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    Argenthal

    Beim Argenthaler Adventstrail sind junge "Alte" vorn

    Die zweite Auflage des Argenthaler quarzit Adventstrails der LLG Hunsrück ist Geschichte. Und es hat sich bestätigt, was sich im Vorfeld angedeutet hatte: Es wurde eine Erfolgsgeschichte mit mehr als 300 Läufern im Ziel.

    Dirk Müller, mit Andreas Liesenfeld Vorsitzender der immer noch jungen LLG, durfte trotz Planungsstress in den vergangenen Wochen und Monaten sowie wenig Schlaf im direkten Vorfeld der Veranstaltung konstatieren, dass sich die Mühen gelohnt hatten: „Für unseren kleinen Verein ist das eine riesige Herausforderung. Gilt es doch an den drei Tagen die geballte Kraft einzusetzen und voll mit anzupacken, was bis auf wenige Ausnahmen von allen Vereinsmitgliedern und deren Angehörigen bewältigt wurde. Der Lohn für uns ist einfach, dass die Läufer zufrieden sind. Allein das ist die lange Arbeit im Vorfeld wert.“ Und die Teilnehmer waren zufrieden, nicht nur die Sieger auf den drei Distanzen durch die „Winterlandschaft Soonwald“ mit der Hauptattraktion Argenthaler Steinbruch. Auf der 2,9 Kilometer langen Sprintdistanz siegte Lennart Rüdel von der LLG in 12:01 Minuten, bei den weiblichen Teilnehmern hatte Jana Kirst vom TuS Kleinich die Nase vorne, sie gewann in 13:16 Minuten. Auf dieser Strecke kam der „Age-Rechner“, der Altersrechner, nicht zum Einsatz, über die Mitteldistanz (11,8 Kilometer) und die Langdistanz (17,6 Kilometer) dagegen schon. Hier wurde jeweils umgerechnet, sodass nicht zwingend die schnellsten Läufer auch die Gesamtsieger waren. Zum Beispiel siegte Ausdauerspezialist Dieter Mallmann (M55) mit einer „Age-Zeit“ von 42:27 Minuten, netto hatte er 50:11 Minuten gebraucht. Der Argenthaler Lukas Polz hatte in nur 44:50 Minuten die fast 12 Kilometer hinter sich gebracht, aber Polz ist eben als Männer-Hauptklässler um einiges jünger als Mallmann und hier kommt der Rechner ins Spiel, der insgesamt den jungen Alten als Sieger „ausspuckte“. Müller hat aus Gesprächen erfahren, dass diese Idee angenommen wird: „Das weiß ja jeder und steht auch so in der Ausschreibung drin.“. Von daher war auch Mandana Hoffmann (LC Bingen/WJU23) im Ziel laut Müller, der auch die Moderation am Argenthaler Kommunikationszentrum übernommen hatte, „total happy“. In 57:43 Minuten war sie einen neuen Streckenrekord gelaufen, der „Age-Rechner“ ließ aber Lilo Hartenberger (LAZ Birkenfeld/W65; Nettozeit: 1:15:29 Stunden) und Heike Bruchof (Ski Verein Wolpertinger/W60; Nettozeit: 1:11:47) vor ihr landen.

    Ähnlich sah das auch auf der Langdistanz bei den Männern aus. Hier siegte der ehemalige Hunsrück-Marathon-Sieger Peter Christ (M50, Nettozeit: 1:18:35) vor Christian Dorll (M50, LC Bingen, Nettozeit: 1:19:00) und Martin von Reoder (MHK, LDR Bad Kreuznach), der in 1:10:25 Stunden die mit Abstand schnellste Nettozeit lief. „Ich habe Peter schon vorher gesagt, dass er heute gute Chancen auf den Sieg hat“, erzählte Müller, „er ist noch sehr schnell unterwegs und hat dann bei der Umrechnung den Altersvorteil gegenüber jüngeren Läufern.“

    Übrigens gab es ein Novum beim noch jungen Trail: Mit Rüdel, Mallmann und Christ kamen alle männlichen Sieger vom Ausrichter, denn auch die beiden letztgenannten werden künftig das Trikot der LLG tragen. Bei den Frauen siegte über die fast 18 Kilometer lange Distanz Antje Witscher vom TV Refrath. Die Nettozeit der W 60-Läuferin betrug 1:35:15, die insgesamt Schnellste war hier Bianca Grosse (Fliesen Kemmer Kirchberg) in 1:23:56, aber als W40-Frau hatte sie eben das „Umrechnungs-Handicap“.

    Die neue Zeitrechnung ist wohl einer der Grund dafür, dass der Lauf in der vorweihnachtlichen Zeit so angenommen wird. Müller wusste, bei wem er sich bedanken musste: „Ein großer Dank für die vielen Sachspenden und finanzielle Unterstützung von regionalen Unternehmen und die Hilfe des TuS Jahn Argenthal, der Quadstaffel 112 und der Unterstützung von Anwohnern sowie der freiwilligen Feuerwehr Argenthal.“ Insgesamt waren es rund 40 Helfer, die die Erfolgsgeschichte stemmten. Und die wird eine Fortsetzung erfahren: am 2. Dezember 2018 bei der dritten Auflage. mb

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    Impressionen von der zweiten Auflage des Argenthaler Adventstrails durch den Soonwald: Mit der Startnummer 412 lief Walter Paulus von der LT Büdlich-Breit auf den dritten Platz der Mitteldistanz. Über diese Strecke stellte Mandana Hoffmann (LC Bingen) einen neuen Streckenrekord auf und stellte sich im Ziel zufrieden den Fragen von Moderator und Organisator Dirk Müller. Am Aussichtspunkt des Argenthaler Steinbruchs mussten ab und an auch die Tannen herhalten, um wie hier bei Annette Wöllstein vom TV Heimweiler ein sicheres Weiterkommen zu ermöglichen.

    Fotos: B&P Schmitt
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