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Bad Breisig

Finals mit Knalleffekt und Tempo

Turniersport ist so ganz und gar nach dem Geschmack von Frits Raijmakers. Dem mehrmaligen niederländischen Meister ist beim stark besetzten 31. Internationalen Tennisturnier des TC Bad Breisig für Seniorinnen und Senioren im Tableau der Männer 60 fast mühelos die Titelverteidigung geglückt. Es ging schnell im Finale – viel zu schnell für die deutsche Nummer drei Gabriel Monroy. Im Endspiel an der Brunnenstraße trumpfte der 63 Jahre alte Raijmakers im Eiltempo ganz groß auf und erteilte dem 61-jährigen Monroy mit 6:1, 6:3 eine beeindruckende Lehrstunde.

Der Niederländer Frits Raijkmakers hat beim Turnier in Bad Breisig durch ein 6:3, 6:1 im Finale gegen Gabriel Monroy seinen Vorjahreserfolg bei den Männern 60 wiederholt. Foto: Vollrath
Der Niederländer Frits Raijkmakers hat beim Turnier in Bad Breisig durch ein 6:3, 6:1 im Finale gegen Gabriel Monroy seinen Vorjahreserfolg bei den Männern 60 wiederholt.
Foto: Vollrath

„Es war ein ziemlich leichtes Spiel für mich. Meine Aufschläge kamen gut, dem druckvollen Spiel hatte Monroy nichts entgegenzusetzen“, schmunzelte der überlegene Niederländer: „Nach meinem Break im zweiten Satz zum 3:1 war er fertig.“ Da konnte Gabriel Monroy nur neidlos staunen.

„Das ist mir noch nie passiert. Während des gesamten Matches habe ich kein einziges Aufschlags-spiel durchgebracht. Ich stand nie richtig, meine Fehlerquote war immens hoch“, beklagte Monroy, der in Bad Breisig an Nummer eins gesetzt war, nach der einseitigen Partie.

Souverän hat auch Alfred Boeckl (TC GW Idstein) im Finale der Männer 65 gegen Rainer Friemel (TC Johannesberg) seinen Titel verteidigt. Friemel, der bislang noch nie ein Match gegen Boeckl gewonnen hat, zog sich dabei aber gut aus der Affäre. Immerhin verbuchte er sechs Spiele für sich. Am Ende ging er mit 4:6 und 2:6 vom Platz. „Ich habe mich gut bewegt, das Match hätte ich aber viel früher zumachen müssen. Meine Fehlerquote war phasenweise hoch – es ist aber auch nie einfach, gegen Friemel zu spielen“, lobte Boeckl sein Gegenüber. Friemel meinte unterdessen: „Ich habe nicht variabel genug gespielt, Boeckl hatte immer die bessere Antwort.“

Überraschungen gab es bislang nur wenige beim 31. Internationalen Tennisturnier. Für Verblüffung und einen Knalleffekt sorgte aber Susanne Schweda. Im Finale der Frauen 65 setzte sich die sehr sicher spielende Bonnerin gegen die Favoritin Jana Sedlackova aus Tschechien, die seit Jahren kein Einzel mehr verloren hatte, in drei Sätzen (5:7, 7:6, 6:3) durch. „Es war vom ersten Schlag an ein sehr ausgeglichenes Match. Wir haben dann mehr als drei Stunden gespielt, und ich habe mich sehr gut bewegt. Im dritten Satz habe ich dann die Kontrolle übernommen“, strahlte Susanne Schweda mit der Sonne um die Wette.

Drei spannende Sätze dauerte die Tennis-Show im Finale der Frauen 60 zwischen Margreth Beyer (Andernacher TC) und Dagmar Anwar (ETUF Essen). Nach dem verlorenen ersten Satz (3:6) nervte die mehrmalige deutsche Meisterin Beyer ihre Konkurrentin immer wieder mit langen und präzisen Bällen von der Grundlinie und sicherte sich mit 7:5 und einem souveränen 6:1 den Titel. „Das waren wirklich sensationelle Bälle, die Margreth Beyer über Stunden geschlagen hat. Sie hat unglaublich konstant und gut gespielt – das machte den Unterschied aus“, ließ der Bad Breisiger Achim Neudeck das Match Revue passieren.

Schwerstarbeit hatte auch Dieter Roth am Freitagmorgen im Finale Männer 75 bei seinem 6:1, 7:6 Erfolg bislang (6:4, 6:2) gegen Klaus Koch-Schwarz zu verrichten.

Das 31. Internationale Tennisturnier des TC Bad Breisig läuft so nun auf Hochtouren und biegt am Wochenende mit großen Schritten auf die Zielgerade ein. Spannung pur versprechen die Finalspiele am Samstag. Da trifft bei den Frauen 50 Christine Hoelzke auf Pavla Mrazova, bei den Frauen 40 heißt die Partie Sandra Hein gegen Lejla Truoel. Horst Bach

Der Wochenend-Plan

Samstag:

11 Uhr: Finale Männer 70

12.30 Uhr: Finale Frauen 55

14.30 Uhr: Finale Männer 55,

im Anschluss Finale Männer 50

und Halbfinale Männer 45

Sonntag:

11 Uhr: Finale Frauen 45

13 Uhr: Finale Männer 45

15 Uhr: Finale Männer 40

(Die Zeiten können sich durch vorangegangene Spiele verschieben.)

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