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    Nachzügler dominieren den Zeller Adventslauf

    Der elfte war der schnellste Zeller Raiffeisenbank-Adventslauf: Der zwei Jahre alte Fünf-Kilometer-Rekord des Jugend-Olympia-Zweiten Fekrau Jebesa (Äthiopien) von 14:16 Minuten wurde am Ende zwar um 13 Sekunden verfehlt, aber wie 2012 blieben wieder drei Läufer unter 15 Minuten. Und dass völlig unerwartet: Erst kurz vor Toreschluss tauchte Manager Brahim Chalgoum mit vier Sportlern aus Äthiopien und Eritrea auf. Und die drei Männer der Quartetts machten gleich auf der rund 500 Meter langen Einführungsrunde deutlich, dass der Sieg nur über sie ging und was sie wollten: den Adventslaufrekord.

    Kurz vor knapp erschienen sie in Zell – und am Ende waren sie die Schnellsten beim elften Adventslauf: Der Äthiopier Abraham Habte (links) gewann den Raserlauf über fünf Kilometer vor rund 1000 Zuschauern in der Altstadt in 14:29 Minuten vor Landsmann Yomias Yberhe (14:32, Mitte) und Okbay Tsegay (14:37, rechts) aus Eritrea. Foto: Holger Teusch
    Kurz vor knapp erschienen sie in Zell – und am Ende waren sie die Schnellsten beim elften Adventslauf: Der Äthiopier Abraham Habte (links) gewann den Raserlauf über fünf Kilometer vor rund 1000 Zuschauern in der Altstadt in 14:29 Minuten vor Landsmann Yomias Yberhe (14:32, Mitte) und Okbay Tsegay (14:37, rechts) aus Eritrea.
    Foto: Holger Teusch

    "Es war direkt klar, dass es nur noch um den Titel bester Europäer geht", sagte Alexander Bock. Was der beste Rheinland-Pfälzer aber auch sagte: "Es war eine klasse Gruppe, die wir hatten. Wir haben uns gut abgewechselt." Eine Siebenergruppe unter anderen mit den besten Rheinland-Pfälzern, den ehemaligen Adventslauf-Siegern Christian Schmitz (LG Maifeld-Pellenz) und Heiko Baier (LG Braunschweig) sowie Moritz Beinlich aus Kaisersesch, lief fast die komplette Distanz zusammen. "In den Kurven musste man aufpassen", erzählte der zweimalige deutsche Jugendvizemeister Beinlich. Wer in der großen Gruppe in den engen Gassen bei einem 90-Grad-Abzweig in einer ungünstigen Position lag, musste auf der anschließenden Gerade kraftraubend wieder um den Anschluss kämpfen.

    Beinlich war am Ende weitgehend zufrieden mit der Zeit von 15:28 Minuten und dem Sieg bei den U20-Junioren. "Ich musste die letzte Woche mit dem Training runterfahren", erklärte er. Das nächste Ziel ist der Start beim Silvesterlauf in Trier. Dort trifft er auf Sebastian Hendel, der praktisch zeitgleich zum Adventslauf bei den Crosslauf-Europameisterschaften in Bulgarien startete. "Ich werde versuchen, so lange wie möglich dran zu bleiben", versprach Beinlich.

    Bester Nicht-Afrikaner in Zell wurde Baier, der 2010 mit damaligen Rekord gewonnen hatte. Diesmal war er so schnell wie Bock und auch der Sechstplatzierte Markus Schweikert (LG Maifeld-Pellenz). So schnell wie Sieger Abraham Habte (14:29), Yomias Yberhe (14:32) und Okbay Tsegay (14:37) waren die drei Erstplatzierten noch nie. Und mit elf Läufern unter 16 und weiteren acht unter 17 Minuten war auch die Breite an der Spitze groß.

    Diese Breite schien bei den Frauen nach den erkrankungsbedingten Absagen von Marathon-EM-Teilnehmerin Katharina Heinig (Frankfurt) und Vorjahressiegerin Linda Betzler (LG Rhein-Wied) gefährdet. Doch die erst 15-Jährige Carolin Philipp lief am Anfang frech an der Spitze. "Das war ein tolles Gefühl, neben so einer Läuferin zu rennen", sagte die beste Deutsche ihres Jahrgangs über zehn Kilometer zu dem Auftaktkilometer zusammen mit der viermaligen deutschen Meisterin Eleni Gebrehiwot.

    Als die junge Läuferin vom PST Trier zurückfiel, machte zunächst Fanos Tekle aus Äthiopien Gebrehiwot zu schaffen. Am Ende behielt die Streckenrekordhalterin des Münster-Marathons aber die Oberhand. "Es hat Spaß gemacht. Eine tolle Atmosphäre", sagte die 30-jährige Gebrehiwot nach ihrem Sieg in 17:32 Minuten. Susanne Hahns Adventslauf-Rekord von 16:34 Minuten sei diesmal einfach außer Reichweite gewesen. Tekle (18:02) musste sich auf der Zielgeraden sogar noch gegen die zum Schluss stark aufkommende Nora Schmitz (PST Trier) zur Wehr setzen. Zeitgleich blieb die Afrikanerin knapp vorn. Carolin Philipp belegte in 18:25 den vierten Platz vor der Luxemburgerin Martine Mellina (18:31). Acht weitere Läuferinnen, darunter die aus Cochem stammende deutschen W45-Seniorenmeisterin Vera Martens (TV Waldstraße Wiesbaden/8. in 18:54), blieben unter der 20-Minuten-Schallmauer. Beste Cochem-Zellerin war leicht verschnupft die 14-jährige Julia Marinus (TuS Kaisersesch) als 15. in 20:28 Minuten.

    Im Rennen um den Wanderpokal für das beste COC-Team setzten die die Barlcup Allstars aus Zell durch. Im Ein-Kilometer-Lauf der 12- bis 15-Jährigen musste sich Jens Mildenberger vom TV Cochem in 3:23 Minuten nur Abraham Wirtz (PST Trier/3:18) geschlagen geben. Mildenbergers Vereinskameradin Daria Schiefelbein holte sich in 3:45 Minuten den Sieg bei den Mädchen. Bei den Unterzwölfjährigen über rund 600 Meter gab es einen COC-Dreifachsieg durch Felix Görgen (TSV Bullay-Alf/1:53), Lennart Mohr (1:56) und Lucas Raueiser (2:02). Josi Balles (alle TV Cochem) war in 2:03 Minuten schnellstes Mädchen.

    Insgesamt 531 Läufer erreichten das Ziel. Das war die drittgrößte Beteiligung nach 2011 und 2012 in elf Jahren Adventslauf in Zell.

    Von unserem Mitarbeiter

    Holger Teusch

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