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Holzheim

Auftakt zu Vergleichen mit Topteams: Holzheim hat beim Tabellenzweiten nichts zu verlieren


Stefan Nink

Zum Auftakt wahrlich knallharter Wochen mit Vergleichen gegen tabellarisch ausschließlich besser platzierte Konkurrenten gibt der TuS Holzheim in der Staffel Mitte der hessischen Landesliga am Samstagabend seine Visitenkarte in Lützellinden beim Tabellenzweiten MSG Linden ab. Der Anpfiff der Partie wird um 19.45 Uhr erfolgen.

Jan-Erik Wolfgram (am Ball, Szene aus der letztjährigen Partie gegen die MSG Linden) kann das gebeutelte Landesliga-Team des TuS Holzheim in der Schaltzentrale wieder unterstützen.  Foto: Andreas Hergenhahn
Jan-Erik Wolfgram (am Ball, Szene aus der letztjährigen Partie gegen die MSG Linden) kann das gebeutelte Landesliga-Team des TuS Holzheim in der Schaltzentrale wieder unterstützen.
Foto: Andreas Hergenhahn

Den jüngsten 23:20-Heimsieg gegen seinen früheren Klub TSG Eddersheim wollte TuS-Trainer Thomas Scherer nicht als Befreiungsschlag einordnen. „Keine Frage: Der Sieg war eminent wichtig. Wir sind jedoch noch lange nicht aus dem Schneider“, rechnet der Wiesbadener damit, dass sein nach wie vor Ersatz geschwächtes Team noch mindestens vier oder besser fünf der noch ausstehenden elf Begegnungen für sich entscheiden muss, um diese verkorkste Saison mit einem blauen Auge abschließen zu können. Der nüchterne Blick auf die Tabelle macht deutlich, dass die Ardecker bei einem weiteren Fehltritt gegen den Tabellenletzten endgültig im Kreis der Abstiegskandidaten angekommen wären. So aber war nach der Schlusssirene die Erleichterung bei Scherer und seiner kompletten Entourage riesengroß.

Eine starke Abwehrleistung wird auch am Samstagabend die Basis dafür sein, dass der TuS bei den ambitionierten Gießener Kombinierten ein annehmbares Resultat erzielt. Will heißen: Ein Holzheimer Punktgewinn bei der MSG, die seit Jahren in dieser Klasse in der Spitzengruppe mitmischt, käme einer faustdicken Überraschung gleich. Vielmehr geht es darum, beim ersten Verfolger des bis dato ob seiner vielfältigen personellen Möglichkeiten quasi in einer anderen Liga spielenden TuS Dotzheim die zu erwartende Niederlage in Grenzen und das Spiel so lange wie möglich offen zu halten. Der Heimsieg gegen Eddersheim hat doch sichtlich Druck vom Holzheimer Kessel genommen. Der wiederum liegt am Samstag bei den vom Hüttenberger Ex-Bundesliga- und Zweitligaspieler Mario Weber betreuten Mittelhessen, die – wie so manches Team der Klasse – mittelfristig den Sprung in die Oberliga anpeilen. Will Linden die Dotzheimer nicht vorzeitig aus den Augen verlieren, ist ein Heimsieg gegen die Rheinland-Pfälzer Pflicht.

Im Hinspiel in Diez zog der TuS gegen das Top-Team nur knapp mit 19:20 den Kürzeren. Wesentlich schwerer als der Verlust dieser beiden Punkte wog und wiegt der in dieser Partie erlittene Ausfall von Spielmacher Marcel Schyga, der seitdem sehr wahrscheinlich auch für den Rest der Saison mit Wadenbeinbruch und Riss des Syndesmosebandes ausfallen wird. Schygas Ausfall tut den Holzheimern besonders weh.

Dennoch ist die TuS-Rumpftruppe, die weiterhin auf Moritz Schneider, Maximilian Schenk, Tobias Baum und Schlussmann Mauritz Wagener verzichten muss, an einem perfekten Tag in der Lage, vermeintlich übermächtige Gegner wenigstens zu ärgern. Immerhin stehen mit Jan-Erik Wolfgram und Robert Dettling zwei erfahrene Akteure – zumindest eingeschränkt – wieder zur Verfügung. Stammtorwart Alexander Linke, der gegen die Eddersheimer wegen einer Schleimbeutel-Verletzung kurzfristig zum Zuschauen verurteilt war, kehrt ebenso wieder in den Kader zurück und wird im Gespann, entweder mit Philipp Fomino oder Torwarttrainer Martin Fischer, versuchen, sein Gehäuse so gut es geht zu verriegeln. Stefan Nink

B-Jugend-Landesliga: TuS Holzheim – HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II (So., 15.45 Uhr). Drei Wochen lang hatten die Holzheimer Zeit, um die enttäuschende Leistung aus dem Spiel gegen Bruchköbel aufzuarbeiten. Die Spieler von Jacob Grünewald und Stefan Wolfgram offenbarten nach der Winterpause Probleme die Schlagzahl wieder aufzunehmen, die sie in der Hinrunde so oft an den Tag gelegt hatten. Gegen die starke Dutenhofener Reserve, die zuletzt im Spitzenspiel gegen Griesheim einen Punkt holte, braucht der TuS eine deutliche Leistungssteigerung. Mit einem Heimsieg könnte man bis auf einen Zähler an den Wetzlarer Nachwuchs heranrücken.

C-Jugend-Oberliga Nord: HSG Zwehren/Kassel – TuS Holzheim (Sa., 12 Uhr, in Oberzwehren). Mit dem beachtlichen 32:20-Kantersieg gegen den TV Hüttenberg hat Holzheims C-Jugend nicht nur ihre Platzierung in der oberen Tabellenhälfte der Oberliga Nord untermauert, sondern auch besiegelt, dass sie die Saison mit einem positiven Punktekonto abschließend wird. In den verbleibenden drei Partien verfolgen die von Heiko Ohl trainierten Talente jetzt das Ziel, noch Rang drei zu attackieren. In Zwehren ist Holzheim, ein Abrufen des eigenen Potenzials vorausgesetzt, klarer Favorit. Die Nordhessen holten bislang lediglich zwei Siege gegen Schlusslicht Hersfeld. Im Hinspiel ließen die nun seit drei Partien ungeschlagenen Ardecker keine Zweifel aufkommen und setzten sich mit 41:23 durch. rwe

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