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    Kastellaun hat in Nieder-Olm in der Offensive wenig zu bieten

    Die Ausflüge nach Rheinhessen bekommen Handball-Oberligist HSG Kastellaun/Simmern bisher gar nicht. Wie schon zuvor bei den Sportfreunden Budenheim (26:28) verlor der Aufsteiger nun auch beim TV Nieder-Olm gegen einen keineswegs stärker besetzten Gastgeber. Allerdings täuscht der 20:21 (11:14)-Endstand darüber hinweg, dass die Partie frühzeitig verloren war (17:21, 58.). Der Anschlusstreffer fiel eine Sekunde vor Schluss

    "Glückwunsch an die Nieder-Olmer für zwei verdiente Punkte", musste HSG-Spielertrainer Mirza Cehajic bekennen. Der TVN entpuppte sich als abwehrstarker, schwer zu bespielender Gegner. Was nach der Ausgangslage nicht so eindeutig schien. Sportlich am Ende der vorigen Runde abgestiegen, nur dank des Rückzugs des TV Offenbach der Liga erhalten geblieben, sahen die Nieder-Olmer ihrem Heimspieldebüt der Saison angespannt entgegen.

    Cehajic selbst stieg erst nach der Pause in die Partie ein, er fühlt sich derzeit nicht fit genug und weiß, dass trotzdem große Erwartungen auf ihm lasten, wenn er aufs Feld geht. Aber vor allem Linkshänder Petar Bubalo ging es kein bisschen anders. Die zwei Treffer, die er beisteuerte, sind natürlich weit unter Niveau des Rückraumschützen. Das Geheimnis der unverständlichen Fehlwürfe - gleich zweimal etwa pfefferte er freie Abschlüssen über das Tor - ist das für einen Ex-Profi ungewohnte Harzverbot in einigen Oberligahallen, so auch in Nieder-Olm. "Wir haben uns auch deshalb schwer getan ins Spiel zu kommen", sagte Cehajic. Die HSG sah sich einer sehr weit vorne agierenden 3-2-1-Deckung gegenüber. Aber dann kam die HSG in Fahrt und übernahm durch einen 4:0-Lauf eine scheinbar komfortable Führung (7:4, 14.). TVN-Trainer Markus Herberg antwortete mit einer Auszeit, und aus der kamen die Kastellauner gar nicht gut heraus. Innerhalb von vier Minuten war der schöne Vorsprung dahin (7:8, 18.), der folgende Ausgleich zum 8:8 sollte der letzte Gleichstand der Partie bleiben. In der zweiten Halbzeit gelangen nur noch zwei Anschlusstreffer, zuletzt beim 15:16 (41.). Die Umstellung der Deckung vom 6-0 auf ein 5-1 mit Ben Stemann auf der vorgezogenen Position nach 20 Minuten war eine gute Entscheidung, weil die Nieder-Olmer zwar keine starken Rückraumschützen haben, aber einen Spielmacher Tino Stumps, der von der Mitteposition sämtliche Aktionen ankurbelt.

    Die Deckung funktionierte, die Angriffsleistung jedoch reichte einfach nicht zum Punkten. Cehajics Mannen waren diesmal zwar nicht übermäßig von Zweiminutenstrafen betroffen - fünf gegen eine Hinausstellung für die Nieder-Olmer sind noch im Rahmen. Doch die Mannschaft, zu unbeweglich und nicht in der Lage, auf sich ändernde Spielsituationen einzustellen, kassierte eine Menge Stürmerfouls und bekam Schrittfehler konsequent abgepfiffen.

    Stärkster HSG-Spieler war Torwart Mario Percin. So - kleiner Trost für die HSG - sorgte der einstige kroatische Nationalkeeper dafür, dass auch die Gastgeber nicht ganz zufrieden mit ihrer Offensivleistung aus der Partie gingen.

    Kastellaun: Percin, Kölsch - Stemann (8/4), Kulovic (4), Bubalo, Spreda (je 2), Cehajic, Dämgen, Mulliqi, Žigelis (je 1), Klöckner, Link, B. Wetstein, M. Wetstein.

    Von unserem Mitarbeiter

    Guido Steinacker

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