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    Altenkirchen

    Barbara Rittner: Wir brauchen solche Turniere

    Nach der erfolgreichen Premiere 2014 erleben die "AK ladies open" vom 14. bis 22. Februar ihre zweite Auflage. Im Altenkirchener Sportzentrum Glockenspitze geht es dann für Tennisspielerinnen, die teils unter den besten 200 der Welt geführt werden, um 25 000 Dollar Preisgeld und 50 Weltranglistenpunkte - also um weitaus mehr als bei der Premiere. Vom Weltverband ITF wurde die Veranstaltung zu einem WTA-Turnier aufgewertet. Das ruft natürlich auch die eine oder andere Tennis-Persönlichkeit auf den Plan, wie beispielsweise Barbara Rittner. Die 41-Jährige zählte einst zur deutschen Tenniselite und ist seit 2005 Teamchefin des deutschen Fed-Cup-Teams.

    Barbara Rittner ist seit 2005 Teamchefin des deutschen Fed-Cup-Teams und legt ein Augenmerk auf aufstrebende Tennistalente. Daher ist sie sich auch für einen Besuch bei den "AK ladies open" nicht zu schade. Foto: dpa
    Barbara Rittner ist seit 2005 Teamchefin des deutschen Fed-Cup-Teams und legt ein Augenmerk auf aufstrebende Tennistalente. Daher ist sie sich auch für einen Besuch bei den "AK ladies open" nicht zu schade.
    Foto: dpa

    Bilanz kann sich sehen lassen

    Bereits im vergangenen Jahr machte sich Rittner vor Ort einen Eindruck von den "AK ladies open" und geht nach eigener Aussage fest davon aus, auch diesmal wieder vorbeizuschauen. "Es ist ein tolles Turnier mit sehr viel Engagement dahinter", spricht sie dem Team um Turnierdirektor Razvan Mihai ein Kompliment aus. "Wir brauchen solche Turniere, damit sich gerade junge Spielerinnen behütet weiterentwickeln können."

    Rittner ist bekannt dafür, deutsche Talente zu finden und zu fördern. Bei ihrem Dienstantritt als Bundestrainerin hatte sie als Ziel ausgegeben, drei bis fünf junge Spielerinnen in die ersten 100 der Weltrangliste zu begleiten, um sie dann als nächsten Schritt in den Top 50 zu sehen. Die Bilanz kann sich sehen lassen: Angelique Kerber (Platz 9), Andrea Petkovic (13), Sabine Lisicki (23) und Mona Barthel (43) sind derzeit unter den Top 50, mit Annika Beck (55), Julia Görges (73) und Anna-Lena Friedsam (98) stehen zudem drei weitere in den Top 100. "Diese Frauen haben die besten Jahre noch vor sich", ist Rittner davon überzeugt, dass das Leistungspotenzial noch längst nicht ausgeschöpft ist. "Ich freue mich auf die nächsten Jahre und bin selber gespannt, was noch alles passieren wird."

    Bei den zweiten "AK ladies open" wird allerdings keine dieser Top-Spielerinnen zugegen sein. Ein Turnier dieser Kategorie dient eher aufstrebenden Talenten als Sprungbrett. "Vor allem angehende Profispielerinnen können hier erste Erfahrungen sammeln und in die Profiszene hineinschnuppern", meint Rittner, die neben der Etablierung der bereits erfolgreichen Athletinnen auch der weiteren Talentförderung eine enorm hohe Bedeutung beimisst und dafür auch mal über den Tellerrand hinausschaut: "Vor allem bei den großen Turnieren habe ich die Chance auf ständigen Austausch mit anderen Verbänden." Als Bundestrainerin ist es ohnehin Rittners Job, das Maximum aus den Spielerinnen herauszuholen und leistungsorientiert zu arbeiten. Doch dem setzt sie auch Grenzen, gerade dann, "wenn die Gesundheit der Athleten gefährdet wird - sowohl physisch als auch psychisch. Und das ist leider recht häufig der Fall".

    Profikarriere hat ihre Tücken

    Gerade die Psyche ist im Tennis ein wichtiger Faktor. Die Spieler müssen viel reisen, sind dabei oft allein unterwegs. Sie wissen nie, wie lange sie in einem Turnier bleiben und somit auch selten, wo sie sich in den nächsten Wochen befinden werden. Rittner kennt diese Tücken einer Profikarriere nur zu gut: "Ich war auch relativ viel allein unterwegs, was mich im Nachhinein sehr geprägt hat. Es ist wichtig, dass die jungen Mädels eine Stütze an ihrer Seite haben. Im Sieg ist alles toll. In der Niederlage ist man sehr allein." Auch wegen dieser Erfahrungen spielt Rittner in den Planungen der Spielerinnen eine beratende Funktion. Die genauen Turnierpläne werden jedoch von den jeweiligen Heimtrainern erstellt. Rittner: "Die sind ja auch viel näher dran am Gesamtbild."

    Tennis (H)
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