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Idar-Oberstein

HSG Obere Nahe geht an den Start

Die HSG Tiefenstein/Algenrodt/Siesbach ist Geschichte, die HSG Obere Nahe die Zukunft. Diese formal neue Spielgemeinschaft wird in der kommenden Saison im Handball-Verband Rheinland an den Start gehen und ihre erste Mannschaft in der Verbandsliga spielen. „Ich kann bestätigen, dass wir uns mit der SG Idar/Vollmersbach geeinigt haben, den Spielbetrieb ab der kommenden Saison als HSG Obere Nahe in Angriff zu nehmen“, sagt Achim Bolek, der Handball-Abteilungsleiter des TuS Tiefenstein und der HSG Tiefenstein/Algenrodt/Siesbach.

Der große HSG-Schriftzug auf den Trikots kann bleiben – aber der kleinere „Tiefenstein, Algenrodt, Siesbach“ muss ausgetauscht werden. In Zukunft spielt die HSG Obere Nahe in der Stadenhalle.  Foto: Joachim Hähn
Der große HSG-Schriftzug auf den Trikots kann bleiben – aber der kleinere „Tiefenstein, Algenrodt, Siesbach“ muss ausgetauscht werden. In Zukunft spielt die HSG Obere Nahe in der Stadenhalle.
Foto: Joachim Hähn

Vollkommen neu ist die Spielgemeinschaft Obere Nahe freilich nicht. Im Jugendbereich und im Frauenbereich arbeiten Tiefenstein/Algenrodt/Siesbach und Idar/Vollmersbach längst zusammen. „Es war deshalb ein logischer Schritt die bestehende Trennung im Männerbereich zu beenden und die Lücke in der Zusammenarbeit zu schließen“, erklärt Bolek, der allerdings einen Hinweis hinzufügt: „Wir haben zwar besprochen, dass die HSG Obere Nahe kommt, sie ist sogar schon im Spielbetriebprogramm des Handball-Verbands Rheinland für die kommende Saison angelegt, aber die Verträge sind noch nicht unterschrieben, die Gespräche und Ergebnisse also noch nicht finalisiert.“ Gleichwohl dürfte der vertragliche Abschluss nur noch Formsache sein.

Den letzten Anstoß zur HSG Obere Nahe dürfte ein Schritt des VfL Algenrodt gewesen sein, der die HSG Tiefenstein/Algenrodt/Siesbach zum Ende der Saison verlassen hat. „Wir wären zwar auch alleine, also nur mit dem TuS Tiefenstein und dem TV Siesbach in der HSG überlebensfähig gewesen, aber angesichts der Tatsachem, dass wir im Jugendbereich ja schon mit dem Idarer TV und dem TV Vollmersbach zusammenarbeiten, hat sich der Schritt zu dieser großen HSG Obere Nahe angeboten“, erklärt Bolek.

Ob Bolek in Zukunft auch als Abteilungsleiter der neuen HSG fungieren wird, ist noch nicht geklärt. Bolek erklärt: „Der neue Vorstand wird zehn Mitglieder haben, wer dann die Nase in den Wind hält, ist noch ungeklärt.“ Und dann fügt er lachend hinzu: „Ich muss das nicht mehr unbedingt machen, ich habe auch so genug um die Ohren.“

Offen lässt Bolek die Trainerfrage. „Ich möchte das nicht kommentieren“, sagt er. Als heißer Kandidat darf wohl Axel Schneider gelten. Der Mann aus Vollmersbach, der in Idar wohnt, hat in der abgelaufenen Saison die HSG Kastellaun/Simmern nachweislich zu ihrem größten Erfolg in der Handball-Oberliga geführt, indem er mit ihr schon frühzeitig den Klassenerhalt perfekt machte. Im Februar noch wollten die Kastellauner und Simmerner mit Schneider weitermachen, ehe sie es sich doch anders überlegten und dem Erfolgscoach den Stuhl vor die Tür stellten. Der Top-Trainer aus Vollmersbach und Idar und die neue HSG Obere Nahe – das würde passen, alleine es gibt keine offizielle Bestätigung für dieses heiße Gerücht, das in der Handballszene im Hunsrück kursiert.

Sascha Nicolay

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