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    Bad Kreuznach

    Nach Neuanfang in der letzten Liga: Der VfL Bad Kreuznach hat noch einige Stufen vor sich

    Der VfL Bad Kreuznach ist zurück auf der Hockey-Landkarte der Aktiven. Bis er wieder als Hochburg wahrgenommen wird, dürfte aber noch eine Weile vergehen. Das ist die Erkenntnis, die nach der ersten Saison der Schwarz-Weißen nach vier Jahren Pause haften bleibt.

    Wann geht's für die Männer des VfL Bad Kreuznach auf der Hockey-Leiter wieder ein paar Stufen nach oben? Nach einem Neuanfang steht der Ex-Regionalligst derzeit noch in der 5. Verbandsliga – und damit ganz unten. Illustration: Svenja Wolf
    Wann geht's für die Männer des VfL Bad Kreuznach auf der Hockey-Leiter wieder ein paar Stufen nach oben? Nach einem Neuanfang steht der Ex-Regionalligst derzeit noch in der 5. Verbandsliga – und damit ganz unten. Illustration: Svenja Wolf

    Von unserem Reporter Christoph Erbelding

    Auf Platz zwei hat der VfL die Hallenspielzeit 2015/16 beendet. In der fünften Verbandsliga. Der untersten Spielklasse, die es im Hockey gibt. Ein Teilerfolg. Aber auch kein Ruhmesblatt. Der VfL war früher Regionalligist. Nun spielt er in einer Liga, in der RW Koblenz seine zweite, der TSV Schott Mainz seine dritte und der Lokalrivale Kreuznacher HC gar seine fünfte Vertretung gemeldet hat.

    Immerhin: Der VfL spielt wieder Hockey mit einer Männermannschaft, nachdem er das Team 2012 vom Spielbetrieb zurückgezogen hatte. Eine erfolgreiche Tradition war damals zu Ende gegangen, nach einem schleichenden Rückgang in allen Bereichen, der sich über Jahre gezogen hatte. Als vor gut vier Jahren die Krummschläger in den Schrank wanderten, sagte Hans-Wilhelm Hetzel, der Abteilungsleiter des VfL, zur Zukunft der Männermannschaft: "Wir werden von unten anfangen, müssen aber zehn bis zwölf Jahre warten, bis wieder etwas passiert."

    So lange hat es nicht gedauert. Ende 2015 kehrte der VfL unter dem Trainer Marius Knoblach, der sich auch in der Jugendarbeit betätigt, in den Hallenbetrieb zurück. Heute sagt Hetzel: "Wir sind froh, dass wir in der 5. Verbandsliga wieder Fuß gefasst haben. Auf Dauer kann das aber natürlich nicht unser Anspruch sein." Das VfL-Team setzte sich vor der Saison aus Routiniers, Eltern von Jugendspielern und einigen Zugängen zusammen. Und so wird der Kader auch demnächst aussehen. Bis die Talente aus dem Nachwuchs so weit sind, um bei den Aktiven zu spielen, werden laut Hetzel noch vier, fünf Jahre vergehen. Und Zugänge sind nicht in Sicht. Zumindest nicht in der Qualität und Quantität, dass sie Aufstiege garantieren würden.

    Daher setzt sich die erste VfL-Mannschaft auch keine kurzfristigen Ziele. "Wir nehmen uns nicht vor, in so und so vielen Jahren in einer bestimmten Klasse zu spielen", relativiert Hetzel seine auf den eigenen Anspruch bezogene Aussage in gewisser Weise. Er betont, dass das Hauptaugenmerk auf der Jugendarbeit liegt, mit den großen Knaben- und Mädchenturnieren, die der VfL auf die Beine stellt. Und mit den Nachwuchsteams, die der Zukunft des VfL-Hockeys ein Fundament geben. "Jugendarbeit steht im Fokus. Wir brauchen aber eine erste Mannschaft, um den jungen Spielern eine Perspektive im Verein zu geben", weiß Hetzel.

    Klar ist: Im Feld werden die Bad Kreuznacher in diesem Jahr noch nicht mitspielen. Dafür reicht die Kadergröße nicht aus. "Einige Spieler werden für die Feldsaison an den TV Alzey verliehen und kehren dann zurück", sagt Hetzel. Im Winter geht es unterm Dach in der 5. Verbandsliga weiter. Das ist - zum 90. Geburtstag der VfL-Hockeyabteilung - besser als nichts.

    Hockey Süd (EJDL)
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