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Oberbrombach

Atzenkleblauf in Oberbrombach: Der Schlussanstieg entscheidet

Laura Elges

Am Samstag wurde auf dem Sportgelände des TuS Oberbrombach der erste Lauf 9. OIE-Nahe-Crosslauf-Serie der 9. OIE-Crosslauf-Serie gestartet. Bevor es los ging, gratulierte der Leichtathletik Verband Rheinland dem TuS Oberbrombach zur Ausrichtung des 10. Atzenkleb-Crosslauf. Der Leichtathletik Kreisvorstand, vertreten durch Jochen Fickert, überreichte Gerd Hartenberger vom LAZ Birkenfeld die Urkunde, übermittelte den Dank an das Organisationsteam und wünschte der Veranstaltung in den nächsten Jahren weiterhin viel Erfolg.

Auf der Mittelstrecke musste sich Steffen Uebel (Nummer 465) noch dem Saarbrücker Florian Lauck geschlagen geben. Die Langstrecke des Atzenkleblaufs in Oberbrombach entschied er dann aber zu seinen Gunsten.  Foto: Hähn
Auf der Mittelstrecke musste sich Steffen Uebel (Nummer 465) noch dem Saarbrücker Florian Lauck geschlagen geben. Die Langstrecke des Atzenkleblaufs in Oberbrombach entschied er dann aber zu seinen Gunsten.
Foto: Hähn

Vor dem Start äußerte sich Cheforganisator Gerd Hartenberger sehr zuversichtlich: „ Die Anmeldungen liegen mit 240 Läufer etwas höher als im letzten Jahr. Bis auf Christian Rötsch von der LLG Hunsrück haben alle vermeintlichen Favoriten auch aus dem Kreis Birkenfeld gemeldet“ Tatsächlich waren Steffen Uebel und Lisa Lang vom Idarer TV, Lutz Kohlhaas von der Spvgg Wildenburg, Morgane Dusaux vom LAZ Birkenfeld und Maurice Machwirth von der LG Idar-Oberstein am Start. Aus dem Rhein-Hunsrück-Kreis war Vorjahresgewinnerin Sabine Rech von der LLG Hunsrück, die momentan schnellste Mittel- und Langstreckenläuferin in Rheinland-Pfalz dabei. Dazu gesellten sich, wie immer in Oberbrombach, auch wieder starke Mittel- und Langstreckenläufer aus dem benachbarten Saarland. „Das Wetter spielt mit, die Strecke ist gut präpariert, die 25 Helfer sowie die Freiwillige Feuerwehr sind vorbereit“, lachte Hartenberger vor dem Startschuss und ergänzte: „Ich freue mich auf spannende Rennen“

Aaron Ruth siegt wie im Vorjahr

Pünktlich um 14 Uhr ging es los. Moderator Heinz Hofmann kündigte den ersten Lauf der Schüler und Schülerinnen der U8 an. Jacob Hegewald von der LAZ Birkenfeld konnte seinen Vorjahressieg wiederholen und gewann vor Felix Weber von der LG Idar-Oberstein. Bei den Mädchen siegte Dilara Göktes von der LSG Saarbrücken-Sulzbachtal vor Lina Alt von der LG Idar-Oberstein. Auch im zweiten Lauf über die 880 Meter konnte der Vorjahressieger Aaron Ruth vom VfR Baumholder sich bei den Schülern U12 wieder durchsetzen. Bei den Mädchen gab es einen dreifachen Erfolg für das LAZ Birkenfeld. Maria Magdalena Dern gewann vor Jana Jung und Lene Schmidt. Im dritten Lauf, über die große Runde (1240 Meter), gingen einige Nachwuchstalente aus dem Kreis Birkenfeld der Schüler und Schülerinnen in der U14/U16 an den Start. Tim Elias Leyser und Kira Rauber von der LAZ Birkenfeld gewannen in der M15 und W15, Meret Joeris vom MTV Bad Kreuznach gewann die W14 und Zoe-May-Fink sowie Emely Schechtel von der LG Idar-Oberstein setzten sich in den Altersklassen W13 und W12 durch. Stefan Weber, Trainer von Emely Schechtel und Zoe-May Fink, meinte vor dem Start: „Die Crossläufe sehen wir als Vorbereitung für die in der Saison geplanten Mehrkämpfe.“

