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    Alflen

    Die COC-Serie endet mit einem Doppelsieg

    An einem Baum lehnte eine vergessene Schaufel wie ein Symbol dafür, wie viel Arbeit sich die Crosslauf-Organisatoren des SV Schwarz-Weiß Alflen mit der Organisation der ältesten Laufveranstaltung im Kreis Cochem-Zell gemacht haben. Zum 40. Mal wurde der Nikolaus-Crosslauf ausgetragen. Die Ausdauersportler dankten das jahrzehntelange Engagement trotz winterlichen Straßenverhältnissen mit dem viertbesten Teilnehmerzuspruch: 115 Einträge zählte die Ergebnisliste.

    Zwei Starts, zwei Siege: Der Greimersburger Yannick Pütz (Startnummer 264) feierte beim 40. Nikolaus-Crosslauf des SV Schwarz-Weiß Alflen einen Doppelsieg auf Mittel- und Langstrecke.  Foto: Holger Teusch
    Zwei Starts, zwei Siege: Der Greimersburger Yannick Pütz (Startnummer 264) feierte beim 40. Nikolaus-Crosslauf des SV Schwarz-Weiß Alflen einen Doppelsieg auf Mittel- und Langstrecke.
    Foto: Holger Teusch

    Wer kam, wollte richtigen Crosslauf erleben und wurde nicht enttäuscht. Schon nach den Kinderläufen hätten die Flatterbänder, die den Parcours begrenzten, abgenommen werden können. Wo zu laufen war, zeigte die braune Spur im verschneiten Wald. Teilweise knöcheltiefer zog die Kraft aus den Beinen. Kälte und leichter Schneefall forderten die Willenskraft. Für manche wurde das Sportlerheim mit Kaminofen zum Warmup-Area vor dem Rennen.

    Beeindruckend gut mit den winterlich harten Bedingungen zurecht kam Yannick Pütz. Der 20-jährige Greimersburger blieb trotz der schweren Bedingungen im Mittelstreckenrennen über 3,5 Kilometer in 12:52 Minuten nur zwei Sekunden über dem Streckenrekord. Den hatte vor fünf Jahren der ehemalige deutsche Jugendmeister Moritz Beinlich aus Kaisersesch bei ähnlichen Bedingungen aufgestellt.

    Zwischen die erfahrenen Läufer schob sich über 3500 Meter der Luca Savioli. Der erst 14-Jährige vom TV Cochem belegte hinter Oliver Ewen vom PST Trier (14:04) und vor Vadim Penner von der LG HSC Gamlen-RSC Untermosel (14:55) in 14:26 Minuten den dritten Platz.

    Pütz war auch in der Summe der vier Rennen der Cochem-Zeller Crosslaufserie der Beste auf der Mittelstrecke. Zweimal siegte der für die LG Rhein-Wied startende Sportler auch auf der Langdistanz. Um in der Königsdisziplin in die Serienwertung zu kommen, fehlte ihm allerdings ein Resultat. So hatte Pütz' Sieg über zirka sieben Kilometer in guten 26:40 Minuten keinen Einfluss auf den Kampf in der COC-Serie. Die Ausgangssituation: Vielstarter Oliver Ewen musste punkten, um sein drittes Pflichtresultat einzufahren. Penner musste schneller laufen, um den Neu-Zeller abzufangen.

    Wie schon auf der kurzen Strecke, hatte der 44-Jährige auch auf der doppelten Distanz auf dem schwierigen Geläuf keine Chance gegen den zehn Jahre jüngeren Ewen, der sich mit dem zweiten Platz in 28:23 Minuten auch Langstrecken-Gesamtbester der Serie war. Bei den Frauen hatte Penners Vereinskameradin Nicole Krämer diesen Titel bereits vor dem Finale sicher. Beim Nikolaus-Crosslauf belegte sie in 40:05 Minuten hinter Gerlinde Helten (Maar-Läufer Daun/37:16) den zweiten Platz.

    Als Lohn für den kraftraubenden Lauf durch den Winterwald gab es für Krämer wie für alle Teilnehmer vom nicht einmal zwei Jahre alten Leon Ixfeld vom Ausrichterverein bis zum 74-Jährigen Karl-Heinz Schmitz vom TV Cochem den traditionellen Weckmann. Mit 115 Teilnehmern im Zeil war der Nikolaus-Crosslauf erstmals der teilnehmerstärkste der COC-Serie. Durch dieses Resultat ergibt sich die gleiche Resonanz von durchschnittlich 103 Läufern im Ziel pro Veranstaltung, wie im vergangenen Jahr. Bestmarke sind aus 2005 156 Läufer im Ziel im Durchschnitt. Holger Teusch

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