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Westerburg/Bad Ems

HSG Bad Ems/Bannberscheid III kann nach Sieg im Topspiel Meister werden

Drei Siege in drei Heimspielen gab es in der Handball-Landesliga für die HSG Westerwald und die HSG Bad Ems/Bannberscheid III, die den Tabellenführer SV Untermosel aus Kobern-Gondorf deutlich bezwang.

HSG Westerwald – TV Güls II 35:24 (17:12). Gegen den Vorletzten aus Güls war die HSG Westerwald von Beginn an die aktivere Mannschaft. Bis Mitte der ersten Halbzeit konnten die Gäste bis zum Spielstand von 8:5 zugunsten der HSG das Spiel noch einigermaßen offen gestalten. Im weiteren Verlauf setzte sich dann das variablere Spiel der HSG Westerwald durch, die mit einer 17:12-Führung in die Pause ging.

Auch im zweiten Spielabschnitt änderte sich nichts an der Dominanz der Gastgeber. Im Gefühl des sicheren Sieges wurden noch einige Bälle leichtfertig vergeben. Die Abwehrleistung der HSG konnte auch nicht an das aggressive Spiel vom Vortag gegen die HSG Römerwall anknüpfen. Am Ende siegte die HSG jedoch verdient und völlig ungefährdet mit 35:24.

Zum Saisonabschluss geht es am Sonntag um 17 Uhr zum Auswärtsspiel nach Bassenheim.

HSG Westerwald: Böhm, Florschütz – Vidojevic (6/1), Born (1), Sonntag (3), Domme (3), Jungblut, Baumann (2), Mühling (1), Cziesla (9/2), Hofmann (5), Wengenroth (3/1), Metternich (2), Hengstermann.

HSG Bad Ems/Bannberscheid III – SV Untermosel 31:25 (16:13). Die HSG-Dritte hat auch den Spitzenreiter bezwungen und hat nun sogar den Gewinn der Landesliga-Meisterschaft in eigener Hand.

Die Anfangsphase verlief bis zum 4:4 ausgeglichen, ehe der SV Untermosel dank des starken Christoph Apel einen Fünf-Tore-Lauf hinlegte und bis zur 14. Minute auf 9:4 davonzog. Heimcoach Gerson Eckhardt nahm die erste Auszeit. In der Folge stabilisierte sich die HSG-Abwehr, auch dank der Hereinnahme der Hehl-Brüder enorm, und auch die anfängliche Ladehemmung im Angriff wurde abgelegt, sodass erst der 11:11-Ausgleich (24.) gelang, ehe Tom Große-Heilmann und Andreas Berges mit drei Treffern vor der Pause das Spiel zum 16:13 drehten.

In Hälfte zwei legten die Gastgeber einen Blitzstart hin und verdoppelten innerhalb von fünf Minuten ihren Vorsprung zum 19:13. Zwar kämpfte sich der Tabellenführer wieder bis auf drei Tore heran, doch über 21:18 (43.), 24:21 (48.), 25:22 (51.) und 26:23 (54.) lief dem SV Untermosel langsam, aber sicher die Zeit davon. In den letzten Minuten blieb das große Aufbäumen der Moselaner aus, zu hoch war die Belastung für die spielbestimmenden Hauptakteure des SVU. So schraubten die Gastgeber das Ergebnis über sehenswerte Treffer von Christian Hehl und Alexander Lohmann sogar noch auf sechs Tore hoch, am Ende stand ein hochverdientes 31:25 auf der Anzeigetafel.

Mit diesem Sieg und dank der Schützenhilfe aus Puderbach bietet sich der Dritten die Chance, am letzten Spieltag mit einem Sieg in Rheinbrohl dieser Saison mit dem Meistertitel die Krone aufzusetzen. „Ausschlaggebend für unseren Sieg war die mannschaftliche Geschlossenheit. Während sich die Last bei den Gästen ungleichmäßig auf die drei Rückraumspieler verteilte, konnten wir mit einigen Alternativen aufwarten, waren kaum ausrechenbar und hatten in jeder Phase die passende Antwort parat“, freute sich HSG-Spieler Mario Lehmler.

HSG Bad Ems/Bannberscheid III: Krätz, M. Berges – Wohkittel, Chr. Hehl (2), Vogel (1), Lohmann (3), A. Berges (3), Große-Heilmann (4), Lehmler (3), Heinz (2/2), Bader (5), Gramig (1), Wallroth (6/4), M. Hehl (1).

HSG Westerwald – HSG Römerwall II 33:24 (17:11). Die HSG Westerwald brauchte drei Minuten, um in das Spiel zu finden. Zu diesem Zeitpunkt führten die Gäste mit 3:1. Die aggressive, offensive Deckung der Gastgeber zeigte jedoch im weiteren Spielverlauf Wirkung und stellte die Rheinländer vor große Probleme. Tim Cziesla brachte in der 11. Spielminute die HSG erstmals in Front. Die kämpferische Einstellung und sehr effiziente Torausbeute sicherten einen 17:11-Pausenvorsprung.

Im zweiten Spielabschnitt war die Begegnung nach weiteren fünf Minuten beim Zwischenstand von 22:12 schon vorentschieden. Torwart Benjamin Böhm war den Westerwäldern ein sicherer Rückhalt. Auch Michael Born aus der zweiten Mannschaft sowie Rückkehrer Nico Sonntag, der bis zur B-Jugend bei der HSG Westerwald gespielt hatte, fügten sich sehr gut ins Team der Westerwälder ein. Am Ende konnten sich die Menke-Schützlinge über einen 33:24-Sieg freuen.

HSG Westerwald: Böhm – Vidojevic (9/1), Klopsch (5), Born (2), Sonntag (1), Domme (3), Jungblut (1), Baumann (1), Cziesla (6), Homann (1), Jung (4), Metternich.

Handball (F)
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