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    Holzheims Trainer Jens Illner erwartet eine enge Kiste

    Sieben Punkte für Holzheim, acht für Griesheim, Hüttenberg II und Vellmar, zehn für Kahl/Kleinostheim - viel nehmen sich die Mannschaften, die in der Handball-Oberliga Hessen vor dem bereits abgeschlagenen SVH Kassel um den Klassenverbleib kämpfen, nicht.

    Von unserem Mitarbeiter René Weiss

    Die Tabelle zeigt das genauso wie die jüngsten knappen Ergebnisse. Holzheim punktete gegen Kahl (24:24), Griesheim am letzten Spieltag vor dem Jahreswechsel ebenfalls (27:27) und hatte gegen Hüttenberg am Ende ein Tor mehr aufzuweisen (31:30). Der Holzheimer Trainer Jens Illner weiß somit bereits ziemlich genau, dass ihn und seine Spieler am Sonntagabend zum Rückrundenauftakt beim TuS Griesheim (Anwurf: 17 Uhr) wahrscheinlich wieder eine Nervenschlacht erwartet.

    "Ich erwarte ein sehr ausgeglichenes Spiel, in dem Kleinigkeiten entscheiden", sagt der Wiesbadener. Vielleicht können dabei zwei Rekonvaleszenten ja den Ausschlag pro Holzheim geben. Tobias Baum hat unter der Woche wieder mit höherer Belastung trainiert. "Vielversprechend", wie Illner die Eindrücke bewertet. Zudem hoffen die Holzheimer, dass Manuel Herold wieder ein Schritt weiter ist. "Er hatte gegen Kahl in Folge seiner Verletzung schon noch etwas Angst", beobachtete der Trainer, der das Unentschieden gegen die Mainfranken mit ein paar Tagen Abstand eher in die Sparte "gewonnener Punkt" einsortiert. "Direkt nach dem Spiel war ich enttäuscht, weil ich mir einen Sieg ausgerechnet hatte und wir die doppelte Überzahl in der letzten Minute nicht genutzt haben. Andererseits gab es zwischendrin immer wieder Phasen, in denen uns das Spiel hätte entgleiten können, und zudem hat Kahl auch alles aufgeboten, um bei uns zu gewinnen." Dank des Remis bietet sich den Rheinland-Pfälzern am Sonntag die Möglichkeit, Griesheim um einen Punkt zu distanzieren und auch den Verlierer des Spiels TV Hüttenberg II gegen TSV Vellmar zu überholen.

    Illner konzentriert sich indes nur auf das, was in den eigenen Händen liegt. "Wir schauen nicht auf die Konstellationen der anderen Spiele. Wir wollen und müssen selbst erfolgreich sein." Und das ist in Griesheim nicht ebenso im Vorbeigehen getan. Schließlich spielt im Rückraum mit dem ehemaligen Reinheimer Moritz Kaczmarek ein Akteur, mit dem die Ardecker in der Vergangenheit immer Probleme hatten. Auch die Rinschen-Brüder Tim und Sven können einem Spiel ihren Stempel aufdrücken. "Das ist eine Mannschaft, die sowohl vorne als auch hinten sehr beweglich ist", weiß Illner.

    Es sind Spiele wie gegen Griesheim, die das Team von der Aar für sich entscheiden muss, um das Saisonziel Klassenverbleib zu realisieren. Sieben Punkte aus 13 Partien, das ist die schwächste Hinrundenausbeute in der zehnjährigen Holzheimer Oberliga-Ära. Trotzdem hält der TuS nach wie vor alle Trümpfe in der Hand. "Die Mannschaft entwickelt sich weiter, sie zeigt in jeder Trainingseinheit sowie jedem Spiel 100 Prozent Einsatz", schwärmt Illner von seiner jungen, unerfahrenen Truppe. Wen er zu den Hauptkonkurrenten zählt, mit denen sich der TuS um die rettenden Plätze streitet? Kahl/Kleinostheim, Hüttenberg II, Vellmar und eben Griesheim.

    Der Gegner im Blick: TuS Griesheim

    Drei Jahre lang hat Carsten Bengs erfolgreich als Trainer beim TuS Griesheim gearbeitet, als Höhepunkt in der Saison 2013/14 den Aufstieg in die Oberliga geschafft. Den Verbleib in selbiger sah der ehemalige Bundesligaspieler der SG Wallau/Massenheim Ende November, Anfang Dezember jedoch so akut gefährdet, dass er mit seinem Rücktritt überraschte. "Ich kann den Verantwortlichen nicht garantieren, dass wir unter meiner Führung den Klassenerhalt schaffen. Es hat zuletzt einfach nicht so funktioniert, wie ich mir das vorgestellt habe", erklärte Bengs seine Entscheidung. Ein Schritt, der offenbar noch einmal ein Zeichen setzte. In den bislang absolvierten drei Partien unter der sportlichen Verantwortung des Duos Oliver Lücke und Rolf König holte Griesheim drei Punkte. rwe

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