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Bad Kreuznach

Es mangelt an Chancen und Glück: KHC unterliegt dem Spitzenreiter mit 2:5

Es ist aller Ehren wert, was die Hockeyspieler des Kreuznacher HC gezeigt haben. Gegen TEC Darmstadt, den unbesiegten Spitzenreiter der Ersten Regionalliga, machten sie ein starkes Spiel, mit Punkten belohnen konnten sie sich allerdings nicht. 2:5 (0:2) hieß es nach 60 engagierten Minuten in der IGS-Halle. „Die Jungs können mit erhobenen Köpfen aus der Halle gehen, auch wenn sie das im Moment vielleicht nicht so sehen“, sagte KHC-Trainer Christian Winkler kurz nach der Partie. Schön zu spielen, bringt sein Team indes nicht weiter, im Abstiegskampf helfen nur Punkte.

Voller Einsatz: Gleich zwei Darmstädter versperren KHC-Spieler Jan-Niklas Schäfer (in rot) den Weg, der bei der Abwehraktion unsanft zu Boden geht. Schiedsrichter Andreas Bulla beobachtet die Szene genau.  Foto: Klaus Castor
Voller Einsatz: Gleich zwei Darmstädter versperren KHC-Spieler Jan-Niklas Schäfer (in rot) den Weg, der bei der Abwehraktion unsanft zu Boden geht. Schiedsrichter Andreas Bulla beobachtet die Szene genau.
Foto: Klaus Castor

Doch die Ausbeute mit einem Zähler aus sechs Spielen ist dürftig. Und durch den gestrigen Sieg von Schott Mainz in Würzburg hat sich die Lage verschärft, neun Punkte Rückstand hat der KHC bereits auf die Mainzer, die den drittletzten Rang belegen. Bei vier noch ausstehenden Begegnungen eine hohe Hürde. Das weiß auch Winkler: „Die Chancen werden weniger. Wenn wir den Abstieg verhindern wollen, müssen wir zwei Mannschaften hinter uns lassen.“

So gesehen hätte ein Überraschungscoup gegen den Tabellenführer weitergeholfen. Die Bad Kreuznacher legten auch gut los, wirkten keinesfalls wie der Underdog, sondern spielten mutig nach vorne. Mit so viel Gegenwehr hatten die Darmstädter wohl nicht gerechnet. Sie kamen zunächst kaum bis vors gegnerische Gehäuse. Doch sobald sich eine Chance ergab, waren sie zur Stelle. Wie in Minute 22, als der KHC im Mittelfeld den Ball verlor. Blitzschnell schalteten die Hessen um, brachten die Kugel nach vorne, wo ein Spieler völlig frei stand. KHC-Keeper Niklas Senft warnte seine Teamkameraden noch, doch schon zappelte der Ball im Netz. Den Darmstädtern war anzumerken, dass sie nun für klare Verhältnisse sorgen wollten. Sie erhöhten Druck und Tempo, waren zwei Minuten vor der Pause erneut erfolgreich. Keine Frage, wenn sie ihre individuellen Stärken ausspielten, kamen sie zum Ziel.

Die KHCler hingegen taten sich schwer, Torchancen zu kreieren. Und dann fehlte in den entscheidenden Momenten auch das Quäntchen Glück – typisch für ein Team im Abstiegskampf. Ein Beispiel: 80 Sekunden vor der Pause war Tim-David Schäfer vom Darmstädter Schlussmann und zwei Gegenspielern in die rechte Ecke abgedrängt worden, schaffte es aber, die Kugel zu Yanneck Zimmermann weiterzuleiten, der einschob. Doch der Torpfiff blieb aus. „Der Ball ist ein paar Zentimeter zu hoch. Das sind die Kleinigkeiten, die am Ende entscheidend sind“, bedauerte Winkler. Auch in der zweiten Hälfte gab es einige Situationen, in denen seinen Mannen das Glück im Abschluss fehlte. „Gewonnen hat die Mannschaft, die effizienter war und mehr Chancen hatte. Aber meine Jungs haben gezeigt, was sie können. Das war eine deutliche Steigerung im Vergleich zum Hinspiel“, resümierte der KHC-Coach.

Zweimal hatten auch die Gastgeber Grund zum Jubeln. In der 37. Minute rauschte Christopher Zerfaß auf der rechten Seite heran, passte in die Mitte zu Tim-David Schäfer, der auf 1:3 verkürzte. Allerdings brauchte TEC keine 30 Sekunden, um den alten Abstand wieder herzustellen. Den zweiten KHC-Treffer, der in der Schlussminute fiel, markierte Zerfaß selbst. Der Routinier nahm eine Ecken-Hereingabe von Jan-Niklas Schäfer an, verzögerte kurz und zog ab – 2:5. Solche Momente blieben aus Gastgeber-Sicht allerdings Mangelware. „Kämpferisch, athletisch und vom Einsatz her war das gut. Die Jungs haben auch diszipliniert gespielt“, sagte Winkler und ergänzte: „Daran müssen wir in den nächsten Wochen anknüpfen.“ Schließlich geht es darum, den zweiten Abstieg in Folge abzuwenden. Ein Unterfangen, das immer schwieriger wird...

Kreuznacher HC: Senft – Beringer, Dörfler, J. Schäfer, S. Zimmermann, Fürsicht, Zerfaß, Knaul, T. Schäfer, Y. Zimmermann, Aletsee.

Von unserer Mitarbeiterin Tina Paare

Kreuznacher HC
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