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Kleinich

HSG Hunsrück zerlegt auch die TG Osthofen

Sina Ternis

Im Schnitt 36 Tore pro Spiel erzielt und weniger als 19 gefangen – es läuft derzeit rund bei den Handballerinnen der HSG Hunsrück: Auch im dritten Spiel der Oberliga setzte sich die Mannschaft von Sascha Burg in der Kleinicher Hirtenfeldhalle souverän mit 36:19 (20:13) gegen die TG Osthofen durch. Auch wenn der Coach auch auf die dieses Mal gezeigte Leistung sehr stolz war, mahnte er doch zur Vorsicht. „Dass ich das mache, hat nichts mit Understatement zu tun. Aber ich kenne die Situation rund um die Mannschaft und ich weiß, dass noch schlechtere Zeiten auf uns zukommen.“

Visum abgelaufen: Die beiden 18-jährigen Zwillinge Arlinda (links) und Mirlinda Dinarica bestritten gegen Osthofen ihr letztes Spiel für die HSG Hunsrück und reisten am Sonntagmorgen zurück in die mazedonische Heimat.
Visum abgelaufen: Die beiden 18-jährigen Zwillinge Arlinda (links) und Mirlinda Dinarica bestritten gegen Osthofen ihr letztes Spiel für die HSG Hunsrück und reisten am Sonntagmorgen zurück in die mazedonische Heimat.
Foto: P.Scherer

Den ersten Beleg für diese Aussage gab es bereits in der Vorwoche, als klar war, dass die Visen der beiden mazedonischen Spielerinnen Mirlinda und Arlinda Dinarica abgelaufen sind – und eine Verlängerung trotz zahlreicher Versuche und eigentlich vom Verein geschaffener Voraussetzungen nicht zu erreichen war. Die Partie gegen Osthofen war die vorerst letzte. Die Chancen, dass die beiden 18-jährigen Nachwuchsspielerinnen wieder zur HSG zurückkehren, stehen laut Burg schlecht.

Meike Frank (in Weiß) war ein „Aktivposten“, wie ihr Trainer Sascha Burg lobte, beim 36:19-Heimsieg der HSG Hunsrück gegen die TG Osthofen. Linksaußen Frank gelang hier einer ihrer sieben Treffer. Fotos: Peter Scherer
Meike Frank (in Weiß) war ein „Aktivposten“, wie ihr Trainer Sascha Burg lobte, beim 36:19-Heimsieg der HSG Hunsrück gegen die TG Osthofen. Linksaußen Frank gelang hier einer ihrer sieben Treffer. Fotos: Peter Scherer
Foto: P.Scherer

Eine Halbzeit lang standen die beiden zumindest teilweise auf dem Feld, ehe sie am Sonntagmorgen nach Skopje abreisten. Arlinda Dinarica verabschiedete sich noch mit einem Tor vom Publikum. Zu einem Zeitpunkt, als schon abzusehen war, in welche Richtung die Partie verlaufen würde. Die Gastgeberinnen agierten auch dieses Mal wieder von Beginn an souverän in der Defensive und konnten so bei einigen Tempogegenstößen ihre Schnelligkeit ausspielen. Bereits nach zehn Minuten hatte die HSG sich einen Fünf-Tore-Vorsprung herausgearbeitet. Tempogegenstöße waren das eine Rezept. Das andere war an diesem Abend, Linksaußen Meike Frank anzuspielen. Die erzielte alleine in Halbzeit eins fünf Treffer. „Sie war ein absoluter Aktivposten“, lobte ihr Trainer.

Der lobte aber auch die geschlossene Mannschaftsleistung. Lediglich eine kurze, kaum nennenswerte Schwächephase leisteten sich die Gastgeberinnen in Halbzeit eins: zwischen der 20. und der 25. Minute wurden die technischen Fehler im Angriff etwas mehr und auch die Defensive fand keinen richtigen Zugriff, konnte vor allem gegen die Rückraumtreffer von Mona Schmitt nichts ausrichten. Dass der Vorsprung in dieser Phase nur auf fünf, im Vergleich zu vorher sieben Treffern schrumpfte, lag zum einen daran, dass die Gäste ihrerseits selbst zu viele Fehler machten und zum anderen daran, dass sich die HSG sehr schnell wieder fing. Auch nach Wiederanpfiff kamen die Gastgeberinnen deutlich besser ins Spiel – und sollten es bis zum Ende der Partie bleiben. Dass das Ergebnis am Ende nicht noch höher ausfiel, lag vor allem daran, dass Osthofens Torfrau Antje Haag einige gute Paraden zeigte und auf diese Weise auch einige Tempogegenstöße vereitelte. Dass Osthofen unterdessen in Halbzeit zwei nur noch sechs Treffer erzielte, lag ebenfalls an einer Torfrau: Sophie Born vereitelte zahlreiche Würfe – und bekam dafür auch das Lob ihres Trainers Burg: „Aber unterm Strich war das eine geschlossene Mannschaftsleistung. Und ich bin froh, dass wir es geschafft haben, uns ein kleines Polster zu erarbeiten.“

Von unserer Mitarbeiterin Sina Ternis
HSG Hunsrück
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