40.000
  • Startseite
  • » Sport
  • » Regionalsport
  • » Handball
  • » Vulkan-Ladies
  • » Handball: Vulkan-Ladies treffen das Tor viel zu selten
  • Aus unserem Archiv
    Koblenz/Weibern

    Handball: Vulkan-Ladies treffen das Tor viel zu selten

    Wer 32 Mal aufs Tor wirft – Siebenmeter ausgenommen -, aber nur 13 Mal hineintrifft, der kann kein Bundesligaspiel gewinnen. Die unterirdische Wurfausbeute war der Hauptgrund, warum die Handballerinnen der Vulkan-Ladies Koblenz/Weibern ihr Heimspiel gegen TuS Metzingen mit 17:22 (8:8) verloren.

    Mit Biss und Tordrang präsentierte sich Eva Frank (links), die Kapitänin der Vulkan-Ladies, hier im Duell mit Shenia Minevskaja.  Foto: René Weiss
    Mit Biss und Tordrang präsentierte sich Eva Frank (links), die Kapitänin der Vulkan-Ladies, hier im Duell mit Shenia Minevskaja.
    Foto: René Weiss

    So verpuffte letztlich auch der Effekt der Abwehrumstellung, mit der Vulkan-Ladies-Trainer Christoph Barthel die "TuSsies" aus dem Schwabenland überraschen wollte. "Nach den Anfangsminuten, als wir 0:3 und 1:4 zurücklagen, ist das Risiko mit der offenen Deckung aufgegangen", meinte Barthel. Immerhin warf die beste Bundesliga-Torschützin Shenia Minevskaja nur ein Feldtor, auch Patricia Stefani (3) blieb unter ihren sonstigen Möglichkeiten. "Aber zu viele schwer erkämpfte Bälle haben wir leichtfertig wieder hergeschenkt", klagte Barthel.

    Da auch die Metzinger nach drei Niederlagen in Folge ihr Hauptaugenmerk auf Sicherheit in der Verteidigung legten, verlief vor allem die erste Halbzeit ungewöhnlich torarm. Dafür gab es reichlich Siebenmeter – insgesamt 13 – und etliche sehenswerte Torwartparaden, sowohl von Vulkan-Lady Branka Zec als auch von TuS-Keeperin Edit Lengyel.

    Trotz der Abschlussschwäche – von den ersten sechs Torwürfen der Vulkan-Ladies aus dem Feld ging nur der von Nadja Zimmermann ins Tor (10. Minute, 2:4) – hielten die Gastgeberinnen die Partie in der ersten Halbzeit offen. Vor allem die quirlige Dora Varga sorgte mit drei Siebenmetern und einem Feldtor (5:5, 17.) fast im Alleingang dafür, dass die Gäste nicht davonzogen, und war mit insgesamt sieben Treffern die wirkungsvollste Vulkan-Lady.

    Zum Ende der ersten Halbzeit deutete dann auch Rechtsaußen Eva Frank ihre gute Tagesform an und sorgte mit zwei schönen Toren für den Gleichstand zur Pause. Dabei hatte Barthel der Koblenzer Spielführerin, die am Ende fünf Treffer aus verschiedenen Positionen verbuchen konnte, vor allem wegen ihrer Abwehrqualitäten den Vorzug vor der schmächtigeren Kelly Vollebregt gegeben. "Es hat mich gefreut, mal wieder das Vertrauen des Trainers zu erhalten", sagte Frank hinterher, "ich bin mit meiner Leistung auch zufrieden. Aber mir wäre es lieber gewesen, ich hätte schlecht gespielt und wir hätten gewonnen."

    Im zweiten Durchgang erzielte Varga mit dem 9:8 die letztmalige Führung für die Vulkan-Ladies, dann setzte sich allmählich die insgesamt größere individuelle Qualität im Gästeteam durch. Der TuS verfügt mit Minevskaja, Stefani, Clarissa Engel und der aktuell verletzten Ungarin Bernadett Temes über eine Handvoll Topspielerinnen, zu denen sich auf Koblenzer Seite kaum ein Pendant findet. Und für die nächste Saison haben die Metzinger mit Nationalspielerin Melanie Zapf bereits einen weiteren "Hochkaräter" verpflichtet.

    "Dieser Unterschied muss ja auch zu sehen sein", merkte Gästecoach Alexander Job an, dessen Team ganz dicht vor der Teilnahme an der Play-off-Runde um die Meisterschaft steht. "Das wäre ein überwältigender Erfolg, denn unser Saisonziel war der Klassenerhalt", stapelte Job tief. Die Schere zwischen den gemeinsamen Aufsteigern der Vorsaison droht also weiter auseinanderzugehen.

    Kollege Christoph Barthel haderte indes mit einer verpassten Chance, die wohl so bald nicht wiederkommt: "Ich bin sehr enttäuscht, denn wir hätten sie heute schlagen können." Dafür hätten die Vulkan-Ladies eben nur besser werfen und treffen müssen.

    Von unserem Redakteur

    Stefan Kieffer

    Vulkan-Ladies
    Meistgelesene Artikel
    Fußball Männer
    Fußball Frauen
    Neuzugang Yuko Aizawa (links; rechts kommt Mitspielerin Angelika Weber einen Schritt zu spät) steuerte zwei Treffer für den SC 13 zum 4:0-Sieg gegen den MSV Duisburg II bei. Foto: Vollrath

    im Rheinland

    - Westerwald

    - Mittelrhein/Mosel

    - Rhein-Lahn

    im Südwesten

     späten Heiligabend? In welcher Kneipe feiert es sich nach der Bescherung besonders gut?Wohin am späten Heiligabend? In welcher Kneipe feiert es sich nach der Bescherung besonders gut?

    Fußball Mix
    Kapitän Tim Schulz (links) bemühte sich mit seinen Betzdorfer Mitspielern zwar, doch auch gegen Elversberg reichte es am Ende nicht.

    Jugendfußball

    - im Rheinland

    - im Südwesten

    Fußballpokale

    Hallenfußball

     späten Heiligabend? In welcher Kneipe feiert es sich nach der Bescherung besonders gut?Wohin am späten Heiligabend? In welcher Kneipe feiert es sich nach der Bescherung besonders gut?

    Sport-Lokalteile
    wissenlinz,neuwiedremagenmontabaurandernach,mayenkoblenzdiezbademszellsimmernbirkenfeldkirn,badsobernheim,meisenheimbadkreuznach