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Grenzau

Mit Heimsieg den letzten Platz verlassen: Grenzau erwartet Mühlhausen

Endlich den letzten Platz in der Tischtennis-Bundesliga verlassen – das ist das Ziel des TTC Grenzau im ersten Rückrundenspiel am Sonntag von 15 Uhr an in der Zugbrückenhalle gegen den Tabellenfünften Post SV Mühlhausen. Mit dem dritten Saisonsieg und einer Niederlage von Bergneustadt gegen Spitzenreiter Borussia Düsseldorf würden die Brexbachtaler die Rote Laterne, die sie während der gesamten Hinrunde trugen, an das Team aus dem Bergischen Land abgeben.

Der Rumäne Ovidiu Ionescu kommt am Sonntag mit dem Post SV Mühlhausen und einer beeindruckenden 9:3-Bilanz zum ersten Rückrundenspiel in die Zugbrückenhalle.  Foto: Wolfgang Heil
Der Rumäne Ovidiu Ionescu kommt am Sonntag mit dem Post SV Mühlhausen und einer beeindruckenden 9:3-Bilanz zum ersten Rückrundenspiel in die Zugbrückenhalle.
Foto: Wolfgang Heil

Dass die Grenzauer von Beginn an der Musik hinterher liefen, lag vor allem am völlig missratenen Saisonstart. Am 20. August war die Mannschaft von Cheftrainer Dirk Wagner voller Erwartungen nach Thüringen gereist, um am ersten Spieltag beim Post SV Mühlhausen gleich mal eine sportliche Duftmarke zu setzen. Die Heimreise in den Westerwald traten sie dann völlig ernüchtert mit einer 0:3-Klatsche im Gepäck an. Daniel Habesohn bezwang Kirill Gerassimenko (3:1), Ionescu Ovidiu demontierte Kou Lei (3:0), und Lubomir Jancarik machte gegen Constantin Cioti (3:0) den Deckel drauf. Drei Einzel, in denen die Grenzauer nur einen einzigen Satz gewannen. So deutlich sollten sie in der laufenden Saison kein zweites Spiel verlieren.

Zuletzt sehr deutlich gesteigert

Dass der TTC sich in der zweiten Hälfte der Hinrunde deutlich steigerte, zeigen unter anderem die beiden Erfolge gegen Bergneustadt und in Ochsenhausen. Und auch beim 1:3 am Sonntag gegen Düsseldorf schien eine weitere Überraschung möglich. Kou Lei hatte zum Auftakt Anton Källberg geschlagen, danach aber verloren er und Kirill Gerassimenko gegen den an diesem Tag bärenstarken Kristian Karlsson. Und auch Constantin Cioti konnte das Blatt bei seiner Niederlage gegen Stefan Fegerl nicht mehr wenden.

„Wir müssen uns jetzt wieder berappeln und das Spiel gegen Düsseldorf abhaken“, fordert Trainer Dirk Wagner. „Für uns gilt es jetzt unter der Woche im Training gut zu arbeiten. Wir müssen ans Limit gehen, die nötige Spannung und das Selbstbewusstsein aufbauen, damit wir guter Dinge in das Heimspiel gegen Mühlhausen gehen können. Uns erwartet sicherlich erneut eine sehr schwere Aufgabe.“

Zuletzt dreimal deutlich verloren

Die Gäste kommen als Play-off-Kandidat ins Brexbachtal. Insgesamt fünf Siege fuhr der SV ein: gegen Grenzau, in Bergneustadt (3:2), gegen Ochsenhausen (3:0), gegen Fulda-Maberzell (3:1) und gegen Bremen (3:0). Das unterstreicht die hohe Qualität der Mannschaft, die zwischenzeitlich mit 10:2 Punkten den zweiten Rang einnahm, sich danach aber in Saarbrücken (0:3), gegen Grünwettersbach (1:3) und dann auch beim Aufsteiger Bad Königshofen (1:3) drei Niederlagen in Folge eingehandelt hat.

Erfolgreichster Akteur der Thüringer ist der Rumäne Ovidiu Ionescu, der eine starke 9:3-Bilanz aufweist. Im Duell gegen die Nummer eins des Gegners hat er sechsmal die Oberhand behalten und nur zweimal verloren. Der Österreicher Daniel Habesohn, die etatmäßige Nummer eins des SV, hat hingegen im Duell der jeweiligen Spitzenspieler kein einziges Match gewonnen (0:4) und weist in der Summe eine knapp negative Bilanz auf (5:6). Ein Wiedersehen gibt es mit dem ehemaligen Grenzauer Lubomir Jancarik (4:5). Unvergessen ist der scherzhafte Spruch des Tschechen, den er losließ, als er zum TTC in die Bundesliga gekommen war: „Jetzt habe ich zum ersten Mal eine eigene Autogrammkarte, jetzt habe ich es geschafft.“ Was der TTC am Sonntag schafft, wird sich zeigen. Er steht vor einer kniffligen, aber lösbaren Aufgabe, wenn alle Spieler ihre Topleistung abrufen. gh/red

TTC Grenzau
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