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    Koblenz/Weibern

    Letzter Strohhalm für die Vulkan-Ladies

    Die Spiele werden weniger, die Hoffnung wird kleiner, aber selbst nach der 22:25-Niederlage im "Abstiegsendspiel" gegen Frisch Auf Göppingen sind die Vulkan-Ladies Koblenz/Weibern noch nicht aus der Handball-Bundesliga abgestiegen. Allerdings fällt es schwer, vor dem Gastspiel beim HC Leipzig am Mittwoch (19.30 Uhr) noch Indizien zu sammeln, die auf einen Ligaverbleib der Vulkan-Ladies hindeuten. Zu schwach war das Auftreten im wichtigen Duell gegen einen Mitkonkurrenten im Kampf um den Klassenverbleib, insbesondere in der ersten Halbzeit.

    Eine aufmerksame Abwehr um die zuletzt stark verbesserte Torhüterin Evelien Grob könnte ein Schlüssel für ein Erfolgserlebnis der Vulkan-Ladies Koblenz/Weibern sein. In Leipzig trifft die Mannschaft von Trainer Caslav Dincic auf einen angeschlagenen Gegner.  Foto: Andreas Walz
    Eine aufmerksame Abwehr um die zuletzt stark verbesserte Torhüterin Evelien Grob könnte ein Schlüssel für ein Erfolgserlebnis der Vulkan-Ladies Koblenz/Weibern sein. In Leipzig trifft die Mannschaft von Trainer Caslav Dincic auf einen angeschlagenen Gegner.
    Foto: Andreas Walz

    Bei vielen Spielerinnen ist die Frage berechtigt, ob Qualität und Mentalität reichen, um Erstligaansprüchen gerecht zu werden. Viel bitterer aber: Bei mancher Spielerin sieht es mittlerweile so aus, als habe sie mit dem Kapitel Vulkan-Ladies bereits abgeschlossen. Da scheint es mitunter nicht einmal wichtig, dass ein Abstieg in der persönlichen Vita eine Delle hinterlässt - so lange es bei einem anderen Erstligisten einen neuen Vertrag gibt.

    Trainer Dincic bleibt ruhig

    Auffällig ruhig und milde wirkte nach der Göppingen-Pleite ausgerechnet der ansonsten für seine klaren Worte bekannte Trainer Caslav Dincic: "Wir haben noch zwei Spiele, um doch noch den drittletzten Platz zu erreichen. Alleine auf diese beiden Partien müssen wir uns fokussieren. Ich persönlich habe die Hoffnung auf eine Überraschung noch immer nicht aufgegeben." Dincic ist um Ruhe bemüht, denn zusätzliche Unruhe ist beim Griff nach dem letzten Strohhalm absolut nicht angebracht. "Leipzig läuft personell mittlerweile auf der letzten Rille, und für sie geht es um nicht mehr allzu viel", so der Serbe. Tatsächlich fehlen dem HCL mit den verletzten Anna Atladóttir, Karolina Kudlacz, Saskia Lang und Anne Müller gleich vier wichtige Spielerinnen. "Vielleicht können wir das ja doch ausnutzen," hofft Dincic. Zusätzlich betont er: "Unsere Torhüterin Evelien Grob hat sich in den letzten Spielen enorm gesteigert und war gegen Göppingen ein großer Rückhalt. Und Zorica Despodovska hat zumindest zu ihrer Torgefahr gefunden." Der Mazedonierin Despodovska war am Samstagabend nicht nur bei ihren sieben Toren anzumerken, dass sie auch um ihre Zukunft bei den Vulkan-Ladies kämpft. Eine Akteurin, die gegen Göppingen gar nicht zum Einsatz kam, könnte in Leipzig wieder eine Rolle spielen. Dincic: "Ich habe Prudence Kinlend nicht abgestraft, weil sie nach Göppingen wechselt. Wegen des Bahnstreiks fehlte sie am Dienstag komplett beim Training, kam dann einmal zu spät und war auch am Samstag wegen dieses Streiks erst nach unserer Taktiksitzung da."

    Mumm und Konstanz fehlen

    Leipzigs Trainer Norman Rentsch ist nicht nur wegen der Personalnot schlecht gelaunt. Sein hoch gehandeltes Sachsen-Team fuhr zuletzt 1:5 Punkte ein und kassierte am Sonntag eine herbe 18:28-Schlappe in Oldenburg, die Rentsch ziemlich angefressen zurückließ: "In der Abwehr waren wir noch halbwegs gut, aber im Angriff haben mir der Mumm und die Konsequenz gefehlt. Das mache ich meiner Mannschaft absolut zum Vorwurf." Harry Traubenkraut

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