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    Mainz

    Top Leistungen in Mainz: Angelina Keil und Jill Reuter

    Am vergangenen Wochenende steckte die HSG Hunsrück zum ersten Mal in dieser Saison eine Niederlage in der Frauenhandball-Oberliga ein. Beim Auswärtsspiel bei der FSG Mainz 05 2/Budenheim setzte es ein 26:28 – und zwei Spielerinnen aus dem Kreis Birkenfeld trugen maßgeblich dazu bei. Jill Reuter aus Rhaunen gelang sieben Sekunden vor Schluss der entscheidende Treffer, und die Idar-Obersteinerin Angelina Keil bot im Tor der Mainzer eine starke Leistung.

    Jill Reuter wird in die Zange genommen. Die Rhaunenerin im Trikot der FSG Mainz 05 II/Budenheim muss sich einer harten Attacke von Dunja Jost (Nummer 20) und Lizzy Suelzle (25) von der HSG Hunsrück erwehren. Karin Reuter (rechts) schaut zu. Letztlich trug Jill Reuter mit dem entscheidenden Tor zur ersten Niederlage der HSG Hunsrück bei.  Foto: Bernd Eflling
    Jill Reuter wird in die Zange genommen. Die Rhaunenerin im Trikot der FSG Mainz 05 II/Budenheim muss sich einer harten Attacke von Dunja Jost (Nummer 20) und Lizzy Suelzle (25) von der HSG Hunsrück erwehren. Karin Reuter (rechts) schaut zu. Letztlich trug Jill Reuter mit dem entscheidenden Tor zur ersten Niederlage der HSG Hunsrück bei.
    Foto: Bernd Eflling

    Co-Trainerin, Betreuerin und Physiotherapeutin des Teams aus Mainz ist übrigens Sabine Teuscher, die aus Birkenfeld stammt, und dort unter ihrem Mädchennamen Haag zu einer der besten Handballerinnen der Region avancierte. Heute lebt Sabine Teuscher in Bad Sobernheim, und auch ihre Tochter Feline gehört zum Kader des Mainzer Oberligateams.

    Lob für die HSG Hunsrück

    Sabine Teuscher war von der Begegnung mit der HSG Hunsrück ehrlich begeistert. „Das war ein tolles Spiel auf sehr hohem Niveau. Da war alles drin, was Frauenhandball bieten kann.“ Sie lobte ausdrücklich auch die HSG Hunsrück: „Dieses Team spielt sehr schnell und hört nie auf, selbst dann nicht, wenn es scheinbar schon geschlagen ist.“

    Prompt taten sich die Mainzer zumindest in der ersten Hälfte schwer und lagen kurz nach der Pause mit 11:14 hinten. Den Unterschied in Durchgang zwei machte dann eine Jugendnationalspielerin: „Paulina Golla war dann sicher entscheidend“, fand Sabine Teuscher. Doch auch die beiden Kreis-Birkenfelderinnen machten ihre Sache wirklich gut gut. Jill Reuter aus Rhaunen, die mittlerweile ihre dritte Saison in Mainz spielt, begann in der Mitte, ehe sie auf die Rechtsaußen-Position rückte. „Sie und Feline sind sehr schnell. Die Geschwindigkeit der Beiden war für unser Spiel im zweiten Durchgang sehr wichtig“, erklärt Sabine Teuscher. Jill Reuters Tempo entschied schließlich kurz vor Schluss das Spiel. Sie fegte rechts außen auf und davon und versenkte die Kugel zum 28:26.

    Zuvor benötigte das Mainzer Team mehrfach die Künste von Angelina Keil, die eigentlich noch in der Jugend spielen darf. Doch weil die beiden etatmäßigen Torfrauen der FSG verletzt ausfielen, nominierte Trainer Jörg Schulz Angelina Keil, die somit zu ihrem ersten Oberligaeinsatz bei den Frauen kam. Vor der vergangenen Saison war sie von der HSG Wittlich zur FSG Mainz 05/Budenheim gewechselt, um in der A-Juniorinnen-Bundesliga zu spielen. Dort läuft sie auch in dieser Runde zusammen mit Paulina Golla, Feline Teuscher und Jill Reuter auf. In der kommenden Saison möchte mit Annika Puhl übrigens eine weitere Spielerin aus dem Kreis Birkenfeld den Sprung in das Bundesligateam der Mainzer schaffen. Noch gehört sie zum B-Juniorinnen-Team der Mainzer.

    Starkes erstes Oberligaspiel

    Doch zurück zum Spitzenspiel in der Frauen-Oberliga und Angelina Keils Leistung im Tor: „Sie hat gut gehalten, auch wenn sie am Anfang von der Abwehr etwas alleine gelassen worden ist“, lobt Sabine Teuscher, ehe sie die Fähigkeiten von Angelina Keil charakterisiert: „Sie besitzt eine sehr schöne Technik und großes Talent.“ Defizite sieht die Co-Trainerin noch im Konzentrationsbereich. „Ab und zu fehlt es ihr etwas an Spannung, aber daran arbeitet sie“, sagt Sabine Teuscher.

    Am vergangenen Wochenende stellten die Mädels aus dem Kreis im Mainzer Trikot jedenfalls ihre Fähigkeiten unter Beweis und sorgten für die erste Niederlage der HSG Hunsrück. Für das Team von Coach Sascha Burg ist das aber kein Beinbruch, wenn man der Einschätzung von Sabine Teuscher folgen darf: „Die HSG Hunsrück hat ein tolles Team zusammen und wird bis zum Schluss ganz vorne mitmischen. Das wird auf jeden Fall spannend bleiben.“

    Von unserem Redakteur Sascha Nicolay

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