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Meisenheim

Rheinhessenliga: SSV will nicht im Mittelfeld herumdümpeln

Zeitweise hatte es in der vorigen Saison den Anschein, als könne der SSV Meisenheim in den Kampf um die Spitzenplätze der Handball-Rheinhessenliga eingreifen. Doch gegen Rundenende fielen die Meisenheimer etwas ab und mussten sich mit Rang sechs im Abschlussklassement zufriedengeben. In diese Saison startet der SSV ohne eine konkrete Zielvorgabe. „Wir wollen nicht gegen den Abstieg spielen“, sagt Trainer Thomas Höltz. „Nur im Mittelfeld herumzudümpeln, ist auch langweilig. Wir wollen schon schauen, dass wir im oberen Drittel landen.“

Lukas Münz – hier beim Wurf im Derby bei der TuS Kirn – und seine Teamkollegen vom SSV Meisenheim wollen auch in dieser Runde eine gute Rolle in der Rheinhessenliga spielen. Foto: Klaus Castor
Lukas Münz – hier beim Wurf im Derby bei der TuS Kirn – und seine Teamkollegen vom SSV Meisenheim wollen auch in dieser Runde eine gute Rolle in der Rheinhessenliga spielen.
Foto: Klaus Castor

Welcher Platz dann genau herausspringt, hängt von einigen Faktoren ab, unter anderem davon inwieweit die Meisenheimer von Verletzungen verschont bleiben. Einen Rückschlag mussten sie schon ganz zu Beginn der Vorbereitung einstecken: Clemens Walker zog sich erneut einen Kreuzbandriss zu und wird lange fehlen. Doch auch einige andere Kleinigkeiten können den Ausschlag geben. „Die Liga ist nicht schlecht besetzt, da Meister TV Bodenheim nicht aufgestiegen ist“, erläutert Höltz. „Gerade in der oberen Hälfte ist die Leistungsdichte relativ hoch. Um weit vorne zu landen, brauchst du auch ein bisschen Glück.“

Die Vorbereitung verlief nicht nur wegen Walkers Verletzung recht durchwachsen. „Ich hatte kein einziges Mal die komplette Mannschaft in der Halle“, sagt der Trainer. „Aber damit leben wir seit Jahren.“ Ein Schwerpunkt in den Einheiten war das Einstudieren einer 6-0-Abwehrformation als Alternative zum gewohnten 5-1. „Wir brauchen diese Option zum Beispiel, wenn aus personellen Gründen das 5-1 nicht möglich ist“, erläutert Höltz. „Auch gegen Gegner, die nicht so gefährlich sind, können wir defensiver stehen, um damit etwas Kraft zu sparen.“

Im Angriff hat er sein Augenmerk auf den erweiterten Gegenstoß gerichtet. Das Meisenheimer Team soll einen Schnellangriff nicht nach dem ersten Anlauf abbrechen, sondern versuchen, auch mit der zweiten und dritten Welle noch einen Treffer zu erzwingen. Die konzeptionellen Spielzüge kamen bislang im Training noch etwas zu kurz. Höltz weiß, dass da in der Anfangsphase der Saison noch Arbeit auf ihn wartet. „Da geht es um den Feinschliff“, sagt der Trainer. „Das müssen wir immer wieder üben und auffrischen, damit sich die Abläufe automatisieren.“

Ein Plus der Meisenheimer ist ihr breiter Kader. Vier Torleute und 15 Feldspieler stehen im Aufgebot. „Wir brauchen so viele Leute“, sagt der Trainer. „Das haben die vergangenen Jahre gezeigt.“ Auffällig ist auch, dass bis auf drei Ausnahmen (darunter zwei Torleute) alle Spieler zwischen 18 und 22 Jahre alt sind. „Das ist unsere Stärke“, sagt Höltz. „Die Jungs haben schon seit der Jugend zusammengespielt, bilden eine homogene Einheit und haben jetzt auch schon zwei Jahre Erfahrung bei den Männern gesammelt.“

Zum Auftakt erwarten die Meisenheimer am heutigen Samstag, 20 Uhr, Aufsteiger HSC Ingelheim. Trainer der Gäste ist Mario Mitschke, der auch schon den SSV betreut hat. „Mario kennt unsere Mannschaft besser als wir seine“, sagt Höltz. „Aber wir kennen sein Konzept.“ Vor heimischer Kulisse sind die Meisenheimer gegen den Neuling Favorit. „Ein guter Einstieg ist ganz wichtig“, sagt Höltz. „Wenn wir die Aufgabe ordentlich lösen könnten, wäre das super und auch psychologisch gut.“ Allerdings muss er neben Walker auch auf Philip Gehres verzichten, der Einsatz von Lukas Münz ist fraglich. ga

Handball (E)
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