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    Koblenz/Weibern

    Vulkan-Ladies feiern zweiten Sieg mit Pizza

    Die Vulkan-Ladies Koblenz/Weibern haben auch bei ihrem ersten Auswärtsauftritt in der 2. Handball-Bundesliga nichts anbrennen lassen. In Melsungen gewann das Team vom Rhein gegen den Aufsteiger SG Kirchhof verdient und letztlich ungefährdet mit 30:23 (16:12). Mit 4:0 Punkten ist der Saisonstart der Ladies gelungen. Gleichzeitig überbrachte die Mannschaft ein treffliches Geburtstagsgeschenk für ihren Trainer Caslav Dincic, der einen Tag vor der Partie 55 Jahre alt geworden war. Zum Dank ließ der Trainer nach dem Spiel den Pizzaservice für die Mannschaft und das Betreuerteam kommen.

    Trainer Caslav Dincic schwört seine Vulkan-Ladies ein. Beim Auswärtssieg in Kirchhof war der serbische Coach einen Tag nach seinem 55. Geburtstag noch nicht mit allem zufrieden. Doch das Ergebnis stimmte, der Erstliga-Absteiger ist auf Kurs.  Foto: Andreas Walz
    Trainer Caslav Dincic schwört seine Vulkan-Ladies ein. Beim Auswärtssieg in Kirchhof war der serbische Coach einen Tag nach seinem 55. Geburtstag noch nicht mit allem zufrieden. Doch das Ergebnis stimmte, der Erstliga-Absteiger ist auf Kurs.
    Foto: Andreas Walz

    Vor nur knapp 150 Zuschauern in der Melsunger Stadtsporthalle ähnelte die Begegnung gegen die SG Kirchhof in weiten Teilen jener der Vulkan-Ladies eine Woche zuvor beim Auftaktsieg gegen die FSG Mainz 05/Budenheim. Das erste Tor gelang auch diesmal dem Gegner. Erneut schlugen die Dincic-Schützlinge aber schnell zurück. Diesmal war es ein 5:1-Lauf, mit dem sie die Grundlage für den späteren Erfolg legten, und auch diesmal war es eine Ungarin, die als zehnmalige Torschützin in Reihen der Koblenz/Weiberner überragte. Allerdings war dies nicht die vor Wochenfrist herausragende Barbara László, sondern ihre Landsfrau Dora Varga.

    Womit zumindest ein fundamentaler Unterschied zur vorangegangenen Partie ausgemacht war. "Wir haben dieses Mal viel mehr über die Außenposition gespielt. Davon hat Dora profitiert und wirklich eine sehr starke Leistung geboten", lobte Trainer Dincic. "Sie ist heute als Spielführerin vorausgegangen, und ich bin sicher, diese Leistung wird ihr sehr gut tun."

    Dincics Team agierte nach eigener 5:1-Führung allerdings phasenweise nach dem Minimalprinzip, frei nach dem Motto: "Ein gutes Pferd springt nicht höher, als es muss." Diese Einstellung ärgerte den Perfektionisten auf der Trainerbank: "Wir hatten zu viele kleine geistige Auszeiten", kritisierte Dincic. "Da hat uns die Geduld gefehlt, die Angriffskonzepte zu Ende zu spielen. Stattdessen wurde viel zu früh geworfen."

    Das klang ähnlich wie die Analyse nach dem Mainz-Spiel, doch Dincic hatte noch mehr auszusetzen: "Beim Rückzug nach vergebenen Angriffen hat es uns bisweilen an Laufbereitschaft gefehlt. Dadurch musste Evelien Grob viel zu viele freie Bälle parieren. Ich hatte als ein Ziel ausgegeben, nur 18 Tore zu kassieren. Genau die fünf Tore mehr am Ende ärgern mich".

    Gleichzeitig sah der strenge Coach aber auch einiges, was ihm gefiel. So hatten seine Schützlinge auf den beherzten Versuch der spielerisch allerdings limitierten Gastgeberinnen, die Vulkan-Ladies vor unterschiedliche Aufgaben zu stellen, immer wieder passende Antworten parat. Wenn auch gelegentlich mit Verzögerung. Die SG 09 versuchte es in der Abwehr mit 6:0, 5:1, 4:2 und schließlich mit einer doppelten Manndeckung. "Es hat immer etwas gedauert, bis wir die richtigen Lösungen gefunden haben, aber es ist uns gelungen" schilderte Dincic. Beispielsweise, indem die Gäste mit zwei Kreisläufern agierten, oder indem die kaum zu bremsende Varga bei Sonderbewachung gegen Monika Odrowska und László im linken Rückraum auftauchte und vollstreckte. Auch Torfrau Grob gehörte zu den Lösungsspielerinnen, als sie einen Abwurf gedankenschnell im verwaisten Kirchhofer Tor unterbrachte und sich zum ersten Mal in die Torschützenliste eintrug.

    "Wir hätten es uns etwas einfacher machen können, aber insgesamt war es ein sicher herausgespielter Sieg", zog Caslav Dincic ein zufriedenes Fazit. "Ich hatte nie das Gefühl, es könnte etwas schiefgehen. Trotzdem haben wir noch Luft nach oben und dürfen uns auf den zwei Siegen nicht ausruhen." Harry Traubenkraut

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