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    Ellern

    Serie endet mit Siegen von Boch und Hübel

    183 Teilnehmer kamen zur letzten Veranstaltung der Hunsrücker Laufserie. Das ist traditionell der Elljer Soonwaldlauf. Die Sieger waren selbst überrascht, dass sie am Ende als Erste über die Ziellinie liefen – wobei es mit dem Laubacher Volker Boch zumindest sehr bekanntes Gesicht der Ausdauerszene gab, der in Ellern gewann. Bei den Frauen hieß die Gewinnerin Anke Hübel aus Pleizenhausen, die die 10.000 Meter durch die reizvolle Soonwaldstrecke am schnellsten bewältigte.

    Foto: B&P Schmitt

    Und die ein bisschen überwältigt war: „Das war so überraschend, ich habe Glück gehabt, dass die anderen nicht da waren“, sagte Hübel, die keinem Verein angehört und nach eigener Aussage nur „just for fun“ läuft. Das tut sie aber sehr gut, denn jüngst beim Hunsrück-Marathon siegte sie in 1:45:58 Stunden über die 21,1 Kilometer in ihre Altersklasse W45 und wurde Gesamtzwölfte. Auch beim Kastellauner Firmenlauf war sie am Start – und musste nur Sabrina Mockenhaupt, Deutschland wohl bekanntester Läuferin, den Vortritt lassen. In Ellern war niemand vor ihr, sie siegte in 46:57 Minuten vor Sabine Zimmer und Tanja Hees vom TuS Laubach. „Ich bin schon stolz darauf, Laufen ist für mich nur ein Hobby, im Moment klappt es gut. Das war es aber auch für dieses Jahr“, sagte sie nach den anstrengenden zehn Kilometern.

    Foto: B&P Schmitt

    Auch für Boch lief es gut, auch er übte sich in Bescheidenheit. „Es war ja keiner von denen da, die normalerweise gewinnen“, erklärte der Läufer vom LT Horn-Laubach, der in diesem Jahr den Fokus extrem auf den Triathlon gelegt hat und Läufe wie in Ellern gerne mal aus dem Trainingsbetrieb absolviert. Wenn dann noch ein Sieg in 38:56 Minuten herausspringt, freut ihn das. „Aber normal gewinnst du mit so einer Zeit nicht“, sagte Boch. Das hat er aber. Natürlich fehlten Läufer wie der Argenthaler Lukas Polz von den Lauffreunden Naheland Bad Kreuznach. Der dominierte die anderen Rennen der Serie, bei der allerdings keine Gesamtwertung mehr geführt wird wie in den vergangenen Jahren. Polz hätte sie mit weitem Abstand gewonnen. In Ellern war er nicht am Start, Boch siegte so vor Peter Wellems (X-Sport Kastellaun) und Bereket Kiflemariam vom Hunsrück-Marathon-Verein. Für Boch war es übrigens der erste Erfolg bei einem der Hunsrücker Volksläufe seit 2009, damals gewann er den Bopparder Mailauf, der mittlerweile nicht mehr zur Serie gehört.

    Das tut der Ellerner Lauf sehr wohl noch – auch wenn es hier und da mal einen Engpass gibt, wie es Mario Dümmler vom Orga-Team ausdrückt. „Bei den Helfern für den Lauf war es kein Problem, das ist ein eingespieltes Team. Für die Versorgung war es bisschen eng geworden, aber in der Woche vor dem Lauf ist da noch mal ein Schalter umgelegt worden, es hat alles gut geklappt.“

    Ein wenig hatte es auch mit der Zeitnahme gehapert, aber auch das bekamen die Ellerner letztlich in den Griff, sodass es ein runder Abschluss der Serie war. Auch mit der Starterzahl konnten Dümmler und seine Mitstreiter leben: „Klar, 200 ist die Schallmauer, die wir immer gerne knacken. Aber das Wetter war ja auch nicht so gut gemeldet, da werden einige spontan entschieden haben, vielleicht doch nicht zu laufen.“ Volker Boch und Anke Hübel war das egal, sie liefen und siegten. Mirko Bernd

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    Überraschungssieger in Ellern: Bei den Männern gewann der Laubacher Volker Boch, bei den Frauen lief die Pleizenhausenerin Anke Hübel als Erste über die Ziellinie beim Hauptlauf über 10.000 Meter durch den Soonwald.

    Fotos: B&P Schmitt
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