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    Bad Emser Routine bremst Oberlahnsteiner Tempospiel

    Der Plan war nicht schlecht: Erst einen Derby-Coup beim TV Bad Ems II landen, dann auf die eigene Weihnachtsfeier. Doch daraus wurde nichts. Die TG Oberlahnstein musste sich in der Handball-Landesliga beim Nachbarn mit 30:38 (14:16) geschlagen geben. Unzufrieden war TGO-Trainer Georg Herbel aber trotzdem nicht. Im Gegenteil. "Ich bin stolz auf das, was meine junge Mannschaft geleistet hat", sagte der Gäste-Coach. "Bad Ems hatte alle erfahrenen Leute dabei, das ist halt so bei einem Derby."

    Die erfahrenen Spieler wie Andreas Klute (am Ball) und Marcel Driesch (rechts) hatte die TG Oberlahnstein nicht immer im Griff.  Foto: Hergenhahn
    Die erfahrenen Spieler wie Andreas Klute (am Ball) und Marcel Driesch (rechts) hatte die TG Oberlahnstein nicht immer im Griff.
    Foto: Hergenhahn

    Vor 60 Zuschauern erwischte die Bad Emser Reserve einen optimalen Beginn. "Bei uns lief es gleich gut, während Oberlahnstein nicht in die Pötte kam", fasste TVBE-Sprecher Klaus Ohnhäuser das Geschehen der ersten sechs Minuten zusammen, nach denen die Gastgeber mit 4:0 vorne lagen. Der Vorsprung wuchs bis zur 20. Minute auf sechs Treffer an (12:6), doch dann war der Vorjahres-Aufsteiger vom Rhein-Lahn-Eck voll drin im Lokalduell. Mit fünf Toren in Folge stellte das Team des Trainer-Gespanns Georg und Sven Herbel die Uhren auf Null. "In dieser Phase konnte Oberlahnstein besser sein gewohntes Tempospiel aufziehen, sie erzielten zwei dieser fünf Treffer durch Gegenstöße", sagte Ohnhäuser. Dass die Bad Emser zur Pause trotzdem mit 16:14 vorne lagen, hatten sie vor allem Routinier Udo Helbach zu verdanken, der sechs seiner acht Treffer im ersten Durchgang erzielte.

    Nach dem Seitenwechsel erwischten erneut die Gastgeber den besseren Start. Die Reserve, die auf die Erfahrung von Andreas Klute und Marcel Driesch bauen konnten, weil die von ihnen trainierte erste Mannschaft im Anschluss ebenfalls zu Hause spielte, wusste insbesondere Überzahlsituationen clever auszunutzen. Zudem harmonierten Driesch und Sven Boinski am Kreis. Doch auch ein Sieben-Tore-Vorsprung brachte gegen die hoch motivierten Oberlahnsteiner noch keine Sicherheit. Das Herbel-Team stemmte sich gegen die Niederlage und hatte Mitte der zweiten Halbzeit wieder verkürzt (26:24), ehe dann doch die größere Routine den Unterschied ausmachte. Diesmal traf Bad Ems fünfmal hintereinander, legte ein 31:24 vor - die Würfel waren gefallen. "Es war trotzdem klasse, wie sich unsere Jungs nach dem deutlichen Rückstand noch mal rangekämpft haben", lobte Georg Herbel, während Klaus Ohnhäuser insgesamt festhielt: "Zwischenzeitig wurde es zwar immer mal wieder eng, aber es ist keine Frage, dass unser Sieg verdient war."

    Marco Rosbach

    Bad Ems II: Berges, Utermark - Helbach (8), Vogel, B. Heinz, Schäfer (5/1), Driesch (6), Schaarschmidt (4), Schneider, Frank, Klute (5), Lohmann, S. Heinz (6/3), Boinski (4).

    Oberlahnstein: Grebel, Boinski - Nocker (1), Klaedtke (4), Kalt (1/1), D. Kimmel (1), Hourle, T. Hoffmann, S. Herbel (1), Senking (4), Heiner (9/1), Rohrbach, M. Kimmel (6), D. Hoffmann (3).

    Schiedsrichter: Werner Hub (Biewer) - Zuschauer: 60.

    Zeitstrafen: 4:4.

    Siebenmeter: 4/4:3/2.

    Spielfilm: 4:0, 8:3, 12:6, 12:11, 16:14 - 19:15, 22:16, 25:18, 26:24, 31:24, 35:28, 38:30.

    Nächste Aufgabe für den TV Bad Ems II: am Samstag, 10. Januar, 19 Uhr bei der HSG Römerwall III.

    Nächste Aufgabe für die TG Oberlahnstein: am Sonntag, 11. Januar, 16 Uhr, gegen den HSV Rhein-Nette II.

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