Um 14.40 Uhr startete Gerd Hartenberger den Mittelstreckenlauf der Jugend, Männer, Frauen und Altersklassen. Insgesamt gingen 71 Läufer und Läuferinnen an den Start. Unter ihnen auch die Favoriten Steffen Uebel, Lisa Lang, Lutz Kohlhaas und die starken Saarländer. Von Beginn an entwickelte sich ein spannendes Rennen, in dem Steffen Uebel in der ersten Runde führte. Am Ende der zweiten Runde ließ er den Sieger Florian Lauck von der LSG Saarbrücken-Sulzbachtal vorbeiziehen und meinte danach: „Ich habe in der zweiten Runde gemerkt, dass der Saarbrücker schneller ist. Ich wollte nochmals gegenhalten, aber habe gemerkt, dass er etwas schneller auf der Zielgeraden war und habe ihn ziehen lassen. Ich habe ja auch noch für die Langstrecke gemeldet.“

Lisa Lang beißt sich durch

In der Frauenklasse konnte Lisa Lang zwar gewinnen, musste aber zwei Läuferinnen an sich vorbeiziehen lassen. Allerdings hatte sie auch etwas Pech. Gleich in der ersten Kurve stürzte sie nach einem kleinen Rempler und meinte nach dem Rennen: „Ich habe mich wieder aufgerappelt und bin einfach weitergelaufen. Leichte Schmerzen in Schulter, Hand und Rippen behinderten mich etwas und ich bekam schlechter Luft. Ich bin aber trotzdem mit der Leistung noch zu- frieden.“ Als Tagesschnellste kam Natascha Hartel als Laufneunte ins Ziel. Die Triathletin vom TuS Heltersberg und Siegerin in der W30, resümierte: „Ich war etwas überrascht, dass ich gewonnen habe. Ich habe am Vormittag noch ein Schwimmeinheit gemacht.“ Als Laufvierter beendete Lutz Kohlhaas von der Spvgg Wildenburg das Rennen und ließ Vorjahressieger Holger Maurer von der LG Idar-Oberstein in der M45 deutlich hinter sich. Er sagte: „Da ich wusste, dass das Streckenprofil schwierig ist, wollte ich mal schauen, wie das Rennen startet und sich dann entwickelt. Ich bin dann einfach mitgelaufen und bin mit meiner Platzierung und Zeit sehr zufrieden.“

Spannung auf der Langstrecke

Auf die Langstrecke über 7200 Meter gingen insgesamt 75 Läufer und Läuferinnen. Wie auch einige andere war Steffen Uebel vom Idarer TV zum zweiten Mal an diesem Tag am Start und gehörte als Vorjahressieger wieder zum Favoritenkreis. Bei den Frauen war Vorjahressiegerin Sabine Rech von der LLG Hunsrück natürlich erneut Favoritin. Von Beginn an entwickelte sich auch hier ein spannendes Rennen mit einer Spitzengruppe von drei bis vier Läufern. Nach der ersten Runde führte Christoph Benkendorff von der LG Idar-Oberstein. Ab Mitte der Zweiten Runde musste er dann aber Steffen Uebel, Philippe Weingarth und Hanno Blaß von der LLG Wustweiler vorbeiziehen lassen. Philippe Weingarth hielt lange mit, ehe er sich aber dann in der Schlussrunde am steilen Anstieg geschlagen geben musste. Steffen Uebel wiederholte mit 29:07,78 Minuten seinen Vorjahressieg und war damit elf Sekunden schneller als 2017.

Sabine Rech schnellste Frau

Als schnellste Frau lief Sabine Rech mit einer Zeit von 35:26,27 Minuten ins Ziel und wurde Erste der Altersklasse W50. Nach dem Rennen äußerte sich die Ausnahmesportlerin aus dem Hunsrück zufrieden: „Im Vorfeld war ich erkältet. Ich wollte aber trotzdem gewinnen, um meinen Vorjahreserfolg der Serienwertung zu wiederholen. Obwohl die Zeit etwas schlechter als im Vorjahr war bin ich zufrieden. Die Strecke war super. Beim nächsten Lauf in Weierbach bin ich wieder dabei.“ Dieses Rennen findet dann am 28. Januar statt.

Von unserer Mitarbeiterin Laura Elges

Leichtathletik (EL)
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