärenstarken Fucec und Sauer zu beschränken, wäre aber zu knapp bemessen. Denn es war eine Spitzenvorstellung des gesamten TTC-Teams, das nach schwachen Doppeln zunächst im Hintertreffen lag. So spielte auch Frederick Jost stark auf und holte den immens wichtigen Punkt zur 5:3-Führung durch einen hauchdünnen Sieg gegen den Höhr-Grenzhäuser Dennis Müller. Ein feines Abschiedsgeschenk des WHU-Studenten, der für ein halbes Jahr in die USA geht und zur Rückrunde für den Drittligisten TTC Weinheim aufschlagen wird.

    Ins Rampenlicht spielte sich zudem Pawel Foltanowicz. Der Routinier wehrte im Duell der Altmeister gegen Li Bing einen Matchball ab, riss die Fans durch seinen unbändigen Kampfgeist mit und schrie seine Freude über seinen Sieg zum zwischenzeitlichen 3:3-Ausgleich des TTC förmlich in den Nachthimmel über dem Brexbachtal hinaus. "Er war heute unser Held in der Schlacht", lobte TTC-Präsident Manfred Gstettner. Die Zuschauer huldigten dies mit stehend dargebrachten Ovationen, während Foltanowicz selbst seine Erfolgsformel auf einen ganz einfachen Nenner brachte: "Kämpfen! Einfach immer weiterkämpfen."

    Li Bing geriet dagegen zur tragischen Figur auf Mainzer Seite. Auch gegen Sauer hatte der Routinier einen Matchball und vergab. "Ich hätte nicht gedacht, dass ich das Spiel noch gewinne", staunte selbst der junge Sauer.

    Im Blickpunkt stand zudem der Auftritt des künftigen Grenzauers Jörg Schlichter. Ein Punkt im Doppel, ein knapper Sieg gegen Jost bei einer Niederlage gegen Fucec - so lautete die Ausbeute des 32-Jährigen. "Ich wollte unbedingt beide Spiele gewinnen, aber Luka Fucec hat einfach gut gespielt. Das ist ärgerlich, aber nicht zu ändern", trug es Schlichter mit Fassung.

    Am Samstag kann das Zugbrückenteam im Heimspiel gegen Jena bereits die Meisterschaft perfekt machen. Dann wäre das große Ziel erreicht. Dennis Müller, Westerwälder in Mainzer Diensten, hat da wenig Zweifel: "Jetzt hat es Grenzau auch verdient aufzusteigen."

    Rainer Stauber

    TTC Grenzau II - FSV Mainz 05 6:3

    Jost/Sauer - Schlichter/Li 12:14; 11:5; 3:11; 7:11; Fucec/Foltanowicz - Müller/Christmann 6:11; 5:11; 11:4; 7:11; Fucec - Müller 11:6; 11:5; 11:6; Jost - Schlichter 12:10; 13:15; 11:7; 4:11; 9:11; Sauer -Christmann 11:7; 11:6; 11:5; Foltanowicz - Li 11:7; 9:11; 5:11; 12:10; 11:6; Fucec - Schlichter 14:12; 5:11; 11:6; 11:9; Jost - Müller 11:3; 11:8; 10:12; 8:11; 11:8; Sauer - Li 10:12; 11:9; 7:11; 12:10; 11:9.

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