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Holzappel

Benjamin Gros krönt sich beim Doppelstart

Ein kurzer Blick auf die Uhr, ein Atemholen, dann scheint Benjamin Gros sein erstes Rennen des Tages bereits so gut wie verkraftet zu haben. Beim Crosslauf am Herthasee mit den Kreismeisterschaften hat er soeben die 4200 Meter lange Mittelstrecke in 14:47 Minuten siegreich hinter sich gebracht. Alle Kräfte ausreizen musste Gros nicht, was seinen Planungen entgegenkommt.

Die Jüngsten waren am Herthasee mit Feuereifer dabei und störten sich nicht am regnerischen Wetter.  Foto: Thorsten Stötzer
Die Jüngsten waren am Herthasee mit Feuereifer dabei und störten sich nicht am regnerischen Wetter.
Foto: Thorsten Stötzer

Der Bettendorfer im Trikot des RT Bad Ems hat noch einiges vor: An diesem Tag den Start über die Langstrecke, und in der Sommersaison will er „schnelle Zehner“ auf der Straße laufen. Auf der Mittelstrecke ist sein Vorsprung deutlich auf Marius Braun aus Villmar, der 15:21 Minuten benötigt.

Den dritten Rang sichert sich ein Mann, der lange Zeit nichts mit Sport im Sinn hatte. Wie Thorsten Wöll vom TV Weisel erzählt, hat er innerhalb eines Jahres 51 Kilo abgenommen, wobei das Laufen natürlich eine wichtige Rolle gespielt hat. „Mein Ziel ist es, in diesem Jahr einen Halbmarathon zu schaffen“, berichtet der Nastättener, der 16:59 Minuten benötigt für zwei große Runden.

Knapp dahinter erreicht Chris Fröhlich (Running Team Bad Ems) das Ziel und ist ebenso zufrieden. „Es waren ja nur Junge vor mir“, sagt der Vertreter des Jahrgangs 1959. Für in Ordnung befinden die Athleten gleichfalls die Bedingungen. Es ist regnerisch und mild, die Eisdecke des Sees hat sich in ein wässriges Sorbet verwandelt. Schlammspritzer reichen bis zu den Schulterblättern der Aktiven.

Pfützen stehen vor allem nahe der Straße nach Horhausen auf dem Feldweg. Doch letztlich gehören solche Herausforderungen zu einem Crosslauf. „Die wollen ja durch den Dreck laufen“, bestätigt Edwin Schiebel von der gastgebenden LG Lahn-Aar-Esterau. Schnell wieder verworfen wurden Gedanken, aufgrund der Bodenverhältnisse eine Wendepunktstrecke auszuschildern.

Die Läufer treten auf Rundkursen an, die mit denen des Vorjahres identisch sind. 231 Anmeldungen gingen auf die Ausschreibung ein. Erkältungswelle einerseits und Nachmeldungen andererseits verändern dieses Ergebnis am Veranstaltungstag, für Schiebel steht auf alle Fälle fest: „Wir sind zufrieden.“ Gleiches gilt für die Trainer, die die Leistungen des Nachwuchses über 4200 Meter beobachten.

Olivia Gürth (Diezer TSK Oranien) aus der Altersklasse U 18 setzt dabei Akzente und überholt am Waldrand Nadine Bösz (LG Lahn-Aar-Esterau), die gerade in die Frauenklasse aufgestiegen ist. Ihre Zeiten von 16:20 und 16:41 Minuten könnten sich auch bei den Männern sehen lassen. Starke und knappe Rennen liefern sich beim männlichen Nachwuchs Erik Putz (LG Rhein-Wied), Timothy Erpenbach (LG Einrich), Jean Pascal Fassbender (Diezer TSK) und Joshua Wöll von der LG Einrich.

Schließlich steht zum Finale die Langstrecke an – und Benjamin Gros gewinnt wieder souverän, diesmal vor Frank Potratz (TSK) und Manuel Nink (LG Lahn-Aar-Esterau). Bei den Frauen setzt sich Elena Sanz durch vor Heike Rodenkirch (TV Kördorf) und Julia Fröhlich (VfL Altendiez). Die Siegerin, die dem Diezer TSK Oranien angehört, hat ebenfalls den Doppelstart gewagt und wird belohnt.

Leichtathletik (R)
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