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Berlin

Bundesliga: TTG beendet Berliner Serie

Seit drei Spielzeiten war der TTC Berlin in der Tischtennis-Bundesliga ungeschlagen. Dreieinhalb Jahre lag die die letzte Niederlage des Abonnementsmeisters zurück. Am 11. Mai 2014 verloren die Berliner Frauen ihr Heimspiel gegen die TTG Bingen/Münster-Sarmsheim mit 3:6, hatten zu diesem Zeitpunkt den Titel aber schon sicher. Jetzt wiederholten die Binger Frauen ihren Coup. Beim bis dahin verlustpunktfreien TTC gewann das Team vom Rhein-Nahe-Eck 6:2 und festigte damit die Tabellenführung. „Das war ein schöner Erfolg für uns“, freute sich der TTG-Vorsitzende Joachim Lautebach. „Das nehmen wir gerne mit.“

Ding Yaping blieb beim 6:2-Sieg der TTG Bingen/Münster-Sarmsheim beim TTC Berlin in Einzel und Doppel ungeschlagen.   Foto: Petra Steyer
Ding Yaping blieb beim 6:2-Sieg der TTG Bingen/Münster-Sarmsheim beim TTC Berlin in Einzel und Doppel ungeschlagen.
Foto: Petra Steyer

Etwas erleichtert wurde den Binger Frauen der Erfolg durch die Tatsache, dass sich Petrissa Solja, die Nummer zwei des TTC, eine Auszeit bis zum Jahresende genommen hat. Die deutsche Nationalspielerin hat in der laufenden Runde noch keine Partie bestritten. Doch auch ohne die gebürtige Pfälzerin brachten die Gastgeberinnen ein starkes Aufgebot an die Platten. „Andere Vereine wären froh, wenn sie so eine Besetzung hätten“, sagte Lautebach. Shan Xiaona, Georgina Pota und Irina Palina hatten bis zum Spitzenspiel jeweils erst ein Einzel verloren. Shiho Matsudaira war und ist ungeschlagen. Dieses Quartett mussten die Binger Frauen erst einmal bezwingen.

„Vorentscheidend war, dass wir am Anfang gleich beide Doppel gewonnen haben“, sagte der TTG-Vorsitzende. „Das war nicht unbedingt zu erwarten.“ Insbesondere Hana Matelova und Marie Migot boten gegen Pota/Matsudaira eine starke Leistung. Ding Yaping legte gegen Pota nach und glich damit die Niederlage von Matelova gegen Shan Xiaona aus. Die Tschechin begegnete der deutschen Nationalspielerin auf Augenhöhe, musste ihr aber im fünften Satz den Sieg überlassen. Ding Yaping hatte im dritten Satz einen großen Rückstand aufgeholt, gab ihn in der Verlängerung aber noch mit 11:13 ab. Im vierten Durchgang drohte ihr das gleiche Schicksal. Pota führte 10:4, hatte sechs Chancen zum Satzausgleich, doch die Nummer eins der TTG drehte das Spiel noch und sicherte sich mit 14:12 den Sieg. „Das war eine riesige Energieleistung“, lobte Lautebach.

Auch im hinteren Paarkreuz gab es eine Punkteteilung. Migot verlor gegen Matsudaira, Wan Yuan gewann gegen Palina recht souverän. Bei Shan Xiaona war nach dem kraftraubenden Einzel gegen Matelova eine Verletzung aufgebrochen. Sie musste ihr zweites Einzel kampflos an Ding Yaping abgeben. „Entscheidend war der Fünf-Satz-Erfolg von Hana gegen Pota“, sagte Lautebach. „Sonst hätte es noch eng werden können.“ Matelova strapazierte die Nerven des Vorsitzenden, ihrer Mitspielerinnen und der Zuschauer. 8:4 und 10:8 hatte die Tschechin im fünften Satz geführt. Doch nach dem 10:10 ging es in die Verlängerung. Matelova legte jeweils vor, verwandelte aber erst den fünften Matchball zum 14:12. „So wurde es ein überraschend deutlicher Sieg“, resümierte Lautebach. ga

Tischtennis (EL)
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