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    Diez

    TuS feiert 26:21-Heimsieg bei Scherers Einstand

    Der Saisonstart in der hessischen Landesliga Mitte ist für den TuS Holzheim geglückt. Glanzlos, aber erfolgreich: Auf diesen Nenner lässt sich der 26:21 (12:8)-Heimsieg gegen Wiederaufsteiger TSG Eppstein im Diezer Sportzentrum bringen, mit dem die Ardecker gut gelaunt die Kirmes in ihrem Dorf an der Burg feiern konnten.

    Stark im Abwehr-Mittelblock, am gegnerischen Kreis immer anspielbar: Neuzugang Peter Friedrich (am Ball) feierte einen ordentlichen Punktspiel-Einstand im Holzheimer Trikot.  Foto: Andreas Hergenhahn
    Stark im Abwehr-Mittelblock, am gegnerischen Kreis immer anspielbar: Neuzugang Peter Friedrich (am Ball) feierte einen ordentlichen Punktspiel-Einstand im Holzheimer Trikot.
    Foto: Andreas Hergenhahn

    Beim Einstand des neuen TuS-Übungsleiters Thomas Scherer, der bereits in sein 38. Jahr als Trainer geht, sahen die rund 280 Zuschauer auf der gut besetzten Tribüne Licht und Schatten bei den Einheimischen, die als Favorit gegen die als Zweiter der Bezirksoberliga Wiesbaden-Frankfurt über die Relegation gegen den Gießener Vizemeister TSF Heuchelheim in die Landesliga zurückgekehrten Eppsteiner in die Partie gegangen waren. Nach zähem Beginn lag der langjährige Oberligist mit 1:3 im Rückstand (7.), kämpfte sich aber prompt mit einem 5:0-Lauf zurück (16.) und drückte fortan der Begegnung den Stempel auf. Allerdings verpasste es die Sieben um Spielmacher Marcel Schyga, den Vorsprung weiter auszubauen. Mehrfach scheiterten Neuzugang David Schwarz, der es bei seinem Debüt vor eigenem Publikum wohl ganz besonders gut machen wollte, und Rechtsaußen Marco Becker am stoischen TSG-Schlussmann Fabian Ladwig, der sein Team mit tollen Paraden im Spiel hielt. Nachdem die Burgenstädter sogar beim 8:8 den Gleichstand hergestellt hatten, legte Scherer die Grüne Karte auf den Tisch des Zeitnehmers und des Sekretärs, um seine in dieser Phase im Angriff etwas zu sorglosen Schützlinge wieder auf das vor dem Anpfiff garantiert ausgiebig Besprochene hinzuweisen. Die Maßnahme des Chefs verfehlte ihre gewünschte Wirkung nicht: Mit dem nächsten Zwischenspurt sorgte der in der Abwehr sehr aufmerksame TuS für die verdiente 12:8-Pausenführung.

    Holzheim: Linke, Wagener - Schyga (10/6), Becker (3), Giebenhain (1), Lazzaro (1), Schneider (6), Schenk (1), Grandpierre (1), Friedrich (3), N. Wolfgram.
    Eppstein: Keller, F. Ladwig - M. Becker (2), Barchanski (1), Schlick, Henrich (1), Roos (2), T. Becker (1), Kerber, Schmidt, Wagner, Laun (8/7), Müller.
    Schiedsrichter: Philipp Wollbeck (TuSpo Obernburg) und Johannes Zang (TV Kirchzell).
    Siebenmeter: 7/6:7/7 - Zeitstrafen: 4:5 - Zuschauer: 280.
    Disqualifikation gegen Eppsteins Theo Roos (47.) wegen Foulspiels.
    Spielfilm: 1:3, 6:3, 7:6, 8:8, 12:8 - 14:8, 17:9, 20:12, 23:17, 26:21.
    Nächste Aufgabe für die Holzheimer: am Sonntag, 18 Uhr, bei der TSG Eddersheim.

    Der Vorsprung wurde dann gleich nach Wiederbeginn weiter ausgebaut und betrug nach einer Dreiviertelstunde Spielzeit stattliche acht Treffer (20:12). Der Aufsteiger schien einem Debakel entgegenzusteuern. Doch weit gefehlt: Das vom früheren Nationalspieler Jan Olaf Immel betreute Team berappelte sich wieder, während die Holzheimer sich im Angriff immer wieder in Einzelaktionen verstrickten und es so den Gästen recht einfach machten, in der Schlussphase Ergebniskosmetik zu betreiben.

    „Es war wichtig, gut zu starten. Wir haben es uns aber hinten raus nach guter erster Halbzeit unnötig schwer gemacht. Das waren in der zweiten Halbzeit für meinen Geschmack ein paar Gegentore zu viel“, befand Scherer, der 50 Minuten lang recht wenig wechselte und erst in der letzten Phase des Spiels Keeper Mauritz Wagener, Bastian Grandpierre und Nils Wolfgram ein paar Minuten auf der Platte gönnte. Nicht zum Einsatz kam der junge Spielmacher Davin Nink, der während der Woche an einer Grippe litt und somit geschwächt war. Immel erkannte den verdienten Holzheimer Sieg neidlos an. „An ihnen müssen wir uns nun nicht orientieren, zumal wir heute unseren Abwehrchef Andreas Becker ersetzen mussten, der Papa geworden ist. Die zum Klassenverbleib nötigen Punkte müssen wir überwiegend gegen sieben, acht andere Gegner holen. Bei unsere Abläufen fehlt noch der Feinschliff. Das war heute deutlich zu sehen.“

    Von unserem Redakteur Stefan Nink

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