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    Argenthal

    Der Argenthaler Adventstrail lockt 214 Athleten an

    Der erste Argenthaler Adventstrail hat 214 Sportler angelockt. Auf drei Distanzen wurden die Sieger gekürt. Novum: Auf der Mittel- und Langstrecke war der Zieleinlauf nicht gleichbedeutend mit der Gesamtwertung. In Argenthal wurde zum ersten Mal die "Age-Zeit" genommen. Ein Rechner sorgt für eine Vergleichbarkeit der Altersklassen, die Zielzeit der älteren Konkurrenzen wird mit einem Bonus korrigiert.

    Der Argenthaler Adventstrail war eine echte Herausforderung für die mehr als 200 Starter. Foto: B&P Schmitt
    Der Argenthaler Adventstrail war eine echte Herausforderung für die mehr als 200 Starter.
    Foto: B&P Schmitt

    Das sorgte in Argenthal für Spannung. "Jeder ist bis zum Schluss geblieben, weil jeder gehofft hat, über den Age-Rechner unter die ersten Sechs, die prämiert wurden, zu kommen", sagte Organisator Dirk Müller, zugleich Vorsitzender des Ausrichters LLG Hunsrück. Müller hatte die Idee für den Lauf, der durch den Soonwald und rund um den Argenthaler Waldsee führte, und für den Altersklassen-Rechner.

    Der kam nur über die Kurzdistanz (2,9 Kilometer) nicht zur Anwendung. Hier setzte sich bei den Männern Stefan Scherer (VfR Simmern) in 12:23 Minuten durch. Besonderheit: Hinter dem Kastellauner kam ein Familientrio aus Argenthal ins Ziel. Jan Boder wurde Zweiter, sein Vater Jörg Dritter und sein Bruder Finn Vierter. Noch besser: Schwester Rabea Boder wurde bei den Frauen Zweite hinter dem Kreuznacher Talent Meret Joeris.

    Auf der Mittel- und Langstrecke gab es eine bunte Mischung von Straßen- und Trailläufern. Nicht nur die Hunsrücker Laufszene war vor Ort, sondern aus dem Saarland, der Pfalz, dem Taunus, dem Westerwald und auch aus Bayern waren Athleten angereist. Und über die Mittelstrecke (11,8 Kilometer) und die Langdistanz (17,6 Kilometer) kam der Altersklassen-Rechner zum Zug - und veränderte fast überall das "Netto-Ergebnis".

    Nach 44:23 Minuten war mit Lukas Polz vom VfR Simmern der erste Mann über die Mitteldistanz im Ziel. Der Schnellste über die Langstrecke war in 1:10:35 Stunden Martin Roeder. Bei den Frauen war Linda Kemmer (VfR Simmern) auf der Mitteldistanz die Schnellste und auf der Langstrecke mit Bianca Grosse (Team Fliesen Kemmer Kirchberg) die deutsche Meisterin im Einzelzeitfahren.

    Doch was waren ihre Zeiten wert im Vergleich zu den anderen Läufern, die älter sind und einen Bonus bekamen? Nur Grosse blieb auch nach dem Altersklassen-Rechner auf dem ersten Platz. Kemmer rutschte noch auf Platz zwei, sie wurde von der mehrfachen Deutschen Meisterin Lilo Hartenberger (W 65, LAZ Birkenfeld) "übertrumpft". Auch bei den Männern waren die Schnellsten nicht die Sieger nach Einsatz des Altersklassen-Rechners. Polz rutschte auf der Mitteldistanz auf Platz zwei hinter Dieter Mallmann aus Pfalzfeld ab, der im Gesamteinlauf noch auf Platz fünf gelegen hatte. Über die Langdistanz wurde Roeder sogar auf Rang vier "zurückgesetzt". Es gewann Chris Fröhlich vom Team Triathlon Dreikirchen. "Der Age-Rechner hat sein Werk vollbracht und voll zugeschlagen", lachte Müller.

    Das neue Format nahmen die Läufer jedenfalls an. Organisator Müller wurde mit Lob überhäuft: "Ich habe viele Reaktionen von Läufern erhalten, dass sie im nächsten Jahr wiederkommen. Das gibt uns große Motivation, dass fortzuführen." Und Müller, der trotz einer Erkältung den Lauf moderierte, hat den "2. Argenthaler quarzit Adventstrail" am ersten Adventssonntag 2017 beim Verband schon angemeldet. Dann dürfte auch der Altersklassen-Rechner wieder zum Einsatz kommen. bon

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